Freitagspredigt

Das Leben der Prophetengefährten

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt :

„Die Allerersten, die ersten der Auswanderer und der Helfer und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind – mit ihnen ist Allah wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten vorbereitet, durch welche Bäche fließen. Darin sollen sie verweilen auf ewig und immerdar. Das ist der gewaltige Gewinn.“ (Sure 09:100)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Die Kritik an der Sunna hat verschiedene Arten und Weisen. So zeigt sie sich zum Beispiel durch Kritik an der Authentizität und Stellung der Sunna oder durch Kritik an der Überlieferungskette und deren Herabwürdigung oder auch durch Kritik an der Methode der Hadîth-Gelehrten beim Kritisieren und bei Kritik und Lob der Überlieferer und schließlich durch Kritik an den Überlieferungen, und zwar durch das Zweifeln an ihnen, wobei man behauptet, dass es unter den Überlieferungen einen Widerspruch gibt, und andere Schmähungen, über die wir an anderer Stelle gesprochen haben.

Zu diesen Mitteln, die Islamgegner benutzten um die Sunna für unwahr zu erklären und dieser die Glaubwürdigkeit zu entziehen, gehört die Kritik an den Hadîth-Gelehrten und den von den Prophetengefährten überlieferten Hadîthen. Sie zweifelten also an der Zuverlässigkeit der Prophetengefährten und gegen einige von ihnen schöpften sie sogar Verdacht. Sie hatten dabei das Ziel, den Islam zu schwächen und dessen Grundlagen die Glaubwürdigkeit zu entziehen. Wenn die Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein uns diese Religion übermittelten und wenn wir das Vertrauen in sie verlieren, dann würde alles, was wir haben, fraglich sein.

Die Orientalisten schrieben den frühen muslimischen Gelehrten die Erfindung der Hadîthe zu, wobei sie damit die Prophetengefährten meinten. Der Orientalist Goldziher sagte, dass wir die erfundenen Hadîthe nicht allein den späteren Generationen zuschreiben dürfen, vielmehr gibt es Hadîthe, die von Früheren überliefert wurden. Entweder sprach der Gesandte diese Hadîthe oder sie wurden von den früheren muslimischen Männern verfasst. Goldziher erwähnte weiterhin, dass Anas ibn Mâlik, der den Gesandten ungefähr zehn Jahre lang begleitete, gefragt wurde, ob er denn mit dem Propheten über alles, was er von ihm überlieferte, gesprochen hatte. Da sagte Anas zugebend: „Nicht alles, was wir übermittelt haben, haben wir vom Propheten gehört. Aber wir bezichtigen einander nicht der Lüge.“

Die diesen Orientalisten folgenden im Westen lebenden Araber verlangten, dass wir die Prophetengefährten nicht vor anderen Leuten bevorzugen und diese – wie Andere auch – der Kritik und des Lobes aussetzen.

 „… Und ich war ihr Zeuge, so lange ich unter ihnen weilte…“

(Sûra 5:117)“

Außerdem erklärt Allâh in Seinem Buch, dass die Prophetengefährten zuverlässig sind und lobt sie in verschiedenen Versen. Allâh der Hocherhabene sagt:

„Muhammad ist Allâhs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber streng, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, indem sie nach Huld von Allâh und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal steht auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung…“

(Sûra 48:29)

Der Erhabene sagt ferner:

„Die vorausgeeilten Ersten von den Auswanderern und den ihnen in Medina Helfenden und diejenigen, die ihnen auf beste Weise gefolgt sind – Allâh hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Und Er hat für sie Gärten bereitet, durcheilt von fließenden Gewässern, ewig und auf immer darin verweilend; dies ist der großartige Erfolg.“

(Sûra 9:100)

Er sagt weiterhin:

„Aber der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, mühten sich mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person ab. Das sind die, für die es die guten Dinge geben wird, und das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“

(Sûra 9:88)

Es gibt weitere Verse, die diese Prophetengefährten für lauter erklären und deren Vorzüge, Loyalität und Wahrhaftigkeit erklären. Wie großartig ist das Lob Allâhs, Der alles auf Erden und in den Himmeln weiß!

Ferner erklärte der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sie für zuverlässig, machte deren Stellung klar und rief zum Beachten deren Rechtes und dazu auf, ihnen keinen Schaden durch Worte oder Werke zuzufügen. Der Prophet sagte in einem in beiden Sahîh-Werken überlieferten Hadîth: „Die besten Leute sind diejenigen zu meiner Zeit, dann diejenigen, die nach ihnen folgen, dann diejenigen, die nach ihnen folgen.“ Er sagte auch in einem von At-Tirmidhî überlieferten Hadîth: „Allâh, Allâh! Beleidigt nicht meine Gefährten nach mir! Wer sie liebt, den liebe ich. Und wer sie hasst, den hasse ich. Wer ihnen Schaden zufügt, der fügt mir Schaden zu. Und wer mir Schaden zufügt, der fügt Allâh Schaden zu. Und wer Allâh Schaden zufügt, der ist nahe daran, von Allâh genommen zu werden.“

Die sunnitischen Muslime sind über die Zuverlässigkeit und Vorzüge der Prophetengefährten einvernehmlicher Meinung. Nachstehend folgt eine Liste von Zitaten muslimischer Gelehrter darüber:

Ibn ´Abd Al-Barr Allah erbarme sich seiner sagte in seinem Werk Al-Istî´âb: „Wir haben aufgehört, ihr Profil zu untersuchen, weil die Sunniten der einvernehmlichen Meinung sind, dass die Prophetengefährten insgesamt zuverlässig sind.“

Ibn As-Salâh sagte in seinem Werk „Muqaddima“: „Die ganze Umma ist sich darin einig, dass alle Prophetengefährten zuverlässig sind, auch – gemäß der einvernehmlichen Meinung der anerkannten Gelehrten – diejenigen, die an Unruhen beteiligt waren, und zwar weil wir gut über sie denken müssen und weil sie vorher viele Großtaten ausgeführt haben. Es sieht so aus, als ob Allâh, der Hocherhabene, den Konsensus darüber vorbereite, weil sie die Übermittler der Scharî´a sind.“

