Aktuelle Nachrichten

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Konzept des Staatsaufbaues

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und sprich:“Wirket! Allah wird euer Werk schauen, und so Sein Gesandter und die Gläubigen. Und zurück sollt ihr gebracht werden zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren; dann wird Er euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet.“ (Sure 9:105)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist, der sagte: „Wenn der Tag der Auferstehung kommt, während einer von euch Schößling in der Hand hat, der soll erst aufstehen, nachdem er ihn verpflanzt hat, wenn er dazu die Möglichkeit hat.“

Und nun zum Thema:

Zu den edlen Prinzipien und Lehren  des Islam gehören die Liebe zum Heimatland, seine Verteidigung, die Arbeit an seinem Fortschritt und seinen Wohlstand, denn alle Nationen, die sich wissenschaftlich und kulturell entwickelt haben, haben hinter ihnen treue Männer, deren Herz von Liebe zu ihrer Heimat erfüllt ist, und sie haben großzügig zu der fruchtbaren Arbeit beigetragen, die den Bürgern und dem Land zugute kommt.Unser Ägypten verdient das Beste seitens der Ägypter, denn es ist das schlagende Herz des Arabertums und des Islam, der Schild und das Schwert Umma und deren Bastion in Auseinandersetzung mit Terrorismus und Herausforderungen, von daher ist die Verteidigung des Heimatlands und die Arbeit seinem Fortschritt sind eine religiöse und staatliche Verpflichtung, denn Ägypten ist Wiege der Zivilisationen und Heimat der Botschaften sowie das Land, das im ehrwürdigen Koran genannt wird, wo Der Erhabene auf Zunge von Joseph (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen) sagt:“Zieht in Ägypten in Sicherheit ein, wie Allah es will.“ (Sure 12:99) Nationalität und Zugehörigkeit mit der Verpflichtung zu  GrundlagenNationalität bedeutet Zugehörigkeit des Menschens zu seiner Heimat und zu seinem Land sowie seine Bindung an sie. Seine Verbundenheit und Relaisierung seiner Zugehörigkeit stellen ihn auf eine Ebene mit seinen Mitmenschen hinsichtlich der Rechte und Pflichten in dieser Heimat. Diese Nationalität ist eine komplexe Mischung aus auf subjektiver Anschauung beruhenden, spirituellen, emotionalen, menschlichen und nationalen Gefühlen. Sie ist auch eine Zugehörigkeit zu einer Heimat respektive zu einem Volk. Des Weiteren ist sie eine komplete Mitgliedschaft in dieser Gesellschaft mit allem, was es in ihr an Verantwortung und ehrenden Auszeichnungen gibt.  Der Islam hält mit Nachdruck zu Zusammenschluss  und Einheit an und lehnt Auseinandergehen  und Zersplitterungen ab. Der Gesandte Allahs verglich die Zugehörigkeit der Muslime zueinander mit einem einzigen Körper: Wenn ein Gliedmaß unter einem Schmerz leidet, klagen auch andere Gliedmaßen über diesen Schmerz. Der Islam erhebt die Liebe eines Muslims zu einem  anderen Muslim zu einer Voraussetzung des Glaubens und nennt mehrere bestimmende Faktoren, die das Ansehen der Heimat stärken und diese schützen sowie die Voraussetzungen für die Nationalität darlegen, damit eine Zugehörigkeit eine andere nicht überwiegt. Zu diesen bestimmenden Faktoren gehören die folgenden:

Handeln nach dem Offenbarungsbuch Allahs und der Sunna SEINES  ehrwürdigen Propheten:

Der Koran ist wahrhaftig ein allumfassendes Offenbarungsbuch und enthält nichts Gewundenes. Allah macht ihn zu einer Barmherzigkeit für die Menschen. Ferner offenbart ER in ihm Beispiele, Lehren, Ermahnungen sowie Gebote und Verbote. Wenn die Menschen all dies ernst nehmen und es in ihrem Leben praktizieren, gewinnen sie im Diesseits und im Jenseits. Die Sunna SEINES Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) erklärt ambige Dinge. Allah ordnet uns an, dass wir IHM und SEINEM Propheten gehorchen.  Der Prophet wies uns an, dass wir seiner Sunna und der Verhaltensweise der rechtgeleiteten Kalifen nach ihm folgen Es ist bekannt bei den Muslimen, dass der Koran und die Sunna die beiden ersten Quellen der Gesetzgebung und der Rechtsnormen im Islam sind. Sie müssen die oberste Autorität für die Gesetzgebung und Verfassung des muslimischen Heimatlandes bilden.

Gehorsam gegenüber Führungspersönlichkeiten:

Unsere wahre Religion weist uns im ehrwürdigen Koran an, Führungspersönlichkeiten zu gehorchen. Zu diesem Personenkreis zählen Herrscher und ihre Stellvertreter, aber auch  Wissenschaftler und Gelehrte. Der Gehorsam ihnen gegenüber ist Pflicht, solange er nicht zu einer Sünde gegenüber Allah dem Allmächtigen und Majestätischen führt. Der Islam weist uns an, dass wir sie in allen Dingen unterstützen. Denn ihre Unterstützung gilt als ein Unterstützung für alle Muslime. Wir sollen ferner den führenden Persönlichkeiten Ratschläge geben und sie beispeislweise vor einem Feind oder einem Neider warnen. Und der Muslim soll sie mit Wort und Tat verteidigen, denn ihre Stärkung bedeutet auch eine Stärkung der Heimat.

Fernhalten von Streit und Trennung

Der Islam kam, um die Menschen von den Finsternissen heraus hin zum Licht zu bringen. Er beseitigt Ignoranz und Unwissen der Menschenund lässt sie nicht auseinanderlaufen, sondern zusammenkommen. Die Muslime sind aufgefordert, an der Religion Allahs festzuhalten und nicht auseinanderzugehen, nachdem Allah ihre Herzen zusammenführte. Auf diese Weise macht Allah die Muslime zu Geschwistern im Islam und betont sogar diese Brüderlichkeit.

Ein Muslim soll seinen Mitmenschen nicht missachten. Jeder Muslim ist angewiesen, seinen Bruder zu lieben, wie er sich selbst liebt. Der Islam fokussiert auf das Ächten von Zersplitterung und Aufruhr, denn Derartiges führt zu großem Übel.

Schützen der Heimat und des Staatsbürgers

Der ehrwürdige Koran berichtet uns von absoluter Sicherheit. Die Menschen sollen im Diesseits ein sicheres Leben führen, was sich auch auf ihren Intellekt, ihre Ehre, und ihr Vermögen bezieht. So werden sie auch im Jenseits vor Qualen sicher sein. Unser Prophet Abraham (Friede sei mit ihm!) bat Allah darum, dass ER seine Angehörigen und seine Heimat sichert, bevor er um Lebensunterhalt bat, denn Sicherheit ist die Grundlage eines guten Lebens. Das Vermögen ist wertlos, wenn es keine Sicherheit gibt. Unser Prophet Muhammed (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sprach über diese Bedeutung und erwähnte, wer Gesundheit, Sicherheit und Lebensunterhalt eines Tages hat, hat das Leben im Diesseits.

Der Erhabene sagt:

„Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung – bindend für Ihn – in der Thora und im Evangelium und im Koran.“ (Sure 9:111)

Das Sich-Anstrengen und Erledigen der Verpflichtungen in bester Weise:

Es wurde von Kaa´b Ibn ´Udschza (möge Allah auf ihm Wohlgefallen finden!) überliefert, dass ein Mann beim Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) vorbeikam, dann sahen die Gefährten des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von ihm Anstrengung und Aktivität, dermaßen sie sagten: „O Allahsgesandte, wie wäre es, wenn seine Arbeit auf dem Wege Allahs wäre?“ da sagte der Prophete (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!): „Wenn er sein Haus verläßt, um für seine kleine Kinder aufzuwenden, ist das auf dem Wege Allahs, wenn  er sein Haus verläßt, um für seine alte Eltern aufzuwenden, ist das auf dem Wege Allahs, wenn er sein Haus verläßt, um sich selbst tugendhaft zu machen, ist das auf dem Wege Allahs, und wenn er sein Haus aus Heuchelei und Ruhmrederei verläßt, ist das auf dem Wege des Satans.“

So sornt unsere wahre Religion zum Arbeiten bzw. Tun des Besten an.

Der Erhabene sagt:

„Der den Tod erschaffen hat und das Leben, daß Er euch prüfe, wer von euch der Beste ist im Handeln; und Er ist der Allmächtige, der Allverzeihende.“ (Sure 67:2)

Er sagt auch:

„O ihr, die ihr glaubt, wenn zum Freitagsgebet gerufen wird, dann eilt zum Gedenken Allahs und stellt den Geschäftsbetrieb ein. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet. Und wenn das Gebet beendet ist, dann zerstreut euch im Land und trachtet nach Allahs Gnadenfülle und gedenkt Allahs häufig, auf daß ihr Erfolg haben möget. „Doch wenn sie eine Handelsware oder ein Spiel sehen, dann brechen sie sogleich dazu auf und lassen dich (im Gebet) stehen. Sprich: „Was bei Allah ist, das ist besser als Spiel und Handelsware, und Allah ist der beste Versorger.“  (Sure 62:9-11)

Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) zählte das Essen, das der Mensch selbst besorgt hat, als das Beste, indem der Prophet (Allag segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!“ sagte: „Keiner hat etwas gegessen besser als das, was er selbst besorgt, und der Prophet Allahs David (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!“ pflegte das zu essen, was er selbst besorgte.“

Zu den wichtigen Faktoren des Staatsaufbaues gehören das Wissen und die gute Verwaltung, denn der Aufbau verlangt Wissen, Erfahrung, Training und Spezialisierung und nicht nur Hobby. Der ehrwürdige Koran und die edle prophetische Sunna betonnen dieses Konzept.

Der Erhabene sagt auf Zunge von Juseph (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!):

„Er sprach: „Setze mich über die Schatzkammern des Landes, denn ich bin ein Hüter, ein wohlerfahrener.“ (Sure 12:55)

Allah sagt auf Zunge der Tochter von Schu´aib von Moses (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!):

„Da sprach eine der beiden: „O mein Vater, dinge ihn; denn der beste Mann, den du dingen kannst, ist einer, der stark ist, ehrlich.“ (Sure 28:26)

Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) pflegte, seine Gefährten nach Erfahrung und Leistungsfähigkeit anzustellen und nicht aus Gefälligkeit oder Liebe oder wegen Verwandschaft.

Es wurde auch von Abu Darr (möge Allah auf ihm Wohlgefallen finden!) überliefert, dass er zum Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „O Gesandter Allahs, würdest du mich zu einem Herrscher nennen?“ Da schlug er mit seiner Hand meine Schulter und sagte: „O Abu Darr, du bist schwach und die Herrschaft ist ein anvertrautes Gut und ist am Tag der Auferstehung Schändlichkeit und Reue, es sei denn, wer sie für wahre Beauftragung bzw. Verantwortung hält und dabei seine Verpflichtungen verrichtet.“

In diesem Hinsicht sagte der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) zu Abdu-r-Rahman Ibn Samra: „O Abdu-r-Rahman, strebe nicht nach der Herrschaft, denn wenn du sie erfreust, ohne danach gestrebt hast zu haben, wirst du dabei geholfen, und wenn du sie aber erfreust, nachdem du danach gestrebt hast, nimmst du dich auf sie.“

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

 

