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Auszüge aus dem Leben im Islam

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und die nach ihnen kamen, sprechen: „Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangingen, und lasse in unseren Herzen keinen Groll gegen die Gläubigen. Unser Herr! Du bist fürwahr gütig, barmherzig.“.“ (Sure 59:10)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Diese schöne Religion, der Islâm, ist das Wertvollste in unserem Leben. Sie ist der Weg zu äußerster Zufriedenheit im Diesseits und im Jenseits. Deshalb informierte Allâh der Allerhöchste uns im Qurân und in der Sunna darüber, dass wir Feinde haben werden (uns selbst, den Satan und andere) und dass die einzige Methode unsere Religion zu schützen darin besteht, uns einzig Allâh zuzuwenden und an der Sunna unseres geliebten Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) festzuhalten. Dies sollte nicht pauschal, sondern bei jedem Wort, bei jeder Handlung und in jeder Situation, in der wir uns befinden, getan werden.

Deshalb benötigen wir spezifiziertes Wissen darüber, wie wir uns in all unseren Angelegenheiten völlig dem ergeben, was Allâh der Allerhöchste gemäß der Sunna unseres Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) von uns verlangt.

Der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte in seiner Abschiedsansprache: „Ich hinterlasse euch etwas, mit dem ihr nicht irregehen werdet, wenn ihr daran festhaltet. Es ist das Offenbarungsbuch Allâhs und meine Sunna.“ (Mâlik und Al-Hâkim).

Er sagte ferner: „Wer von euch nach mir lebt, wird viele Meinungsverschiedenheiten erleben. So haltet euch an meine Sunna und die Sunna meiner rechtgeleiteten Nachfolger nach mir! Beißt euch mit euren Zähnen daran fest (haltet euch daran fest)! Und hütet euch vor neu erfundenen Angelegenheiten, denn jede Neuerung (Bid’a) ist ein Irrweg!“

Allâh der Allerhöchste sagt im Qurân: „Und (auch) mit denen, die sagen: ‚Wir sind Christen‘ haben Wir ihr Abkommen getroffen. Aber dann vergaßen sie einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Hass bis zum Tag der Auferstehung. Und Allâh wird ihnen kundtun, was sie zu machen pflegten.“ (Sûra 5:14).

Dieser Vers erwähnt die Gesetzmäßigkeit Allâhs auf Erden, die für jede Nation gilt. Wenn die Menschen ein Teil dessen vergessen, womit sie ermahnt wurden, … dann verursacht dies Feindseligkeit und Hass. Wenn wir einige Anordnungen Allâhs oder die Sunna unseres Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) vernachlässigen … dann führt uns dies zu Feindseligkeit und Hass, was heutzutage unter Muslimen existiert. Allâh ist der Barmherzigste. Er informiert uns über die Ursachen und Auswirkungen des Ungehorsams Ihm und Seinem Gesandten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) gegenüber.

Deshalb besteht die einzige Möglichkeit, ich wiederhole: die einzige Möglichkeit, im Diesseits und im Jenseits erfolgreich zu sein, darin, dem Qurân und der Sunna des Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) auf dieselbe Weise und mit demselben Verständnis wie dem der Prophetengefährten und der frühen Generationen des Islâm zu folgen, wie der oben erwähnte Hadîth besagt. In jeder einzelnen Angelegenheit, die wir handhaben müssen, benötigen wir das Verständnis der frühen Generationen des Islâm. Dies ist das wahre Wissen und jegliche Unzulänglichkeit in dessen Umsetzung wird Feindseligkeit und Hass hervorrufen.

Ich möchte nun das Problem der Uneinigkeit, die Streitigkeiten in einigen muslimischen Gemeinden verursacht, überprüfen und nach Lösungen suchen.

Für Führungspersönlichkeiten und Imâme:

Eine Führungsposition im Islâm ist am Tage des Letzten Gerichts ein Grund für Sorge und Bedauern. Deshalb ist sie nicht etwas, was man erstreben oder dem man hinterherlaufen sollte. Vielmehr sollte sie angeboten werden, ohne dass man sich danach sehnt… Der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Strebe nicht danach, ein Herrscher zu sein (weder ein König noch ein privater Machthaber)! Denn wenn dir Machtbefugnis auf dein Verlangen hin gegeben wird, wirst du dafür zur Verantwortung gezogen werden. Wenn sie dir jedoch gegeben wird, ohne sie verlangt zu haben, dann wird dir dabei (von Allâh) geholfen.“ (Al-Buchârî).

Er sagte weiterhin: „Ihr Menschen werdet danach eifern, die Befugnis zum Herrschen zu besitzen, was am Tag der Auferstehung euer Untergang sein wird. Welch ausgezeichnete Amme ist sie, doch wie schwer fällt die Entwöhnung!“ (Al-Buchârî).

Wenn wir dem Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) nicht gehorchen und führende Stellungen anstreben, dann wird es so kommen, wie wir lasen: Sorge, Bedauern, Feindschaft und Hass. Stattdessen sollten die weisen Menschen und Älteren in der Gemeinde eine Art Rat bilden und den Wissendsten und Einflussreichsten auswählen, der für die Führungsposition geeignet ist. Das Ziel ist nichts als das Wohlgefallen Allâhs, indem man die Anweisungen Allâhs strikt befolgt, und zwar in der Weise, wie es zur Zeit des Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) getan wurde. Dies gilt für jede Art Führung

Freiheit wird vielen Einzelpersonen, Gruppen und Nationen sowohl als ein Konzept als auch als ein Wert verwehrt. Sie wird oft missverstanden und missbraucht. Fakt ist, dass der Mensch in keiner menschlichen Gesellschaft im absoluten Sinne des Wortes frei sein kann. Wenn eine Gesellschaft überhaupt funktionsfähig sein soll, muss es Beschränkungen der einen oder anderen Art geben.

Abgesehen von diesem generellen Gedanken lehrt der Islam Freiheit, hält sie in Ehren und gewährt sie sowohl dem Muslim als auch dem Nicht-Muslim. Das islamische Freiheitsverständnis bezieht sich auf alle freiwillig gewollten Handlungen der Menschen aller Gesellschaftsschichten. Wie bereits erwähnt, ist jeder Mensch frei mit der „Fitra“, also mit einer reinen natürlichen Veranlagung geboren. Dies bedeutet, dass der Mensch frei von Unterjochung, Sünde, vererbter Minderwertigkeit und abstammungsbedingten Erschwernissen geboren wird. Sein Recht auf Freiheit ist unantastbar, solange er nicht absichtlich gegen Gottes Gesetz verstößt oder die Rechte anderer verletzt.