Imâm Ad-Dhahabî sagte: „Was aber die Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein betrifft, so sind diese nicht kritisierbar. Verfahren wird danach, dass sie zuverlässig sind und dass wir annehmen, was sie überliefert haben.“

Ibn Kathîr sagte: „Bei den Sunniten sind die Prophetengefährten zuverlässig.“ Dann fuhr er fort: „Was aber die Worte der Mu´taziliten „Alle Prophetengefährten sind zuverlässig, außer diejenigen, die Alî bekämpft haben“ betrifft, so sind diese nichtig.“ Dann fuhr er fort: „Was aber die Sekten der Râfida (extreme Schî´a), deren Unwissen, deren Verstandesschwäche und deren Behauptung, dass die Prophetengefährten außer siebzehn Islamleugner gewesen seien , betrifft, so gehört dies zur Lüge, für die es keinen Beweis gibt.“

„Hätten Allâh oder Sein Prophet“, wie Al-Chatîb in seinem Werk Al-Kifâya erwähnte, „nichts über sie gesagt, wäre es genug, was diese Prophetengefährten geleistet haben – die Hidschra, das Verlassen ihrer Familien und Kinder, ihre Verdienste um die Religion […], dass wir entscheiden, dass sie zuverlässig und besser waren als die nachfolgenden Generationen, und glauben, dass sie treu und beständig waren.“

Zudem ist anzumerken, dass Personen, die mit dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken lebten und seine Anhänger waren, jedoch später vom Glauben abfielen, nicht als Prophetengefährten bezeichnet werden, da sie sich von ihm lossagten. Diese Personen sind bekannt, ihre Überlieferungen werden auch nicht angenommen. Hier geht es um die Kritik an all jenen Gefährten, die bis zu ihrem Tod am Islam festhielten und sich bemühten den Islam zu verkünden. Lügner und Fälscher gab es, aber sie wurden entlarvt, da ja von Anfang an kritisch überprüft und verglichen wurde.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten! 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Das Üben von Kritik an den Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein gilt als Kritik an der Stellung des Prophetentums und der Botschaft. Jeder Muslim muss daran glauben, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken die Botschaft übermittelte und alles tat, was Allâh ihm anordnete. Dazu gehört, dass er seinen Gefährten das Wissen übermittelte sowie diese läuterte und erzog. Der Hocherhabene sagt:

„Er ist es, Der unter den Schriftunkundigen einen Gesandten von ihnen hat erstehen lassen, der ihnen Seine Zeichen verliest, sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt, obgleich sie sich ja zuvor in deutlichem Irrtum befanden.“

(Sûra 62:2)

Was aber die Behauptung betrifft, dass die meisten Kritiker die Prophetengefährten für zuverlässig halten, so ist dies ein Fehler und ein Betrug, denn alle Kritiker erklärten, dass alle Prophetengefährten, und nicht nur die meisten, zuverlässig sind. Diejenigen, die die Prophetengefährten kritisierten, waren keine Hadîth-Gelehrten, vielmehr gehörten sie zu Sekten, die in der islamischen Historie unter Fanatismus und Hervorrufen unerlaubter Neuerung bekannt sind, um ihre unerlaubten Neuerungen zu verbreiten. Sie fanden, außer dem Kritisieren des Gesandten Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken keinen Ausweg. Es ist zwar richtig, dass die Prophetengefährten möge Allah mit ihnen zufrieden sein Menschen und nicht unfehlbar waren, aber sie standen im ersten Grad hinsichtlich der Moral, des Pflichtbewusstseins, der Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit. Diejenigen, die sagten, dass die Prophetengefährten zuverlässig sind, behaupteten nie, dass diese keine Sünde oder Fehler begehen oder nie vergessen haben können, vielmehr erreichten sie einen Grad der Frömmigkeit, die ihnen untersagte, Worte zu erfinden und diese dem Gesandten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zuzuschreiben.

Was aber die Behauptung betrifft, dass die Prophetengefährten sich zu ihrer Zeit gegenseitig kritisierten und einigen von ihnen höhere Stellungen verliehen, was bedeutet, dass es Nachprüfung einiger Hadîthe unter ihnen gab, so stellt dies keine Bezichtigung der Lüge untereinander dar. So sagte Anas möge Allah mit ihm zufrieden sein: „Wir bezichtigten einander nie der Lüge.“ Vielmehr herrschte unter ihnen großes Vertrauen. Jedoch waren sie Menschen, was dazu führte, dass sie einander hinsichtlich einiger Angelegenheiten und Rechtsnormen befragten, um sich Gewissheit zu schaffen. Ein Mensch kann natürlich vergessen oder versehentlich Fehler begehen.

Dazu gehört etwa die Überlieferung von Abû Bakr und ´Umar möge Allah mit beiden zufrieden sein, dass sie einige Gefährten über deren Überlieferungen befragten und einen zweiten Zeugen verlangten. Eigentlich wurde dies nicht als Verdächtigung oder Verletzung angesehen, vielmehr war dies zur Vergewisserung des Wortlauts der Überlieferung und dazu, dass die nachfolgenden Generationen sie als Vorbild annehmen. Es gibt keinen besseren Beweis dafür als die Worte ´Umars möge Allah mit ihm zufrieden sein zu Abû Mûsâ Al-Asch´arî, als er von diesem einen anderen Zeugen verlangte, der bezeugen musste, dass er mit ihm die Worte des Gesandten Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gehört hatte. Dann sagte er zu ihm: „Ich verdächtige dich nicht. Aber es handelt sich um einen Hadîth des Gesandten Allâhs.“

Vielleicht erfolgte diese Befragung, weil ein anderer Gefährte über einen Hadîth verfügte, der diesem Hadîth widersprach oder diesen einschränkte, oder weil er sah, dass dieser der wörtlichen Bedeutung des Qurân oder der Sunna des Propheten widersprach oder Anderes. Solche Widersprüche rühren daher, dass in der Anfangszeit des Islam noch einige Dinge erlaubt waren, die erst später verboten wurden. Berichtet ein Gefährte nun vom Erlaubtsein einer Angelegenheit, die später verbotenen wurde, lügt er ja nicht, er berichtet nur, was er weiß. Doch muss die Überlieferung korrigiert werden, da sie nicht dem aktuellen Stand entspricht. Die Befragungen, die während der Zeit der Gefährten erfolgten, sind in den Hadîth-Werken verzeichnet. Ein Gefährte wird zweimal belohnt, falls er dabei Recht hatte; aber nur einmal belohnt, falls er kein Recht hatte. Deswegen ist es nicht rechtens, dass man diese Befragungen als Beweis dafür nimmt, dass die Prophetengefährten einander verdächtigten oder einander der Lüge bezichtigten, wie die Lügner behaupten.