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Zweifelsohne hat die Liebe zur Heimat eine große Bedeutung im Islam. Dies ist eine menschliche Veranlagung. Allah erschafft den Menschen mit dieser Veranlagung. Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) liebte seine erste Heimat Mekka sehr und war sehr traurig bei seiner Auswanderung aus Mekka. Wenn die Leute von Mekka den Propheten nicht vertrieben hätten, hätte er Mekka sicher nicht verlassen.  Denn es war ja seine Heimat, in der er aufgewachsen war. Nach seinen eigenen Worten war es das beste Land in seinem Herzen. Als die Sehnsucht nach Mekka sich verstärkte, sagte Allah der Hocherhabene zu ihm:

Wahrhaftig! DER dir den Quran verpflichtend gemacht hat, wird dich sicher zu einem Ort der Wiederkehr zurückkehren lassen.

Als der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von Mekka nach Medina auswanderte, bat er Allah, dass ER ihn Medina lieben lassen möge, wie ER ihn Mekka habe lieben lassen, Allah der Hocherhabene erhörte seine Bitte. Immer wenn er von einer Reise nach Medina zurückkehrte, blickte er auf die Mauern von Medina und veranlasste wegen seiner Liebe zu Medina sein Reitkamel, dass es schnell läuft.

Zu den wichtigsten Faktoren des Staatsaufbaues gehört die Gerechtigkeit, die alle Menschen gleich ohne Bevorzugung bzw. Unterscheidung ansieht. Allah Der Erhabene sagt:

 „Allah gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun und zu spenden wie den Verwandten; und Er verbietet das Schändliche, das offenbar Schlechte und die Übertretung. Er ermahnt euch, auf daß ihr es beherzigt.” (Sure 16:90)

Man sagte, das sein Staat mit Gerechtigkeit zusammen mit Mehrglauben und nicht mit Ungerechtigkeit und Islam erleben kann, daher lehnt der Islam jede Form von Ungerechtigkeit und Tyrannei ab.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und

Rangstufe der Märtyrer und die Opferung auf dem Wege Allahs

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Das Gesetz Allahs Des Majestäten erfordert, dass Allah von Seinen anbetend Dienern diejenigen auserwählt, die Er will, indem Er ihre Rangstufen erhöht, ihnen gegenüber großzügig ist und ihnen von Seinen Barmherzigkeiten und Gaben verleiht.

Zweifelsohne ist der Märtyrertod die höchste Rangstufe der Auserwählung, die Allah Der Erhabene einem anbetend Dienern verleiht.

Der Gepriesene sagt:

„Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denjenigen von den Propheten, den Wahrheitsliebenden, den Märtyrern und den Rechtschaffenen zusammensein, denen Allah Gunst erwiesen hat. Welch gute Gefährten jene sind!“ (Sure 4:69)

Er sagt weiter:

„damit Allah diejenigen, die glauben, kennt und (damit) Er sich von euch (Blut)zeugen nimmt.“ (Sure 3:140)

Allah Der Erhabene zeichnet die Märtyrer zahlreiche Vorzüge aus, wie etwa:

Die Ehre ihres Ranges bzw. ihrer Stufe und ihre großartige Belohnung.

Die Erhabene sagt:

„Und die Zeugen vor ihrem Herrn. Sie erhalten ihren Lohn und ihr Licht.“ (Sure 57:19)

So wie großartig ist diese Ehre und wie groß ist dieser Lohn und wie ihnen das Licht vorauseilt. Masrouq (Allah erbarme Sich seiner!) sagte: „Diese Rangstufe ist nur für die Märtyrer.

Was auch die Großartigkeit dieser Ehre und Rangstufe beweist, dass der Prophert (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) nach dem Märtyrertod auf Allahs Weg strebte, um sich diese höhe Rangstufe zu erfreuen.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele liegt, ich wünsche mir, dass ich auf Allahs Weg getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt  werde!“ Dies belegt die Großartigkeit der Belehong, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellt, wie z. B. die Märtyrer sind bei ihrem Herrn lebendig und werden versorgt, ein Leben ist aber unserem Leben nicht ähnlich, vielmehr übertrifft das Begreifen der Menschen, darüberhinaus bleiben die Märtyrer im Geständnis der Umma lebendig und lebt ihre Erinnerung im Laufe der Zeiten und Jahre.