Eines der Hauptziele im Islâm besteht darin, den Verstand von Aberglauben und Ungewissheiten, die Seele von Sünde und Korruption, das Gewissen von Bedrängnis und Angst und sogar den Körper von Funktionsstörungen und Degeneration zu befreien.

Der Kurs, den der Islâm dem Menschen zur Erlangung dieses Ziels vorgibt, enthält tiefgreifende intellektuelle Bemühungen, regelmäßige spirituelle Rituale, bindende moralische Prinzipien und sogar Diätvorschriften. Verfolgt der Mensch diesen Kurs gewissenhaft, kann er sein endgültiges Ziel der Freiheit und Emanzipation nicht verfehlen.

Die Freiheitsfrage in Bezug auf Glauben, Anbetung und Gewissen ist ebenfalls von höchster Bedeutung im Islâm. Jeder Mensch ist dazu berechtigt, seine Glaubens-, Gewissens- und Anbetungsfreiheit zu praktizieren. Gott sagt im Qurân: Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung. Wer also falsche Götter verleugnet, jedoch an Allâh glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Zerreißen gibt. Und Allâh ist Allhörend und Allwissend. (Sûra 2:256).

Der Islâm vertritt diesen Standpunkt, da Religion auf Glauben, Willen und Hingabe beruht. Diese wären, sofern durch Zwang bedingt, bedeutungslos. Außerdem präsentiert der Islâm Gottes Wahrheit als Chance und überlässt es dem Menschen, seinen eigenen Kurs zu wählen. Der Qurân besagt: … (Es ist) die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungläubig sein… (Sûra 18:29).

Das islâmische Freiheitskonzept ist ein Glaubensartikel, eine ehrwürdige Anordnung des Allwaltenden Schöpfers. Es ist auf folgenden Grundprinzipien errichtet: Erstens: Das Gewissen des Menschen ist einzig Gott unterworfen, Dem gegenüber jeder Mensch unmittelbar verantwortlich ist. Zweitens: Jeder Mensch ist persönlich für seine Taten verantwortlich und allein zur Ernte der Früchte seiner Arbeit berechtigt. Drittens: Gott hat dem Menschen die Vollmacht erteilt, für sich selbst zu entscheiden. Viertens: Der Mensch ist mit ausreichend spiritueller Leitung und verstandesmäßigen Fähigkeiten ausgestattet, die ihn dazu befähigen, verantwortungsbewusste und vernünftige Entscheidungen zu treffen. Dies ist das Fundament des islamischen Freiheitskonzeptes und dies ist die Wertigkeit von Freiheit im Islâm. Sie ist das natürliche Anrecht des Menschen, ein spirituelles Privileg, ein moralisches Vorrecht und in erster Linie eine religiöse Pflicht. Innerhalb des Rahmens dieses islamischen Freiheitskonzeptes gibt es keinen Platz für religiöse Verfolgung, Klassenkämpfe oder Rassenvorurteile. Das Freiheitsrecht des Einzelnen ist so unantastbar wie dessen Recht auf Leben; Freiheit ist das Äquivalent des Lebens an sich.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Ein Grundbestandteil des islamischen Wertesystems ist das Gleichheitsprinzip oder besser noch das Fairness-Prinzip. Dieser Gleichheitsgedanke sollte nicht irrtümlich für eine Übereinstimmung oder Stereotypie gehalten oder mit diesen Begriffen verwechselt werden! Der Islam lehrt, dass aus der Sicht Gottes alle Menschen gleich, jedoch nicht zwangsläufig identisch sind. Sie haben unterschiedliche Fähigkeiten, Potentiale, Ambitionen, Besitztum und so weiter. Dennoch kann keiner dieser Unterschiede an sich einen Überlegenheitsstatus eines Menschen oder einer Rasse gegenüber anderen begründen. Die Herkunft des Menschen, seine Hautfarbe, sein Vermögen und Ansehen haben – was Gott betrifft – keinen Einfluss auf den Charakter und die Persönlichkeit des Einzelnen. Das einzige von Gott anerkannte Unterscheidungsmerkmal ist Gottesfurcht und das einzige von Gott angesetzte Kriterium lautet Güte und spirituelle Vortrefflichkeit. Gott sagt im Qurân:

O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allâh ist der Gottesfürchtigste von euch. Gewiss, Allah ist Allwissend und Allkundig. (Sûra 49:13).

Die unterschiedlichen Rassen, Farben oder gesellschaftlichen Stellungen sind nur nebensächlich. Sie beeinträchtigen den wahren Status des Menschen aus Gottes Sicht nicht. Nochmals: Der Gleichheitsgedanke ist nicht lediglich eine Frage der Grundrechte, eine Absprache unter Ehrenleuten oder eine herablassende Wohltätigkeit. Er ist ein Glaubensartikel, den der Muslim ernst nimmt und an dem er aufrichtig festhalten muss. Die Grundlagen dieses islâmischen Gleichheitsgedankens sind in der Struktur des Islâm tief verwurzelt. Sie rühren von folgenden Grundprinzipien her: (1) Alle Menschen sind von ein und demselben ewigen Gott erschaffen, dem höchsten Herrn aller Dinge. (2) Die gesamte Menschheit gehört dem Menschengeschlecht an und teilt sich in gleichem Maße die Abstammung von Adam und Eva. (3) Gott ist gerecht und gütig gegenüber all Seinen Geschöpfen. (4) Alle Menschen werden insofern gleich geboren, als dass niemand irgendeinen Besitz mit sich bringt, und sie sterben insofern gleich, als dass sie nichts von ihren weltlichen Besitztümern mitnehmen. (5) Gott richtet über jeden Menschen auf Grundlage dessen eigener Verdienste und entsprechend dessen eigener Taten. (6) Gott verleiht dem Menschen als solchen einen Ehren- und Würdetitel.