Unter den Muslimen besteht mithin Konsens, dass die Prophetengefährten zuverlässig sind. Niemand verleugnet dies außer derjenige, der seine Religion und seinen Glauben außer Acht lässt und damit zufrieden ist, den Islamgegnern seinen Verstand und seine Gedanken anzubieten, wodurch er von den Worten Allâhs, den Worten des Gesandten und dem Konsens der muslimischen Gelehrten abrückt.

Das Leben des Propheten

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Wahrlich, ihr habt an dem Propheten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.“ (Sure 13:28)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Allâh ehrte den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit vielen Vorzügen und Eigenschaften. Er erschuf ihn in bester Weise und gab ihm den edelsten Charakter. So bezeichnet ihn Allâh mit folgenden Worten: „Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.“ (Sûra 68:4)

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wurde mit vielen Besonderheiten ausgezeichnet, die ihn von anderen Menschen unterscheiden, ganz abgesehen von seiner hohen Stellung als Prophet, die die höchste aller Stellungen darstellt. Wir wollen in den folgenden Zeilen einige der Vorzüge des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken anführen:

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist Allâhs naher Freund

Von Abdullâh ibn Mas’ûd möge Allah mit ihm zufrieden sein wird berichtet, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Ich sage mich von jedem Freund und dessen Freundschaft los, und wenn ich einen nahen Freund genommen hätte, so wäre es Abû Bakr möge Allah mit ihm zufrieden sein gewesen. Euer Gefährte (der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) ist der nahe Freund Allâhs.“ Überliefert von Muslim.

Diesen Vorzug hat neben dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nur der Prophet Abraham Frieden sei auf ihm.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist Bringer froher Botschaft und Warner

Von Uqba ibn Âmir wird berichtet, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eines Tages das Totengebet für jemanden verrichtete und danach auf sein Podest stieg und sprach: „Ich eile euch voraus und bin Zeuge für euch. Bei Allâh! ich blicke gerade auf mein Wasserbecken (Al-Haud) und mir wurden die Schlüssel zu den Schätzen der Erde gegeben – oder die Schlüssel der Erde – und bei Allâh, ich fürchte nicht, dass ihr nach mir Allâh etwas beigesellt, vielmehr fürchte ich, dass ihr um sie wetteifert!“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken steht den Gläubigen näher als sie sich selbst

Allâh, der Erhabene, sagt im Qurân: „Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selbst.“ (Sûra 33:6)

As-Schaukânî sagt in seinem Buch „Fath Al-Qadîr“: „Wenn der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sie zu einer Sache aufrief und sie selbst einer anderen Sache nachgehen wollten, mussten sie dem Aufruf und der Forderung des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Folge leisten und ihre persönlichen Vorhaben hinten anstellen. Sie mussten ihm über sich selbst hinweg gehorchen und den Gehorsam ihm gegenüber vor ihre persönlichen Neigungen stellen.“

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist der Führer unter den Söhnen Âdams

Von Abû Huraira möge Allah mit ihm zufrieden sein wird berichtet, dass er sagte: „Wir waren mit dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eingeladen. Ihm wurde eine Hammelkeule gereicht und sie gefiel ihm. Er aß ein Stück davon und sagte: «Ich bin der Führer der Menschen am Tag des Gerichts.»“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist der Bewahrer seiner Gemeinschaft

So heißt es in einem authentischen Hadîth: „Die Sterne sind die Bewahrer des Himmels. Wenn die Sterne gehen, so geschieht mit dem Himmel, was ihm angedroht wurde. Und ich bin der Bewahrer meiner Gefährten. Wenn ich gehe, trifft meine Gefährten, was ihnen angedroht wurde. Und meine Gefährten sind die Bewahrer meiner Gemeinschaft. Wenn sie gehen, dann wird sie das treffen, was ihnen angedroht wurde.“ Überliefert von Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist der Erste, den die Erde freigeben wird, und der Erste, der Fürsprache einlegen wird

Abû Huraira möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Ich bin der Führer der Söhne Âdams am Tag des Gerichts, der Erste, der aus dem Grab herauskommen wird, der Erste, der um Einlegen der Fürsprache bittet, und der Erste, dessen Fürsprache erhört wird.“ Überliefert von Muslim.

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist Inhaber lobenswerter Stellung

Von Ibn Umar möge Allah mit beiden zufrieden sein wird überliefert: „Die Menschen werden am Tag des Gerichts auf ihren Knien sein. Jede Gemeinschaft folgt ihrem Propheten, sie werden sagen: «Du Soundso, lege Fürsprache für uns ein!» Bis die Bitte um Fürsprache zum Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gelangt. An jenem Tag wird ihn Allâh zu einer lobenswerten Stellung erwecken.“ Überliefert von Al-Buchârî.