Der Erhabene sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Dschabir Ibn Abdillah (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) sagte: „Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) ging bei mir vorbei und sagte mir: „O Dschabir, warum siehst du so niedergeschlagen aus?“ Ich sagte: „O Allahsgesandter, mein Vater ist als Märtyrer getötet und hat hinter ihm Kinder und Schuld hinterlassen.“ Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Würde ich dir eine frohe Botschaft über den Ausgang deines Vaters mitteilen?“ Ich sagte: „Ja, o Gesandter Allahs!“ Er sagte: „Allah spricht zu keinem menschlichen Wesen zu, es sei denn hinter einem Vorhang, Allah machte deinen Vater aber wieder lebendig und sprach zu ihm direkt – das heißt ohne Vermittler oder Vorhang – indem Er sagte: „O Mein anbetend Diener, wünsch dir einen Wunsch, und  Ich lass es verwirklicht werden!“ da sagte dein Vater: „O mein Herr, mach mich wieder lebendig, auf dass ich auf deinen Weg nochmal getötet werde!“ Der Majestäte sagte: „Ich habe es so vorbestimmt, dass sie ins Diesseits zurückkehren.“ Dann wurde dieser Quranvers geoffenbart

„Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt.“ (Sure 3:169)

Zu den Vorzügen gehört auch, was der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von den großartigen Gaben Allahs Des Majestäten für die Märtyrer kündigte, indem der Prophet (Allah segne ihn und schneke ihm Wohlergehen!) sagte: „Der Märtyrer erhält von Allah sechs Vorzügen, nämlich, er wird bei seinem ersten Blutschwal vorgegeben, er sieht seinen Platz im Paradies, er wird von der Grabenqual gerettet, er wird vor dem größten Schreken geschützt, er zieht sich den Glauben an, er verheiratet sich mit Huris mit großen schönen Augen und er hat Fürsprache für siebzig Personen seiner Verwandten hat.“

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte auch: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele legt, kommt jeder, der auf Allahs Weg getötet wird, – und Allah weiß es am besten, wer auf Seinen Weg getötet wird – am Tag der Auferstehung, während seine Farbe wie das Blut und sein Geruch wie der Moschus ist.“

Wir betonen hier also, dass diese großartige Rangstufe, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellte, nur der wahre Märtyrer erhält, denn es gibt einen wahren Märtyrer, es gibt aber auch Toter des Unwahren.

Der wahre Märtyrer ist derjenige, der seinen Heimat gegen jeden Überfallenden verteidigt und seine Seele dafür ausgibt, um auf Allahs Weg das Land zu schützen und die Bürger zu hüten, denn die Heimat und die Menschenwürde sind in derselben Rangstufe der Seele, der Religion und des Vermögens, sie gehören also zu den allgemeinen Hauptzielen der Scharia, auf deren Bewahren unsere Religion betont.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer wird während Verteidigung seines Vermögens getötet, ist Märtyrer, und wer wird während Verteidigung seiner Familie, seines Bluts oder seiner Religion getötet, ist Märtyrer.“

Ein Mann kam zum Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) und sagte: „O Allahsgesandter, wie verhalte ich mich, wenn ein Mann zu mir kommt und sich mein Vermögen aneignen möchte?“ Er erwiderte: „Gib ihm dein Vermögen nicht!“ Da sagte der Mann: „Wie wäre es, wenn er mich bekämft?“ Der Prophet erwiderte: „Bekämpfe ihn!“ Da fragte der Mann: „Wie würde es denn sein, wenn er mich tötet?“ Da beantwortete der Prophet: „In diesem Falle bist du Märtyrer.“ Dann fragte der Mann weiter: „Wie wäre es, wenn ich ihn töte?“ Der Prophet sagte: „Er geht dann ins Höllenfeuer.“