Dies sind einige Prinzipien, die hinter dem Wert der Gleichheit im Islâm stecken. Wird dieses Konzept vollständig verwirklicht, dann lässt es keinen Platz für Vorurteile oder Verfolgungen. Wird diese Göttliche Verordnung vollständig umgesetzt, dann gibt es keinen Platz für Unterdrückung oder Niederschlagung. Begriffe wie auserwählte und heidnische Völker, Worte wie privilegierte und abgeurteilte Rassen, Ausdrücke wie soziale Kasten und Bürger zweiter Klasse werden alle bedeutungslos und hinfällig.

Und Allah weiß es am besten!

 

Das Leben der Prophetengefährten

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt :

„Die Allerersten, die ersten der Auswanderer und der Helfer und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind – mit ihnen ist Allah wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten vorbereitet, durch welche Bäche fließen. Darin sollen sie verweilen auf ewig und immerdar. Das ist der gewaltige Gewinn.“ (Sure 09:100)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Die Kritik an der Sunna hat verschiedene Arten und Weisen. So zeigt sie sich zum Beispiel durch Kritik an der Authentizität und Stellung der Sunna oder durch Kritik an der Überlieferungskette und deren Herabwürdigung oder auch durch Kritik an der Methode der Hadîth-Gelehrten beim Kritisieren und bei Kritik und Lob der Überlieferer und schließlich durch Kritik an den Überlieferungen, und zwar durch das Zweifeln an ihnen, wobei man behauptet, dass es unter den Überlieferungen einen Widerspruch gibt, und andere Schmähungen, über die wir an anderer Stelle gesprochen haben.

Zu diesen Mitteln, die Islamgegner benutzten um die Sunna für unwahr zu erklären und dieser die Glaubwürdigkeit zu entziehen, gehört die Kritik an den Hadîth-Gelehrten und den von den Prophetengefährten überlieferten Hadîthen. Sie zweifelten also an der Zuverlässigkeit der Prophetengefährten und gegen einige von ihnen schöpften sie sogar Verdacht. Sie hatten dabei das Ziel, den Islam zu schwächen und dessen Grundlagen die Glaubwürdigkeit zu entziehen. Wenn die Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein uns diese Religion übermittelten und wenn wir das Vertrauen in sie verlieren, dann würde alles, was wir haben, fraglich sein.

Die Orientalisten schrieben den frühen muslimischen Gelehrten die Erfindung der Hadîthe zu, wobei sie damit die Prophetengefährten meinten. Der Orientalist Goldziher sagte, dass wir die erfundenen Hadîthe nicht allein den späteren Generationen zuschreiben dürfen, vielmehr gibt es Hadîthe, die von Früheren überliefert wurden. Entweder sprach der Gesandte diese Hadîthe oder sie wurden von den früheren muslimischen Männern verfasst. Goldziher erwähnte weiterhin, dass Anas ibn Mâlik, der den Gesandten ungefähr zehn Jahre lang begleitete, gefragt wurde, ob er denn mit dem Propheten über alles, was er von ihm überlieferte, gesprochen hatte. Da sagte Anas zugebend: „Nicht alles, was wir übermittelt haben, haben wir vom Propheten gehört. Aber wir bezichtigen einander nicht der Lüge.“

Die diesen Orientalisten folgenden im Westen lebenden Araber verlangten, dass wir die Prophetengefährten nicht vor anderen Leuten bevorzugen und diese – wie Andere auch – der Kritik und des Lobes aussetzen.

 „… Und ich war ihr Zeuge, so lange ich unter ihnen weilte…“

(Sûra 5:117)“

Außerdem erklärt Allâh in Seinem Buch, dass die Prophetengefährten zuverlässig sind und lobt sie in verschiedenen Versen. Allâh der Hocherhabene sagt:

„Muhammad ist Allâhs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber streng, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, indem sie nach Huld von Allâh und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal steht auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung…“

(Sûra 48:29)

Der Erhabene sagt ferner:

„Die vorausgeeilten Ersten von den Auswanderern und den ihnen in Medina Helfenden und diejenigen, die ihnen auf beste Weise gefolgt sind – Allâh hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Und Er hat für sie Gärten bereitet, durcheilt von fließenden Gewässern, ewig und auf immer darin verweilend; dies ist der großartige Erfolg.“

(Sûra 9:100)

Er sagt weiterhin:

„Aber der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, mühten sich mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person ab. Das sind die, für die es die guten Dinge geben wird, und das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“

(Sûra 9:88)

Es gibt weitere Verse, die diese Prophetengefährten für lauter erklären und deren Vorzüge, Loyalität und Wahrhaftigkeit erklären. Wie großartig ist das Lob Allâhs, Der alles auf Erden und in den Himmeln weiß!

Ferner erklärte der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sie für zuverlässig, machte deren Stellung klar und rief zum Beachten deren Rechtes und dazu auf, ihnen keinen Schaden durch Worte oder Werke zuzufügen. Der Prophet sagte in einem in beiden Sahîh-Werken überlieferten Hadîth: „Die besten Leute sind diejenigen zu meiner Zeit, dann diejenigen, die nach ihnen folgen, dann diejenigen, die nach ihnen folgen.“ Er sagte auch in einem von At-Tirmidhî überlieferten Hadîth: „Allâh, Allâh! Beleidigt nicht meine Gefährten nach mir! Wer sie liebt, den liebe ich. Und wer sie hasst, den hasse ich. Wer ihnen Schaden zufügt, der fügt mir Schaden zu. Und wer mir Schaden zufügt, der fügt Allâh Schaden zu. Und wer Allâh Schaden zufügt, der ist nahe daran, von Allâh genommen zu werden.“

Die sunnitischen Muslime sind über die Zuverlässigkeit und Vorzüge der Prophetengefährten einvernehmlicher Meinung. Nachstehend folgt eine Liste von Zitaten muslimischer Gelehrter darüber:

Ibn ´Abd Al-Barr Allah erbarme sich seiner sagte in seinem Werk Al-Istî´âb: „Wir haben aufgehört, ihr Profil zu untersuchen, weil die Sunniten der einvernehmlichen Meinung sind, dass die Prophetengefährten insgesamt zuverlässig sind.“