Dies waren einige Vorzüge des edlen Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, unseres großartigen Gesandten, der von Allâh als Siegel der Propheten auserwählt und als Barmherzigkeit für alle Welten entsandt wurde. Wir bitten Allâh, dass Er uns mit ihm vereint und uns nicht seine Fürsprache vorenthält – „am Tag, da weder Besitz noch Söhne nutzen, es sei denn, wer zu Allâh mit reinem Herzen kommt.“

Wer einen Blick auf die Geschichte des Gesandten Muhammad Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wirft, wird feststellen, dass er die Ehefrau bevorzugte und ihr besondere Aufmerksamkeit und ihrer Würde entsprechende Zuneigung schenkte. Man findet in seinem alltäglichen Leben viele wundervolle Beispiele:

Er ist der Erste, der sie aufheitert, ihre Tränen zurückhält, ihre Gefühle beachtet, sich nicht über ihre Aussagen lustig macht, sich ihre Beschwerden anhört und sie tröstet. Es werden wohl viele mit mir übereinstimmen, dass es vielen anderen neuen Büchern, die sich mit dem Eheleben beschäftigen, an richtigen Beispielen fehlt. Vielmehr ist es nur bloße Theorie. Die meisten auf dem Markt befindlichen Bücher in diesem Bereich, sind nicht in der Lage das zu erreichen, was der Prophet der Barmherzigkeit Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erreicht hat. Hier also einige wundervolle Beispiele:

Das Essen und Trinken aus einem Becher, wie aus dem folgendem Hadîth von ´Â`ischa hervorgeht:

„Ich trank und reichte ihn (den Becher) dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken. Da setzte er seinen Mund an die Stelle, von der ich zuvor getrunken hatte. Ich gab ihm einen Hähnchenschenkel und er aß von der Stelle, von der ich zuvor gegessen hatte.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Das Sich-Anlehnen an die Ehefrau, nach folgender Aussage ´Â`ischas:

„Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken legte sich in meinen Schoß, während ich meine Monatsblutung hatte.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Der nächtliche Spaziergang mit der Ehefrau:

„Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte in der Nacht mit seiner Ehefrau spazieren zu gehen und sich mit ihr zu unterhalten.“ Berichtet von Al-Buchârî.

 Unterstützung bei ihrer Hausarbeit:

´Â`ischa wurde danach gefragt, was der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu Hause machte. Sie sagte: „Er stand im Dienst seiner Familie.“ Berichtet von Al-Buchârî.

Das Beschenken ihrer Freundinnen:

„Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte, wenn er ein Schaf schlachtete, zu sagen: Bringt den Freundinnen Chadîdschas etwas davon!“ Berichtet von Imâm Muslim.Das Loben der Ehefrau gemäß seiner Aussage: „Der Vorzug ´Â`ischas den anderen Frauen gegenüber ist wie der Vorzug des Tharîd (ein sehr beliebtes Beduinengericht aus eingeweichtem Brot, Fleisch und Brühe) gegenüber den anderen Speisen.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Sich freuen, wenn sie sich mit ihren Freundinnen trifft:

´Â`ischa sagte: „Meine Freundinnen pflegten mich zu besuchen, allerdings blieben sie auf Grund des Gesandten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zurück, doch er schickte sie zu mir.“ Berichtet von Imâm Muslim.

Er verkündete seine Liebe gegenüber seinen Frauen:

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte über Chadîdscha: „Mir wurde ihre Liebe beschert.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

 Ihre guten Eigenschaften beachten, wie der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte:

„Kein Gläubiger verabscheut eine Gläubige. Wenn er eine ihrer Eigenschaften hasst, so gefällt ihm doch eine andere.“ Berichtet von Imâm Muslim.

Wenn man eine Frau sieht, soll man mit seiner Frau verkehren, um das, was in seinem Inneren ist, zu hemmen: „Wenn einer von euch eine Frau sieht, soll er mit seiner Frau verkehren, denn das hemmt, was in seinem Inneren ist.“ Berichtet vom Imâm Muslim.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten! 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Speise, wenn du isst, und tränke, wenn du trinkst!“ Berichtet von Al-Hâkim und von Al-Albânî als authentisch eingestuft.

 Ihr Vertrauen schenken:

Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  verbot es, dass der Mann nachts bei seiner Familie anklopft, damit er sie nicht erschreckt. Und er verbot es, nach ihren Fehlern zu suchen. Berichtet vom Imâm Muslim.

 Die Gerechtigkeit unter seinen Frauen:

„Wer zwei Frauen hat und die Eine der Anderen (zu ihrem Nachteil) bevorzugt, wird am Jüngsten Tag mit einer seiner beiden (Körper-) Hälften schräg ankommen.“ Berichtet von At-Tirmidhî und von Al-Albânî als authentisch eingestuft.

Seine Frau jederzeit besuchen:

Von Anas  möge Allah mit ihr zufrieden sein wird berichtet, dass er sagte: „Er (der Prophet)  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  pflegte sowohl tags wie auch nachst in einer Stunde seine Runde bei seinen Frauen zu machen.“ Berichtet von Al-Buchârî.

Seine Frau nicht während der Monatsblutung meiden:

Von Maimûna  möge Allah mit ihr zufrieden sein wird berichtet, dass sie sagte: „Er kam zu seinen Frauen über der Kleidung, während sie ihre Monatsblutung hatten.“

Seine Frau auf die Reise mitnehmen:

Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  pflegte, wenn er verreisen wollte, unter seinen Frauen auszulosen. Diejenige, die dann das Los gezogen hatte, verreiste mit ihm. Berichtet von Al-Buchârî und Imâm Muslim.

Mit seiner Frau wetteifern:

Von Â`ischa wird überliefert: Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte zu mir: «Komm, wir laufen um die Wette!» Da lief ich mit ihm um die Wette und ich überholte ihn. Später einmal, als ich an Gewicht zugenommen hatte, forderte er mich zum Wettlauf heraus und holte mich ein. Da lachte er und sagte: «Dieses Mal ist die Revanche für damals!»

Ihr einen Spitznamen geben:

Von Â`ischa wird berichtet, dass sie sagte: «O Allâhs Gesandter  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ! Alle Frauen haben einen Spitznamen, nur ich nicht!» Da gab er ihr den Spitznamen «Ummu Abdullâh».“

Das ist der Islam

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Und wer hat eine schönere Religion als jener, der sich Allah ergibt und dabei Güte übt und dem Glauben Abrahams folgt, des Aufrechten? Und Allah nahm Sich Abraham zum Freund.“ (Sure 04:125)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Auf dem Glauben basiert alles im Islâm, wie in jeder Religion. Deswegen wird auf ihn viel Wert gelegt. Dabei besteht gar kein Widerspruch im Islâm zwischen Glaube und Wissenschaft, ganz im Gegenteil; der Qurân betont die Wichtigkeit des Wissens und der Wissenschaft für den Glauben.