Was aber den Toten des Unwahren betrifft, der das Blut unschuldiger Menschen vergießt, die Bürger des Heimatlandes erschreckt, deren Sicherheit bedroht, Korruption und Chaos im Land zu verbreiten versucht und die sicheren Menschen durch Selbstmordaktionen und terroristische Bombenattentaten terrorisiert, die weder von der Religion anerkannt noch von einem Geist angenommen werden, wird nicht als Märtyrer angesehen, und was das betrifft, dass man ihn als Märtyrer bezeichnet, ist falsche Behauptung und Verzerrung des Wortes über seine Positionen.

Es ist nicht verborgen, dass eine der Pflichten eines Muslims darin besteht, seinem Land loyal und liebevoll zu sein und ihn mit all seinen Worten und Taten zu schützen und zu verteidigen, und dass die Liebe der Heimat zum Glauben gehört, sowie dass dies durch den islamischen Glauben und die Sunna unterstützt wird; vielmehr sind darüer die Inhaber der gesunden Veranlagung und des richtigen Verstandes einig.

Das ägyptische Fatwa-Amt hat viele Fatwas herausgegeben, die solche Taten als terorristisch bezeichnen, und dass es sich um eine Form des Selbstmords handelt, die eine der größten Sünden bei Allah darstellt, denn wer dies tut, ist unwissend und unterstellt sich selbst im Tod. Der Gepriesene sagt  „Und tötet euch nicht selbst (gegenseitig).“ (Sure 4:29)Unser Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer sich selbst mit einem Eisenstück tötet, der geht ins Höllenfeuer während das Eisenstück in seinem Bauch liegt und bleibt im Höllenfeuer ewig.“Imam An-Nawawi gliedert für diesen Hadith ein Kapitel in seiner Erklärung für Sahih Muslim mit dem Titel „Das schwere Verbot des Selbstmordes, sowie wer sich selbst mit etwas tötet, der wird damit im Höllenfeuer gequält“Solche Menschen betrifft das Worte Des Erhabenen: „Soll denn derjenige, dem sein böses Tun ausgeschmückt wird und der es dann für schön befindet.“ (Sure 35:8)Wir bestätigen hier, dass diejenigen, die solche Selbstmordtaten durchführen, den extremen Richtungen mit deren Meinungen folgen, die die Gesellschaft für ungläubig und das Blut der Bürger für erlaubt halten.
Die Verwendung von Mitteln zum Bomben, zur Zerstörung, zum Vandalismus, zum Mord und zum Selbstmord ist von der Scharia her verboten, und es besteht darin keine Meinungsverschiedenheit, da dies alles gegen die Bestimmungen der Scharia verstößt, die vorschreibt, dass die Seele, die Heimat und das Vermögen bewahrt werden müssen, sowie dass die Zerstörung des Menschen durch sich selbst, die Verlust seiner Seele oder der Angriff auf das Leben der Anderen und die Verderbnis auf der Erde sind von der Scharia her verboten.Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Man ist immer noch im Rahmen seiner Religion, sofern man kein verbotenes Blut gegossen hat.“

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!
Um die großen Ziele zu erreichen und die großen Zwecken in diesem Leben zu erhalten, sind Opfer erforderlich, die den Zielen, der Ehre und dem Adel der Ziele angemessen sind, und auf der Spitze der Opfer kommt Selbst- und Geisaufopferung auf dem Weg Allahs zur Verteidigung des Heimatlandes, dessen Ehre und Würde.

Wenn wir an den Tag des Märtyrers erinnern, erinnern wir uns auch an diejenigen, deren Geister zu Allah aufgestiegen sind und Sein Wohlgefallen gewonnen haben nämlich die Helden der Streitkräfte und Polizei aber auch die anderen ehrenhaften Patrioten, die sich mit den Kräften gegen den Terrorismus und das Übel kämpfen.