Ibn As-Salâh sagte in seinem Werk „Muqaddima“: „Die ganze Umma ist sich darin einig, dass alle Prophetengefährten zuverlässig sind, auch – gemäß der einvernehmlichen Meinung der anerkannten Gelehrten – diejenigen, die an Unruhen beteiligt waren, und zwar weil wir gut über sie denken müssen und weil sie vorher viele Großtaten ausgeführt haben. Es sieht so aus, als ob Allâh, der Hocherhabene, den Konsensus darüber vorbereite, weil sie die Übermittler der Scharî´a sind.“

Imâm Ad-Dhahabî sagte: „Was aber die Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein betrifft, so sind diese nicht kritisierbar. Verfahren wird danach, dass sie zuverlässig sind und dass wir annehmen, was sie überliefert haben.“

Ibn Kathîr sagte: „Bei den Sunniten sind die Prophetengefährten zuverlässig.“ Dann fuhr er fort: „Was aber die Worte der Mu´taziliten „Alle Prophetengefährten sind zuverlässig, außer diejenigen, die Alî bekämpft haben“ betrifft, so sind diese nichtig.“ Dann fuhr er fort: „Was aber die Sekten der Râfida (extreme Schî´a), deren Unwissen, deren Verstandesschwäche und deren Behauptung, dass die Prophetengefährten außer siebzehn Islamleugner gewesen seien , betrifft, so gehört dies zur Lüge, für die es keinen Beweis gibt.“

„Hätten Allâh oder Sein Prophet“, wie Al-Chatîb in seinem Werk Al-Kifâya erwähnte, „nichts über sie gesagt, wäre es genug, was diese Prophetengefährten geleistet haben – die Hidschra, das Verlassen ihrer Familien und Kinder, ihre Verdienste um die Religion […], dass wir entscheiden, dass sie zuverlässig und besser waren als die nachfolgenden Generationen, und glauben, dass sie treu und beständig waren.“

Zudem ist anzumerken, dass Personen, die mit dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken lebten und seine Anhänger waren, jedoch später vom Glauben abfielen, nicht als Prophetengefährten bezeichnet werden, da sie sich von ihm lossagten. Diese Personen sind bekannt, ihre Überlieferungen werden auch nicht angenommen. Hier geht es um die Kritik an all jenen Gefährten, die bis zu ihrem Tod am Islam festhielten und sich bemühten den Islam zu verkünden. Lügner und Fälscher gab es, aber sie wurden entlarvt, da ja von Anfang an kritisch überprüft und verglichen wurde.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten! 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Das Üben von Kritik an den Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein gilt als Kritik an der Stellung des Prophetentums und der Botschaft. Jeder Muslim muss daran glauben, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken die Botschaft übermittelte und alles tat, was Allâh ihm anordnete. Dazu gehört, dass er seinen Gefährten das Wissen übermittelte sowie diese läuterte und erzog. Der Hocherhabene sagt:

„Er ist es, Der unter den Schriftunkundigen einen Gesandten von ihnen hat erstehen lassen, der ihnen Seine Zeichen verliest, sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt, obgleich sie sich ja zuvor in deutlichem Irrtum befanden.“

(Sûra 62:2)

Was aber die Behauptung betrifft, dass die meisten Kritiker die Prophetengefährten für zuverlässig halten, so ist dies ein Fehler und ein Betrug, denn alle Kritiker erklärten, dass alle Prophetengefährten, und nicht nur die meisten, zuverlässig sind. Diejenigen, die die Prophetengefährten kritisierten, waren keine Hadîth-Gelehrten, vielmehr gehörten sie zu Sekten, die in der islamischen Historie unter Fanatismus und Hervorrufen unerlaubter Neuerung bekannt sind, um ihre unerlaubten Neuerungen zu verbreiten. Sie fanden, außer dem Kritisieren des Gesandten Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken keinen Ausweg. Es ist zwar richtig, dass die Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein Menschen und nicht unfehlbar waren, aber sie standen im ersten Grad hinsichtlich der Moral, des Pflichtbewusstseins, der Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit. Diejenigen, die sagten, dass die Prophetengefährten zuverlässig sind, behaupteten nie, dass diese keine Sünde oder Fehler begehen oder nie vergessen haben können, vielmehr erreichten sie einen Grad der Frömmigkeit, die ihnen untersagte, Worte zu erfinden und diese dem Gesandten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zuzuschreiben.

Was aber die Behauptung betrifft, dass die Prophetengefährten sich zu ihrer Zeit gegenseitig kritisierten und einigen von ihnen höhere Stellungen verliehen, was bedeutet, dass es Nachprüfung einiger Hadîthe unter ihnen gab, so stellt dies keine Bezichtigung der Lüge untereinander dar. So sagte Anas möge Allah mit ihm zufrieden sein: „Wir bezichtigten einander nie der Lüge.“ Vielmehr herrschte unter ihnen großes Vertrauen. Jedoch waren sie Menschen, was dazu führte, dass sie einander hinsichtlich einiger Angelegenheiten und Rechtsnormen befragten, um sich Gewissheit zu schaffen. Ein Mensch kann natürlich vergessen oder versehentlich Fehler begehen.

Dazu gehört etwa die Überlieferung von Abû Bakr und ´Umar möge Allah mit beiden zufrieden sein, dass sie einige Gefährten über deren Überlieferungen befragten und einen zweiten Zeugen verlangten. Eigentlich wurde dies nicht als Verdächtigung oder Verletzung angesehen, vielmehr war dies zur Vergewisserung des Wortlauts der Überlieferung und dazu, dass die nachfolgenden Generationen sie als Vorbild annehmen. Es gibt keinen besseren Beweis dafür als die Worte ´Umars möge Allah mit ihm zufrieden sein zu Abû Mûsâ Al-Asch´arî, als er von diesem einen anderen Zeugen verlangte, der bezeugen musste, dass er mit ihm die Worte des Gesandten Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gehört hatte. Dann sagte er zu ihm: „Ich verdächtige dich nicht. Aber es handelt sich um einen Hadîth des Gesandten Allâhs.“