 „Es ist ein wichtiges Faktum […], dass der Qurân, der stets zur Pflege der Wissenschaft aufruft, vielfältige Betrachtungen über Naturphänomene enthält, deren erklärende Details mit den modernen wissenschaftlichen Gegebenheiten absolut konform erscheinen. In der jüdisch-christlichen Offenbarung gibt es keine Entsprechungen dieser Art.”

In Hunderten von qurânischen Versen werden die Wissenschaftler gelobt und die Nicht-Wissenden zum Wissen bewegt, denn durch Unkenntnis wird ihr Glauben bedroht. Ganz im Gegensatz steht das zur vorherrschenden Vorstellung im Westen. Der richtige Gläubige istnach dem Qurân der Wissende. Allâh sagt im Qurân:

,,Siehst du nicht, dass Allâh vom Himmel Wasser herabkommen lässt? Damit bringen Wir dann Früchte von unterschiedlichen Farben hervor.

Und von den Bergen gibt es Schichten, weiße und rote – von unterschiedlichen Farben – und rabenschwarze.Und unter den Menschen und den Tieren und dem Vieh gibt es (auf ähnliche Weise) unterschiedliche Farben. So ist es. Allâh fürchten von Seinen Dienern eben nur die Gelehrten. Gewiss, Allâh ist Allmächtig und Allvergebend.” (Sûra 35:27-28)

Analog gibt es zahlreiche Beispiele für den Ansporn zum religiösen Wissen

„Es steht den Gläubigen nicht zu, allesamt auszurücken. Wenn doch von jeder Gruppe von ihnen ein Teil ausrücken würde, um (mehr) von der Religion zu erlernen und um ihre Leute zu warnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren, auf dass sie sich vorsehen mögen.“ (Sûra 9:122)

Anregung zum Denken und Anwendung der Vernunft:

„Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch den Blitz (als Grund) zur Furcht und zum Begehren sehen lässt und vom Himmel Wasser herabkommen lässt und mit ihm dann die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die begreifen.“ (Sûra 30:24)

Anregung zur Verbreitung der Wissenschaft und Warnung vor deren Verheimlichung:

„Und (gedenkt,) als Allâh mit denjenigen, denen die Schrift gegeben worden war, ein Abkommen traf: ‚Ihr sollt sie den Menschen ganz gewiss klar machen und sie nicht verborgen halten!‘ Da warfen sie sie hinter ihren Rücken und verkauften sie für einen geringen Preis; wie schlimm ist das, was sie erkaufen!“ (Sûra 3:187)

„Da haben Wir sie getrennt und aus dem Wasser alles Lebendige gemacht. Wollen sie denn nicht glauben?!“ (Sûra 21:30)

„Und die Erde haben Wir gedehnt und darauf festgegründete Berge gesetzt und auf ihr von allen zu wiegenden Dingen wachsen lassen.“ (Sûra 15:19)

Bewegung der Erde:

 „Er ist es, Der euch die Erde fügsam gemacht hat. So geht auf ihrem Rücken einher und esst von dem, womit Er (euch) versorgt. Und zu Ihm wird die Auferstehung sein.“ (Sûra 67:15)

Und so geht es in etwa 36 Bereichen der Wissenschaft, die Mensch, Tier, Flora, Fauna, Licht, Atmosphäre usw, so dass man erstaunt vor dieser Fülle von Zeichen steht, die bis heute keinen einzigen Widerspruch mit den wissenschaftlichen Tatsachen aufweisen.

Viele Aussagen der prophetischen Überlieferung heben den Wert des Wissens hervor:

„Die Suche des Wissens ist eine Pflicht für jeden Muslim und jede Muslima (muslimische Frau)”, ,,Die Tinte des Schülers ist heiliger als das Blut des Märtyrers”. Der Islâm erweist sich somit als Freund der Wissenschaft in ihrer weitesten Breite und auf allen Ebenen.

Es ist zu schade, dass viele europäische Denker und Philosophen, besonders die Atheisten, den Islâm nur vom Hörensagen kennengelernt oder ihn einfach pauschal durch ihre religiösen Erfahrungen mit anderen Religionen verurteilen. Sie sollen den Islâm selbst kennen, vielleicht finden sie in ihm etwas Anderes als das, was sie schon kannten.

„Vor der materialistischen Flut und der (Überschwemmung des Westens durch den Atheismus beweisen Christentum wie Judentum ihre Unfähigkeit, Dämme zu errichten. Das eine wie das andere ist in heilloser Verwirrung, und sieht man nicht, wie von Jahrzehnt zu Jahrzehnt der Widerstand gegen die Strömung abnimmt, die alles fortzuschwemmen droht? Der atheistische Materialist erblickt im klassischen Christentum nur ein fast zweitausend Jahre altes System, das der Mensch errichtete, um die Herrschaft einer Minderheit über ihresgleichen zu sichern.

Er ist nicht fähig, in den jüdisch-christlichen Schriften eine Sprache zu entdecken, die – und sei es nur sehr entfernt – der seinen verwandt ist: Sie enthalten so viele Unwahrscheinlichkeiten, Widersprüche, Unvereinbarkeiten mit modernen wissenschaftlichen Gegebenheiten, dass er sich weigert, Texte in Betracht zu ziehen, von denen die überwältigende Mehrheit der Theologen möchte, dass man sie als unauflösliches Ganzes akzeptiert. – Spricht man ihm vom Islâm? Er lächelt mit einer Selbstgefälligkeit, die lediglich dem Ausmaß seiner Unkenntnis des Gegenstandes entspricht. Wie der Mehrzahl der westlichen Intellektuellen, welcher Religion sie auch anhängen mögen, hat auch er vom Islâm eine beeindruckende Menge falscher Vorstellungen.“