Diese Märtyrer sind die wahren Märtyrer und es gibt gewahltigen Unterschied zwischen der Wahrheit und der Behauptung, denn diese Helden sind diejenigen, die den Geist der Würde, Ritterlichkeit, des Stolzes und der Anständigkeit wiederbelebt und Ägypten ihren Rang und ihren Respekt bewahrt haben.

Die Beschützer des Heimatlandes machen sich immer noch dem brutalen schwarzen Terrorismus, und den geirrten und irrenden Takfir-Gruppen gegnüber, und wir sind sicher und zuversichtlich, dass Allah Der Erhabene ihnen den Sieg verleiht.

Wir wünschen uns den Märtyrertod auf dem Wege Allahs und der Heimat, warum nicht?! Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer Allah wahrhaftig um den Märtyrertod bittet, den läßt Allah die Rangstufe der Märtyrer erfreuen, selbst wenn er in seinem Bett stirbt.“
In dieser Phase unserer lieben Heimat ist es unsere Pflicht, das Land vor jedem Feind zu schützen und zu verteidigen und seine Sicherheit und Stabilität zu gefährden sowie alles zu tun, um den Aufbau bzw. den Wiederaufbau fortzusetzen. Unsere Religion ist die Kunst des produzierenden Lebens, nicht die Industrie des Todes, und die Religion des Aufbaus bzw. Wiederaufbaus und nicht Korruption oder Vandalismus, so müssen wir uns zusammenschließen, um jeden abzuschrecken, der sich verleiten läßt, gegen unser Heimatland dreist zu sein, das von verschiedenen Plänen umgeben ist, die erzielen, Ägypten, sein Land und sein Volk zu zerstören, die aufrichtigen Söhne Ägyptens stehen aber vor ihnen und geben ihr Leben, Blut und Geld aus, um das Land zu verteidigen und zu schützen. Ihr Leben, ihr Blut und ihr Eigentum zur Verteidigung und zum Schutz ihres Landes,  denn Ägypten ist der Schild des Arabismus und das Herz des Islam, demnach ist die Verteidigung Ägyptens eine schariatische Pflicht und ein religiöses Recht. Wenn Ägypten besiegt wird, bedeutet das, den Islam zu schädigen und die Muslime in den übrigen Ländern zu schwächen. So lasst uns alle zusammenstehen, um es vor der Verderbnis, vor der Arglist und vor dem Hass zu verteidigen.O Allah verleihe uns die Ehre des Märtyrertodes auf Deinem Weg und lass uns zu Deinen aufrichtigen anbetend Dienern gehören und schütze unsere Länder vor jedem Übel!

Gefährlichkeit der Gerüchte

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ O ihr, die ihr glaubt! Fürchtet Allah und sprecht aufrichtige Worte, auf daß Er eure Taten segensreich fördere und euch eure Sünden vergebe. Und wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, der hat gewiß einen gewaltigen Gewinn erlangt.“. (Sure 33:69-70).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist!

Und nun zum Thema:

mit dem arabischen Wort „gijba“ bezeichnen wir üble Nachrede, leeres und unnützes Gerede und die Verbreitung von Gerüchten. Damit ist gemeint, hinter dem Rücken einer Person seine Schwächen zu verbreiten und schlecht über ihn zu reden. Im Islam wird dies für verboten (Harâm) und unmoralisch erklärt. Diese schlechte Angewohnheit resultiert aus der Eigenschaft, nach den Fehlern anderer zu suchen und diese zu verbreiten, anstatt seine eigenen Fehler zu sehen. Wenn jemand ermahnt wird, dies zu unterlassen, betont er, nur die Wahrheit zu sagen und verteidgt sich auf diese Weise. Vielleicht stimmt es auch und er lügt wirklich nicht. Wenn er nämlich lügen würde, würde er die betreffende Person verleumden. Die Verleumdung ist jedoch eine dem Mord gleihkommende große Sünde. Aus diesem Grund wird im Koran die üble Nachrede strengstens verboten: „O ihr, die ihr glaubt! Vermeidet möglichst viel Argwohn; denn mancher Argwohn ist Sünde. Und bespitzelt euch nicht und redet nicht hinter dem Rücken schlecht übereinander. Würde jemand von euch etwa gerne das Fleisch seines toten Bruders essen? Ihr würdet es verabscheuen. Und fürchtet Allah. Allah ist fürwahr bereit zu vergeben, barmherzig.“ [49:12]