Vielleicht erfolgte diese Befragung, weil ein anderer Gefährte über einen Hadîth verfügte, der diesem Hadîth widersprach oder diesen einschränkte, oder weil er sah, dass dieser der wörtlichen Bedeutung des Qurân oder der Sunna des Propheten widersprach oder Anderes. Solche Widersprüche rühren daher, dass in der Anfangszeit des Islam noch einige Dinge erlaubt waren, die erst später verboten wurden. Berichtet ein Gefährte nun vom Erlaubtsein einer Angelegenheit, die später verbotenen wurde, lügt er ja nicht, er berichtet nur, was er weiß. Doch muss die Überlieferung korrigiert werden, da sie nicht dem aktuellen Stand entspricht. Die Befragungen, die während der Zeit der Gefährten erfolgten, sind in den Hadîth-Werken verzeichnet. Ein Gefährte wird zweimal belohnt, falls er dabei Recht hatte; aber nur einmal belohnt, falls er kein Recht hatte. Deswegen ist es nicht rechtens, dass man diese Befragungen als Beweis dafür nimmt, dass die Prophetengefährten einander verdächtigten oder einander der Lüge bezichtigten, wie die Lügner behaupten.

Unter den Muslimen besteht mithin Konsens, dass die Prophetengefährten zuverlässig sind. Niemand verleugnet dies außer derjenige, der seine Religion und seinen Glauben außer Acht lässt und damit zufrieden ist, den Islamgegnern seinen Verstand und seine Gedanken anzubieten, wodurch er von den Worten Allâhs, den Worten des Gesandten und dem Konsens der muslimischen Gelehrten abrückt.

Das Leben des Propheten

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.“ (Sure 13:28)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Allâh ehrte den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit vielen Vorzügen und Eigenschaften. Er erschuf ihn in bester Weise und gab ihm den edelsten Charakter. So bezeichnet ihn Allâh mit folgenden Worten: „Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.“ (Sûra 68:4)

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wurde mit vielen Besonderheiten ausgezeichnet, die ihn von anderen Menschen unterscheiden, ganz abgesehen von seiner hohen Stellung als Prophet, die die höchste aller Stellungen darstellt. Wir wollen in den folgenden Zeilen einige der Vorzüge des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken anführen:

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist Allâhs naher Freund

Von Abdullâh ibn Mas’ûd möge Allah mit ihm zufrieden sein wird berichtet, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Ich sage mich von jedem Freund und dessen Freundschaft los, und wenn ich einen nahen Freund genommen hätte, so wäre es Abû Bakr möge Allah mit ihm zufrieden sein gewesen. Euer Gefährte (der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) ist der nahe Freund Allâhs.“ Überliefert von Muslim.

Diesen Vorzug hat neben dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nur der Prophet Abraham Frieden sei auf ihm.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist Bringer froher Botschaft und Warner

Von Uqba ibn Âmir wird berichtet, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eines Tages das Totengebet für jemanden verrichtete und danach auf sein Podest stieg und sprach: „Ich eile euch voraus und bin Zeuge für euch. Bei Allâh! ich blicke gerade auf mein Wasserbecken (Al-Haud) und mir wurden die Schlüssel zu den Schätzen der Erde gegeben – oder die Schlüssel der Erde – und bei Allâh, ich fürchte nicht, dass ihr nach mir Allâh etwas beigesellt, vielmehr fürchte ich, dass ihr um sie wetteifert!“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken steht den Gläubigen näher als sie sich selbst

Allâh, der Erhabene, sagt im Qurân: „Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selbst.“ (Sûra 33:6)

As-Schaukânî sagt in seinem Buch „Fath Al-Qadîr“: „Wenn der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sie zu einer Sache aufrief und sie selbst einer anderen Sache nachgehen wollten, mussten sie dem Aufruf und der Forderung des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Folge leisten und ihre persönlichen Vorhaben hinten anstellen. Sie mussten ihm über sich selbst hinweg gehorchen und den Gehorsam ihm gegenüber vor ihre persönlichen Neigungen stellen.“

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist der Führer unter den Söhnen Âdams

Von Abû Huraira möge Allah mit ihm zufrieden sein wird berichtet, dass er sagte: „Wir waren mit dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eingeladen. Ihm wurde eine Hammelkeule gereicht und sie gefiel ihm. Er aß ein Stück davon und sagte: «Ich bin der Führer der Menschen am Tag des Gerichts.»“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist der Bewahrer seiner Gemeinschaft

So heißt es in einem authentischen Hadîth: „Die Sterne sind die Bewahrer des Himmels. Wenn die Sterne gehen, so geschieht mit dem Himmel, was ihm angedroht wurde. Und ich bin der Bewahrer meiner Gefährten. Wenn ich gehe, trifft meine Gefährten, was ihnen angedroht wurde. Und meine Gefährten sind die Bewahrer meiner Gemeinschaft. Wenn sie gehen, dann wird sie das treffen, was ihnen angedroht wurde.“ Überliefert von Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist der Erste, den die Erde freigeben wird, und der Erste, der Fürsprache einlegen wird

Abû Huraira möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Ich bin der Führer der Söhne Âdams am Tag des Gerichts, der Erste, der aus dem Grab herauskommen wird, der Erste, der um Einlegen der Fürsprache bittet, und der Erste, dessen Fürsprache erhört wird.“ Überliefert von Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist Inhaber lobenswerter Stellung

Von Ibn Umar möge Allah mit beiden zufrieden sein wird überliefert: „Die Menschen werden am Tag des Gerichts auf ihren Knien sein. Jede Gemeinschaft folgt ihrem Propheten, sie werden sagen: «Du Soundso, lege Fürsprache für uns ein!» Bis die Bitte um Fürsprache zum Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gelangt. An jenem Tag wird ihn Allâh zu einer lobenswerten Stellung erwecken.“ Überliefert von Al-Buchârî.