Wir haben gesehen, inwieweit sich der Islâm mit der Wissenschaft verbindet. Wir haben auch festgestellt, wie umfangreich und vielschichtig diese Verbindung ist. Jedoch muss jedes Wissen – was den Einheitlichkeitscharakter dieses Wertsystems unterstreicht – auf die Instanz zurückgeführt werden, die alles kontrolliert und dem Menschen Selbstkontrolle empfiehlt; Lesen, Lernen, Wissen und Forschen müssen alle im Namen Gottes durchgeführt werden. Das ist der erste Befehl der islâmischen Offenbarung, der Befehl, den wir im ersten Satz bzw. Wort dieser Offenbarung finden, das bzw. den Muhammad  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  erhalten hatte:

„Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, Der (das Schreiben) mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste.“ (Sûra 96:1-5)

Das mag klarstellen, inwieweit dieses Wertsystem Einheitlichkeit aufweist, die jede Tat auf Gott zuruckführt. Diese Eigenschaft bezieht sich auf alle menschlichen Aktivitäten, die – wenn die Absicht bei dem Menschen besteht, sie im Namen Gottes zu tun – als eine Art Verehrung Gottes, als Gottesdienst betrachtet wird. So kann der Bauer im Namen Gottes seinen Pflug in die Erde ziehen, der Lehrer seinen Unterricht geben, der Architekt sein Projektuntenehmen, der Arzt seine Operation machen usw.

Die Totalität des islâmischen Wertsystems, die wir an seinem Verhältnis mit dem Wissen bzw. der Wissenschaft festgestellt haben, bezieht sich analog auf alle anderen Aspekten des Lebens.

Die qurânische Offenbarung insbesondere spiegelt diese Einheit und Totalität ausdrücklich wider, die sich nicht auf Muhammads Zeit oder auf den Raum der arabischen Halbinsel bechränken. Zudem erkennt der Qurân die ihm vorausgegangenen Schriften an, die nach ihm alle der,,Urschrift”, der ,,auf einer wohlbehüteten Tafel.” (Sûra 85:22)entstammen, und die die Gesandten des einzigen Gottes den Menschen überbracht haben:

Bevor man irgendein Gefäß füllen kann, muss man es zunächst leeren. Das Herz ist ein Gefäß. Und wie jedes andere Gefäß, muss das Herz auch geleert werden – bevor es gefüllt werden kann. Man sollte niemals darauf hoffen, das Herz mit Allâh füllen zu können, solange das Gefäß voller Dinge neben dem Hocherhabenen ist!

Das Herz zu leeren bedeutet nicht, nicht zu lieben. Ganz im Gegenteil! Wahre Liebe, wie Allâh sie von uns verlangt, ist am reinsten, wenn sie nicht auf einer falschen Bindung beruht. Das Verfahren, das Herz zuerst zu leeren, ist in der ersten Hälfte des Glaubensbekenntnisses zu finden. Man muss beachten, dass das Glaubensbekenntnis mit einer entscheidenden Negierung beginnt, einer wichtigen Leerung. Bevor wir erhoffen können, wahren Monotheismus zu erlangen, bevor wir bestätigen können, an einen Eins-seienden Herrn zu glauben, bestätigen wir zunächst, dass es keinen “Ilâh“ (nichts Verehrungswürdiges) gibt. Ein “Ilâh“ ist ein Verehrungsobjekt. Dennoch ist es unerlässlich zu verstehen, dass ein „Ilâh“ nicht nur etwas ist, was verehrt wird. Ein „Ilâh“ ist etwas, um das sich unser ganzes Leben dreht, dem wir gehorchen und das uns äußerst wichtig ist – mehr als alles andere.

Einige Menschen verehren andere Menschen. Und viele verehren sich selbst, ihre eigenen Gelüste und Launen, wie es im Qurân beschrieben wird. Allâh der Hocherhabene sagt: „Was meinst du wohl zu jemandem, der sich als seinen Gott seine Neigung genommen hat, den Allâh trotz (seines) Wissens hat in die Irre gehen lassen und dem Er das Gehör und das Herz versiegelt und auf dessen Augenlicht eine Hülle gelegt hat? Wer könnte ihn nach Allâh rechtleiten? Bedenkt ihr denn nicht?“ (Sûra 45:23).

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Die Religion, die Allah für die Menschen auserwählt hat, ist der Islam, da dieser am ehsten ihren Temperament entspricht. Allah machte Seine Religion für die Menschen sehr leicht. Sie entfernt alle Einschränkungen und Bürden, weil das für den Menschen mühsam ist. Sie lehrt die Menschen, immer Allahes Wohlgefallen zu suchen, sich Ihm anzuvertrauen und das von Ihm vorherbestimmte Schicksal zu akzeptieren, denn Er ist unendlich barmherzig, gütig und vergebend; Er erschafft alles für die Gerechten mit einem Zweck; Er ist Allmächtig.

Der Glauben an Allah, Dem Eigentümer aller Geschöpfe und Urheber aller stattfindenden Geschehnisse, die stattfinden, bedeutet den Ängsten, Sorgen und Mühsalen des menschlichen Lebens ein Ende zu bereiten. Für jemanden, der nach Seiner Religion lebt ist die Erleichterung und Schönheit, die sie ihm verschafft das Wichtigste. Darüber hinaus hat Allah alle Seine Gebote und Anordnungen dem Naturell der Menschen angemessen und keine Härte wird aus ihnen resultieren.

Allah erklärt im Quran, dass die Religion leicht ist und dass Er die Dinge für jene, die ihrer Religion folgen, leichter machen will:

Und Wir werden dich auf den leichtesten Weg bringen.

… Er hat euch erwählt und hat euch in der Religion nichts Schweres auferlegt, der Religion eueres Vaters Abraham. …

Im Licht der Verse lädt uns unser Prophet in Anlehnung an unsere Religion ein, folgendes zu erklären: „Religion ist Erleichterung“

Die Praktiken und Überzeugungen, die von den Menschen als Mühsal betrachtet werden, sind durch Polytheisten, Atheisten oder von jenen Personen, die andere von der Religion entfernen weitergegeben, in die Religionen übernommen und als wären sie ein Teil der wirklichen Religion. Andere wieder haben die Religion betreffend, eine prahlerische Haltung eingenommen. Sie sind der Meinung, dass es allgemein mehr akzeptiert wird, wenn sie schwierigere Dinge ausführen und sich selbst frömmer zeigen. Unser Prophet (s.a.w.s.) befahl den Muslimen um ihm herum, die Religion „leichter“ zu machen. Demnach sollen rechte Muslime seinen Geboten folgen und nicht unter den Folgen, die Dinge zu verkomplizieren, leiden.

Gedenkt Meiner, so gedenke Ich eurer!

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Diejenigen, die glauben, und deren Herz im Gedenken Allahs Ruhe findet – im Gedenken Allahs findet ja das Herz Ruhe .“ (Sure 13:28)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

„… Sicherlich, im Gedenken Allâhs finden die Herzen Ruhe!“ (Sûra 13:28).

Wenn wir versuchen herauszufinden, warum wir so oft geplagt sind, warum wir innerlich unruhig sind oder warum wir uns traurig fühlen, dann müssen wir unsere Herzen betrachten. Der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Sprich nicht zu viel, ohne dich auf Allâh zu besinnen und ohne Ihn zu erwähnen, da zu viel Gerede ohne Besinnung auf Allâh das Herz verhärtet! Und der von Allâh am weitesten entfernte Mensch ist der mit einem harten Herzen.“ (At-Tirmidhî).

Gepriesen sei Allâh! Unser Herz verhärtet sich, wenn wir Allâhs nicht gedenken. Die Nahrung des Herzens ist das Gedenken Allâhs. Und wenn wir Seiner nicht gedenken, dann ist es kein Wunder, dass wir uns – ohne ersichtlichen Grund – niedergeschlagen fühlen. Ibn Al-Qayyim sagte: „Im Herzen besteht eine Härte, die nur durch das Gedenken Allâhs erweicht werden kann. Deshalb muss der anbetend Dienende die Härte seines Herzens mit dem Gedenken Allâhs behandeln!“ Diejenigen von uns, die empfinden, dass der Islâm an sich schwer für sie geworden ist, sollen sich die Antwort anhören, die der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) einem Mann gab, der sagte: „O Gesandter Allâhs! Die Gesetze des Islâm scheinen mir zu viel für mich zu sein. Nenne mir deshalb etwas, an das ich mich halten kann!“ Er (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) antwortete: „Lass deine Zunge immer durch das Gedenken Allâhs feucht bleiben!“ (At-Tirmidhî).

Und was ist die Folge dieses Gedenkens? Es wirkt wie eine Rostentfernung für die Herzen und bewirkt, dass Allâh der Allerhöchste unser gedenkt. Allâh informiert uns im folgenden erstaunlichen Qudsî-Hadîth:

 „Ich erfülle die guten Erwartungen, die Mein anbetend Dienender in sich über Mich hat; und Ich bin mit ihm, wenn er Meiner gedenkt: Wenn er in seinem Herzen Meiner gedenkt, dann gedenke auch Ich seiner bei Mir Selbst. Und wenn er Meiner in einer Versammlung gedenkt, so gedenke auch Ich seiner in einer Versammlung, die besser als jene ist.” (Al-Buchârî und Muslim).

Was genau bedeutet Gedenken?

Das Gedenken Allâhs beinhaltet bestimmte Gedenkformulierungen (wie beispielsweise „Gepriesen sei Allâh!“, „Es gibt nichts Verehrungswürdiges außer Allâh!“ usw.), es ist jedoch auch alles, was man in Bezug auf Allâh oder Sein Erwähnen tut. Alles, was man tut, wobei man an Allâh denkt – sei es gut über Ihn zu denken, Almosen zu geben, mit der speziellen Absicht, dies Seinetwegen zu tun, Bittgebete zu verrichten und alles, was mit dem Gedenken zu tun hat.

Arten des Gedenkens:

Lasst uns genauer werden! Was können wir tun, das zum Gedenken zählt?

Die Absicht:

Wie bereits im Artikel über das Erlangen von Allâhs Liebe erwähnt, müssen wir uns in gute Werke stürzen! Dies bedeutet, dass wir, wenn wir Gutes tun, immer versuchen müssen, uns der Tatsache bewusst zu sein, dass wir es für Allâh tun. Sprecht zu Allâh, wenn ihr die gute Tat verrichtet! Bittet Ihn, sie von euch anzunehmen und euch zu befähigen, mehr Gutes zu tun! Fasst mehrere Absichten – wie beispielsweise, die Tat für Allâh zu verrichten, die Sunna zu befolgen, anderen Muslimen und Menschen zu helfen! Je mehr ihr Allâhs gedenkt, desto mehr wird Er euer gedenken und ihr werdet dies unvermeidbar in eurem Leben spüren!

Denkt daran: Wenn man Gutes tut, dann muss man Gutes mit dem Herzen tun! Einige Dinge tun wir möglicherweise ohnehin – wie beispielsweise hier und dort Almosen geben, Bittgebete verrichten usw. Doch wir tun es ohne Herz, ohne jegliches Gefühl oder jegliche Gemütsbewegung, dass dies für Allâh ist.

Wir müssen diese Dinge mit dem Wissen tun, dass in ihnen Heilung für unsere Herzen steckt. Und wenn wir uns niedergeschlagen fühlen, müssen wir auf Dinge zurückgreifen, wie beispielsweise anderen zu helfen oder Allâh in unserer Niederwerfung anzuflehen!

Sich Ihm zuwenden:

 „Wer zu Mir gelaufen kommt, dem eile Ich entgegen.“ (Al-Buchârî).

Es ist unmöglich, dass man zu Allâh zurückkehrt und Er einen zurückweist! Seht euch all die Hadîthe über diejenigen an, die zu Ihm zurückkehren:

 „Allâh freut sich mehr über die Reue Seines anbetend Dienenden als ein Mann, der in einer wasserlosen Wüste auf seinem Kamel unterwegs war, das ihm samt seinem Essen und Wasser entlief. Als er die Hoffnung aufgegeben hatte, es zu finden, setzte er sich an einen Baum zur Ruhe und legte sich in dessen Schatten nieder. Als er dort war, erschien das Kamel plötzlich vor ihm. Er ergriff dessen Zügel und sagte in seinem Zustand übermäßiger Freude: »O mein Herr: Du bist mein anbetend Dienender und ich bin Dein Herr!« Er äußerte diese falsche Aussage als Folge dessen, dass er überglücklich war.“ (Muslim).