Dies waren einige Vorzüge des edlen Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, unseres großartigen Gesandten, der von Allâh als Siegel der Propheten auserwählt und als Barmherzigkeit für alle Welten entsandt wurde. Wir bitten Allâh, dass Er uns mit ihm vereint und uns nicht seine Fürsprache vorenthält – „am Tag, da weder Besitz noch Söhne nutzen, es sei denn, wer zu Allâh mit reinem Herzen kommt.“

Wer einen Blick auf die Geschichte des Gesandten Muhammad Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wirft, wird feststellen, dass er die Ehefrau bevorzugte und ihr besondere Aufmerksamkeit und ihrer Würde entsprechende Zuneigung schenkte. Man findet in seinem alltäglichen Leben viele wundervolle Beispiele:

Er ist der Erste, der sie aufheitert, ihre Tränen zurückhält, ihre Gefühle beachtet, sich nicht über ihre Aussagen lustig macht, sich ihre Beschwerden anhört und sie tröstet. Es werden wohl viele mit mir übereinstimmen, dass es vielen anderen neuen Büchern, die sich mit dem Eheleben beschäftigen, an richtigen Beispielen fehlt. Vielmehr ist es nur bloße Theorie. Die meisten auf dem Markt befindlichen Bücher in diesem Bereich, sind nicht in der Lage das zu erreichen, was der Prophet der Barmherzigkeit Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erreicht hat. Hier also einige wundervolle Beispiele:

Das Essen und Trinken aus einem Becher, wie aus dem folgendem Hadîth von ´Â`ischa hervorgeht:

„Ich trank und reichte ihn (den Becher) dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken. Da setzte er seinen Mund an die Stelle, von der ich zuvor getrunken hatte. Ich gab ihm einen Hähnchenschenkel und er aß von der Stelle, von der ich zuvor gegessen hatte.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Das Sich-Anlehnen an die Ehefrau, nach folgender Aussage ´Â`ischas:

„Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken legte sich in meinen Schoß, während ich meine Monatsblutung hatte.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Der nächtliche Spaziergang mit der Ehefrau:

„Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte in der Nacht mit seiner Ehefrau spazieren zu gehen und sich mit ihr zu unterhalten.“ Berichtet von Al-Buchârî.

 Unterstützung bei ihrer Hausarbeit:

´Â`ischa wurde danach gefragt, was der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu Hause machte. Sie sagte: „Er stand im Dienst seiner Familie.“ Berichtet von Al-Buchârî.

Das Beschenken ihrer Freundinnen:

„Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte, wenn er ein Schaf schlachtete, zu sagen: Bringt den Freundinnen Chadîdschas etwas davon!“ Berichtet von Imâm Muslim.Das Loben der Ehefrau gemäß seiner Aussage: „Der Vorzug ´Â`ischas den anderen Frauen gegenüber ist wie der Vorzug des Tharîd (ein sehr beliebtes Beduinengericht aus eingeweichtem Brot, Fleisch und Brühe) gegenüber den anderen Speisen.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Sich freuen, wenn sie sich mit ihren Freundinnen trifft:

´Â`ischa sagte: „Meine Freundinnen pflegten mich zu besuchen, allerdings blieben sie auf Grund des Gesandten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zurück, doch er schickte sie zu mir.“ Berichtet von Imâm Muslim.

Er verkündete seine Liebe gegenüber seinen Frauen:

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte über Chadîdscha: „Mir wurde ihre Liebe beschert.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

 Ihre guten Eigenschaften beachten, wie der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte:

„Kein Gläubiger verabscheut eine Gläubige. Wenn er eine ihrer Eigenschaften hasst, so gefällt ihm doch eine andere.“ Berichtet von Imâm Muslim.

Wenn man eine Frau sieht, soll man mit seiner Frau verkehren, um das, was in seinem Inneren ist, zu hemmen: „Wenn einer von euch eine Frau sieht, soll er mit seiner Frau verkehren, denn das hemmt, was in seinem Inneren ist.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten! 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Speise, wenn du isst, und tränke, wenn du trinkst!“ Berichtet von Al-Hâkim und von Al-Albânî als authentisch eingestuft.

 Ihr Vertrauen schenken:

Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  verbot es, dass der Mann nachts bei seiner Familie anklopft, damit er sie nicht erschreckt. Und er verbot es, nach ihren Fehlern zu suchen. Berichtet vom Imâm Muslim.

 Die Gerechtigkeit unter seinen Frauen:

„Wer zwei Frauen hat und die Eine der Anderen (zu ihrem Nachteil) bevorzugt, wird am Jüngsten Tag mit einer seiner beiden (Körper-) Hälften schräg ankommen.“ Berichtet von At-Tirmidhî und von Al-Albânî als authentisch eingestuft.

Seine Frau jederzeit besuchen:

Von Anas  möge Allah mit ihr zufrieden sein wird berichtet, dass er sagte: „Er (der Prophet)  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  pflegte sowohl tags wie auch nachst in einer Stunde seine Runde bei seinen Frauen zu machen.“ Berichtet von Al-Buchârî.

Seine Frau nicht während der Monatsblutung meiden:

Von Maimûna  möge Allah mit ihr zufrieden sein wird berichtet, dass sie sagte: „Er kam zu seinen Frauen über der Kleidung, während sie ihre Monatsblutung hatten.“

Seine Frau auf die Reise mitnehmen:

Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  pflegte, wenn er verreisen wollte, unter seinen Frauen auszulosen. Diejenige, die dann das Los gezogen hatte, verreiste mit ihm. Berichtet von Al-Buchârî und Imâm Muslim.

Mit seiner Frau wetteifern:

Von Â`ischa wird überliefert: Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte zu mir: «Komm, wir laufen um die Wette!» Da lief ich mit ihm um die Wette und ich überholte ihn. Später einmal, als ich an Gewicht zugenommen hatte, forderte er mich zum Wettlauf heraus und holte mich ein. Da lachte er und sagte: «Dieses Mal ist die Revanche für damals!»

Ihr einen Spitznamen geben:

Von Â`ischa wird berichtet, dass sie sagte: «O Allâhs Gesandter  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ! Alle Frauen haben einen Spitznamen, nur ich nicht!» Da gab er ihr den Spitznamen «Ummu Abdullâh».“

Das ist der Islam

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Und wer hat eine schönere Religion als jener, der sich Allah ergibt und dabei Güte übt und dem Glauben Abrahams folgt, des Aufrechten? Und Allah nahm Sich Abraham zum Freund.“ (Sure 04:125)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Auf dem Glauben basiert alles im Islâm, wie in jeder Religion. Deswegen wird auf ihn viel Wert gelegt. Dabei besteht gar kein Widerspruch im Islâm zwischen Glaube und Wissenschaft, ganz im Gegenteil; der Qurân betont die Wichtigkeit des Wissens und der Wissenschaft für den Glauben.