Allâh sagt in einem schönen Qudsî-Hadîth:

 „O Sohn Adams! Solange du Mich anrufst und Mich bittest, werde Ich dir deine Taten vergeben und sie nicht beachten! O Sohn Adams! Würden deine Sünden bis zu den Wolken im Himmel reichen und würdest du Mich dann um Vergebung bitten, so würde Ich dir vergeben! O Sohn Adams! Würdest du mit Sünden im Umfang der Erde zu Mir kommen und Mir dann entgegentreten, ohne Mir Partner beizugesellen, so würde Ich dir fast genauso große Vergebung entgegenbringen.“ (At-Tirmidhî).

Schließlich sagt Allâh:

„Gedenke Allâhs in guten Zeiten und Er wird deiner in schlechten Zeiten gedenken!“

Ihm danken:

„Und als euer Herr ankündigte: »Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch ganz gewiss noch mehr (Gunst) erweisen…«“ (Sûra 14:7).

Danken bedeutet anerkennen und wertschätzen. Je mehr man dankt, desto mehr wird man anerkennen. Je mehr man anerkennt, wie sehr Allâh einen gesegnet hat, desto mehr erkennt man Seine Gegenwart im eigenen Leben an. Und dies sollte an sich eine gewisse Beruhigung des Herzens erzeugen! Indem man Allâh dankt, gesteht man ein, dass Er Al-Wahâb (der Freigebige), Ar-Razzâq (der Gewährer des Lebensunterhalts) sowie Al-Wadûd (der Liebevolle) ist, und so Allâh will, wird man in der Lage sein, anzuerkennen, wie Er Seine Eigenschaften und Namen in unserem eigenen Leben manifestiert.

Nehmt euch jeden Abend die Zeit, Allâh für die Gnaden dieses Tages zu danken – ihr werdet nicht nur überwältigt sein, weil ihr niemals in der Lage sein werdet, sie aufzuzählen, sondern zudem wirklich Allâhs Anwesenheit in eurem Leben anerkennen.

„Wird“ (tägliches Pensum):

„… Und gedenke deines Herrn häufig und preise (Ihn) am Abend und am frühen Morgen!“ (Sûra 3:41).

Wir wissen, dass der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) Allâhs immerzu gedacht hat – aus diesem Grunde haben wir Bittgebete und Gedenkformulierungen für fast alle Lebenslagen: Vom Eintreten in die Toilette bis dazu, was zu sagen ist, wenn jemand einem Komplimente macht. Der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hatte bestimmte Gedenkformulierungen, die er jeden Morgen und jeden Abend aussprach (diese können hier gefunden werden). Jedes dieser Worte und jeder dieser Sätze ist wertvoll – sie polieren nicht nur das Herz und reinigen es nicht nur von dessen Unruhe. Der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sprach sie zum Schutz aus. Und dies an sich sollte uns bereits Seelen- und Herzensfrieden verleihen. Gewissheit ist sehr wichtig! Wenn der Prophet (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) uns mitteilte, dass das Aussprechen bestimmter Worte eine Wirkung hat, dann sollten wir nicht daran zweifeln!

Wir sollten uns Zeit nehmen, diese Worte zu verstehen, damit sie wirklich in unsere Herzen eindringen.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten! 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Eines Tages kam der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken an einigen seiner Gefährten vorbei und fragte sie: „Was hat euch veranlasst, euch so zu setzen?“ Sie sagten: „Wir sitzen zusammen, um Allâhs zu gedenken und Ihn zu lobpreisen, dass Er uns zum Islâm geleitet hat.“ Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fragte sie: „Bei Allâh, dass ihr nur deswegen zusammensitzt?“ Sie erwiderten: „Bei Allâh, nichts außer diesem Grund ließ uns zusammensitzen!“ Da sagte er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Wahrhaftig! Ich ließ euch schwören, nicht weil ich euch verdächtige, sondern weil Gabriel zu mir kam und mich informierte, dass Allâh gegenüber den Engeln auf euch stolz ist.“

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Allâh der Segensreiche und Erhabene hat Engel, die keine andere Aufgabe haben, außer auf den Straßen umherzugehen, um denjenigen nachzuspüren, die sich versammelten, um Allâhs zu gedenken. Wenn sie nun eine Versammlung finden, in der Leute Allâhs gedenken, sitzen sie mit ihnen. Die Engel umschirmen sie mit ihren Flügeln, bis sie den Raum zwischen ihnen und dem unteren Himmel füllen. Wenn sie sich zerstreuen, steigen die Engel in den Himmel auf. Sie sind die Leute, deren Gesprächspartner nicht unglücklich werden.«“ (Überliefert von Muslim.)

Gedenken Allâhs bedeutet das, was die Zunge und das Herz an Lobpreisen Allâhs des Erhabenen sprechen, und Ihm die Eigenschaften der Vollkommenheit und der Schönheit zuzuschreiben. Allâh der Erhabene erklärt, dass dieses Gedenken viele Vorzüge hat. Dadurch werden die Seelen heiter und finden die Herzen Ruhe. Der Erhabene sagt: „Diejenigen, die den Glauben verinnerlichen und deren Herzen im Gedenken Allâhs Ruhe finden. Finden denn nicht im Gedenken Allâhs die Herzen Ruhe?!“ (Sûra 13:28).

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: »Ich erfülle die guten Erwartungen, die Mein anbetend Dienender in sich über Mich hat; und Ich bin mit ihm, wenn er Meiner gedenkt: Wenn er in seinem Herzen Meiner gedenkt, dann gedenke auch Ich seiner bei Mir Selbst. Und wenn er Meiner in einer Versammlung gedenkt, so gedenke auch Ich seiner in einer Versammlung, die besser als jene ist.«“ (Überliefert von Muslim.)

Möge Allâh uns zu Menschen machen, „die Allâhs stehend, sitzend und auf der Seite (liegend) gedenken und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: »Unser Herr, Du hast (all) dies nicht umsonst erschaffen. Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers.«“