 „Es ist ein wichtiges Faktum […], dass der Qurân, der stets zur Pflege der Wissenschaft aufruft, vielfältige Betrachtungen über Naturphänomene enthält, deren erklärende Details mit den modernen wissenschaftlichen Gegebenheiten absolut konform erscheinen. In der jüdisch-christlichen Offenbarung gibt es keine Entsprechungen dieser Art.”

In Hunderten von qurânischen Versen werden die Wissenschaftler gelobt und die Nicht-Wissenden zum Wissen bewegt, denn durch Unkenntnis wird ihr Glauben bedroht. Ganz im Gegensatz steht das zur vorherrschenden Vorstellung im Westen. Der richtige Gläubige istnach dem Qurân der Wissende. Allâh sagt im Qurân:

,,Siehst du nicht, dass Allâh vom Himmel Wasser herabkommen lässt? Damit bringen Wir dann Früchte von unterschiedlichen Farben hervor.

Und von den Bergen gibt es Schichten, weiße und rote – von unterschiedlichen Farben – und rabenschwarze.Und unter den Menschen und den Tieren und dem Vieh gibt es (auf ähnliche Weise) unterschiedliche Farben. So ist es. Allâh fürchten von Seinen Dienern eben nur die Gelehrten. Gewiss, Allâh ist Allmächtig und Allvergebend.” (Sûra 35:27-28)

Analog gibt es zahlreiche Beispiele für den Ansporn zum religiösen Wissen

„Es steht den Gläubigen nicht zu, allesamt auszurücken. Wenn doch von jeder Gruppe von ihnen ein Teil ausrücken würde, um (mehr) von der Religion zu erlernen und um ihre Leute zu warnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren, auf dass sie sich vorsehen mögen.“ (Sûra 9:122)

Anregung zum Denken und Anwendung der Vernunft:

„Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch den Blitz (als Grund) zur Furcht und zum Begehren sehen lässt und vom Himmel Wasser herabkommen lässt und mit ihm dann die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die begreifen.“ (Sûra 30:24)

Anregung zur Verbreitung der Wissenschaft und Warnung vor deren Verheimlichung:

„Und (gedenkt,) als Allâh mit denjenigen, denen die Schrift gegeben worden war, ein Abkommen traf: ‚Ihr sollt sie den Menschen ganz gewiss klar machen und sie nicht verborgen halten!‘ Da warfen sie sie hinter ihren Rücken und verkauften sie für einen geringen Preis; wie schlimm ist das, was sie erkaufen!“ (Sûra 3:187)

„Da haben Wir sie getrennt und aus dem Wasser alles Lebendige gemacht. Wollen sie denn nicht glauben?!“ (Sûra 21:30)

„Und die Erde haben Wir gedehnt und darauf festgegründete Berge gesetzt und auf ihr von allen zu wiegenden Dingen wachsen lassen.“ (Sûra 15:19)

Bewegung der Erde:

 „Er ist es, Der euch die Erde fügsam gemacht hat. So geht auf ihrem Rücken einher und esst von dem, womit Er (euch) versorgt. Und zu Ihm wird die Auferstehung sein.“ (Sûra 67:15)

Und so geht es in etwa 36 Bereichen der Wissenschaft, die Mensch, Tier, Flora, Fauna, Licht, Atmosphäre usw, so dass man erstaunt vor dieser Fülle von Zeichen steht, die bis heute keinen einzigen Widerspruch mit den wissenschaftlichen Tatsachen aufweisen.

Viele Aussagen der prophetischen Überlieferung heben den Wert des Wissens hervor:

„Die Suche des Wissens ist eine Pflicht für jeden Muslim und jede Muslima (muslimische Frau)”, ,,Die Tinte des Schülers ist heiliger als das Blut des Märtyrers”. Der Islâm erweist sich somit als Freund der Wissenschaft in ihrer weitesten Breite und auf allen Ebenen.

Es ist zu schade, dass viele europäische Denker und Philosophen, besonders die Atheisten, den Islâm nur vom Hörensagen kennengelernt oder ihn einfach pauschal durch ihre religiösen Erfahrungen mit anderen Religionen verurteilen. Sie sollen den Islâm selbst kennen, vielleicht finden sie in ihm etwas Anderes als das, was sie schon kannten.

„Vor der materialistischen Flut und der (Überschwemmung des Westens durch den Atheismus beweisen Christentum wie Judentum ihre Unfähigkeit, Dämme zu errichten. Das eine wie das andere ist in heilloser Verwirrung, und sieht man nicht, wie von Jahrzehnt zu Jahrzehnt der Widerstand gegen die Strömung abnimmt, die alles fortzuschwemmen droht? Der atheistische Materialist erblickt im klassischen Christentum nur ein fast zweitausend Jahre altes System, das der Mensch errichtete, um die Herrschaft einer Minderheit über ihresgleichen zu sichern.

Er ist nicht fähig, in den jüdisch-christlichen Schriften eine Sprache zu entdecken, die – und sei es nur sehr entfernt – der seinen verwandt ist: Sie enthalten so viele Unwahrscheinlichkeiten, Widersprüche, Unvereinbarkeiten mit modernen wissenschaftlichen Gegebenheiten, dass er sich weigert, Texte in Betracht zu ziehen, von denen die überwältigende Mehrheit der Theologen möchte, dass man sie als unauflösliches Ganzes akzeptiert. – Spricht man ihm vom Islâm? Er lächelt mit einer Selbstgefälligkeit, die lediglich dem Ausmaß seiner Unkenntnis des Gegenstandes entspricht. Wie der Mehrzahl der westlichen Intellektuellen, welcher Religion sie auch anhängen mögen, hat auch er vom Islâm eine beeindruckende Menge falscher Vorstellungen.“

Wir haben gesehen, inwieweit sich der Islâm mit der Wissenschaft verbindet. Wir haben auch festgestellt, wie umfangreich und vielschichtig diese Verbindung ist. Jedoch muss jedes Wissen – was den Einheitlichkeitscharakter dieses Wertsystems unterstreicht – auf die Instanz zurückgeführt werden, die alles kontrolliert und dem Menschen Selbstkontrolle empfiehlt; Lesen, Lernen, Wissen und Forschen müssen alle im Namen Gottes durchgeführt werden. Das ist der erste Befehl der islâmischen Offenbarung, der Befehl, den wir im ersten Satz bzw. Wort dieser Offenbarung finden, das bzw. den Muhammad  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  erhalten hatte:

„Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, Der (das Schreiben) mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste.“ (Sûra 96:1-5)

Das mag klarstellen, inwieweit dieses Wertsystem Einheitlichkeit aufweist, die jede Tat auf Gott zuruckführt. Diese Eigenschaft bezieht sich auf alle menschlichen Aktivitäten, die – wenn die Absicht bei dem Menschen besteht, sie im Namen Gottes zu tun – als eine Art Verehrung Gottes, als Gottesdienst betrachtet wird. So kann der Bauer im Namen Gottes seinen Pflug in die Erde ziehen, der Lehrer seinen Unterricht geben, der Architekt sein Projektuntenehmen, der Arzt seine Operation machen usw.

Die Totalität des islâmischen Wertsystems, die wir an seinem Verhältnis mit dem Wissen bzw. der Wissenschaft festgestellt haben, bezieht sich analog auf alle anderen Aspekten des Lebens.

Die qurânische Offenbarung insbesondere spiegelt diese Einheit und Totalität ausdrücklich wider, die sich nicht auf Muhammads Zeit oder auf den Raum der arabischen Halbinsel bechränken. Zudem erkennt der Qurân die ihm vorausgegangenen Schriften an, die nach ihm alle der,,Urschrift”, der ,,auf einer wohlbehüteten Tafel.” (Sûra 85:22)entstammen, und die die Gesandten des einzigen Gottes den Menschen überbracht haben:

Bevor man irgendein Gefäß füllen kann, muss man es zunächst leeren. Das Herz ist ein Gefäß. Und wie jedes andere Gefäß, muss das Herz auch geleert werden – bevor es gefüllt werden kann. Man sollte niemals darauf hoffen, das Herz mit Allâh füllen zu können, solange das Gefäß voller Dinge neben dem Hocherhabenen ist!

Das Herz zu leeren bedeutet nicht, nicht zu lieben. Ganz im Gegenteil! Wahre Liebe, wie Allâh sie von uns verlangt, ist am reinsten, wenn sie nicht auf einer falschen Bindung beruht. Das Verfahren, das Herz zuerst zu leeren, ist in der ersten Hälfte des Glaubensbekenntnisses zu finden. Man muss beachten, dass das Glaubensbekenntnis mit einer entscheidenden Negierung beginnt, einer wichtigen Leerung. Bevor wir erhoffen können, wahren Monotheismus zu erlangen, bevor wir bestätigen können, an einen Eins-seienden Herrn zu glauben, bestätigen wir zunächst, dass es keinen “Ilâh“ (nichts Verehrungswürdiges) gibt. Ein “Ilâh“ ist ein Verehrungsobjekt. Dennoch ist es unerlässlich zu verstehen, dass ein „Ilâh“ nicht nur etwas ist, was verehrt wird. Ein „Ilâh“ ist etwas, um das sich unser ganzes Leben dreht, dem wir gehorchen und das uns äußerst wichtig ist – mehr als alles andere.

Einige Menschen verehren andere Menschen. Und viele verehren sich selbst, ihre eigenen Gelüste und Launen, wie es im Qurân beschrieben wird. Allâh der Hocherhabene sagt: „Was meinst du wohl zu jemandem, der sich als seinen Gott seine Neigung genommen hat, den Allâh trotz (seines) Wissens hat in die Irre gehen lassen und dem Er das Gehör und das Herz versiegelt und auf dessen Augenlicht eine Hülle gelegt hat? Wer könnte ihn nach Allâh rechtleiten? Bedenkt ihr denn nicht?“ (Sûra 45:23).

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Die Religion, die Allah für die Menschen auserwählt hat, ist der Islam, da dieser am ehsten ihren Temperament entspricht. Allah machte Seine Religion für die Menschen sehr leicht. Sie entfernt alle Einschränkungen und Bürden, weil das für den Menschen mühsam ist. Sie lehrt die Menschen, immer Allahes Wohlgefallen zu suchen, sich Ihm anzuvertrauen und das von Ihm vorherbestimmte Schicksal zu akzeptieren, denn Er ist unendlich barmherzig, gütig und vergebend; Er erschafft alles für die Gerechten mit einem Zweck; Er ist Allmächtig.

Der Glauben an Allah, Dem Eigentümer aller Geschöpfe und Urheber aller stattfindenden Geschehnisse, die stattfinden, bedeutet den Ängsten, Sorgen und Mühsalen des menschlichen Lebens ein Ende zu bereiten. Für jemanden, der nach Seiner Religion lebt ist die Erleichterung und Schönheit, die sie ihm verschafft das Wichtigste. Darüber hinaus hat Allah alle Seine Gebote und Anordnungen dem Naturell der Menschen angemessen und keine Härte wird aus ihnen resultieren.

Allah erklärt im Quran, dass die Religion leicht ist und dass Er die Dinge für jene, die ihrer Religion folgen, leichter machen will:

Und Wir werden dich auf den leichtesten Weg bringen.

… Er hat euch erwählt und hat euch in der Religion nichts Schweres auferlegt, der Religion eueres Vaters Abraham. …

Im Licht der Verse lädt uns unser Prophet in Anlehnung an unsere Religion ein, folgendes zu erklären: „Religion ist Erleichterung“

Die Praktiken und Überzeugungen, die von den Menschen als Mühsal betrachtet werden, sind durch Polytheisten, Atheisten oder von jenen Personen, die andere von der Religion entfernen weitergegeben, in die Religionen übernommen und als wären sie ein Teil der wirklichen Religion. Andere wieder haben die Religion betreffend, eine prahlerische Haltung eingenommen. Sie sind der Meinung, dass es allgemein mehr akzeptiert wird, wenn sie schwierigere Dinge ausführen und sich selbst frömmer zeigen. Unser Prophet (s.a.w.s.) befahl den Muslimen um ihm herum, die Religion „leichter“ zu machen. Demnach sollen rechte Muslime seinen Geboten folgen und nicht unter den Folgen, die Dinge zu verkomplizieren, leiden.