Unser Prophet sagte diesbezüglich: „Üble Nachrede ist schlimmer als Ehebruch (Zinâ). Denn, wer Ehebruch begannen hat, bereut und erhält Vergebung von Allah. Aber derjenige, der schlechtes hinter dem Rücken einer Person verbreitet, kann nur von demjenigen verziehen werden, hinter dessen Rücken diese Gerüchte verbreitet wurden.“

Verehrte Geschwister,

üble Nachrede heißt, verletzende und beleidigende Worte von einer Person zur anderen zu übermitteln. Auch diese Handlung ist gemäß dem Islam schlecht und daher verboten. Im Koran werden solche Menschen wie folgt beschrieben: „Und nimm keine Rücksicht auf verächtliche Schwüremacher, Verleumder, die üble Nachrede verbreiten, auf den, der das Gute verhindert, einem Übertreter, großen Sünder, Oder auf einen Grobian. Taugenichts dazu, auch wenn er reich an Vermögen und Kindern ist.“ [68:10][68:11][68:12][68:13][68:14] Solche Menschen haben meistens keine guten Absichten. Ihr Ziel ist es, Feindschaft zwischen dem Menschen zu sähen. Deshalb fügen sie den übermittelten Äußerungen auch eigene Worte bei und verderehen die Absicht dieser Äußerung. Indem sie Sreit zwischen den Menschen auslösen, begehen sie jedoch eine weitere Sünde. So hat der Gesandte Gottes gesagt:  „Der, der üble Nachrede verbreitet, gelangt nicht ins Paradies.“ (Buchârî, Âdâb, 50) Im Islam ist die Übermittlung von Äußerungen von einer Person zur anderen nur erlaubt, wenn dadurch Frieden zwischen diesen Menschen gestiftet werden kann. Über diese Menschen hat der Prophet folgendes gesagt: „Wer versucht zwischen den Menschen zu vermitteln und dabei ein Wort von einer Person der anderen übermittelt oder lügt, gilt nicht als Lügner.“

Verehrte Geschwister,

von Neid sprechen wir, wenn jemand eine andere Person aufgrund dessen Wohlbefinden, Reichtum oder anderer Gaben beneidet und wünscht, dass ihr diese Gaben genommen werden. Diese Eigenschaft ist eine der schlechtesten Eigenschaften überhaupt und resultiert aus der Vereinigung von Unwissenheit und Habgier. Neid ist verboten, da sich der Mensch auf diese Weise ungehorsam wird und sich gegen das Ermessen Allahs auflehnt. Unterschieden davon muss jedoch die Form der Beneidung, bei der jemand die Gaben, die eine andere Person besitzt, auch für sich wünscht. Während der bloße Neid verboten ist, wird die Beneidung in diesem Sinne als Eigenschaft der Gläubigen angesehen. Im Koran wird Neid wie folgt beschrieben: „Wenn euch etwas Gutes trifft, empfinden sie es als Übel, und wenn euch ein Übel trifft, so freuen sie sich darüber…“ [3:120] „Viele von den Leuten der Schrift möchten euch, nachdem ihr gläubig wurdet, wieder ungläubig machen, aus Neid in ihren Herzen, obwohl ihnen die Wahrheit inzwischen deutlich geworden war.“ [2:109]

In einem Hadîth wiederum heißt es: „So, wie das Feuer das Holz verbrennt und vernichtet, so macht der Neid auch die guten Taten zunichte.“

Verehrte Geschwister,

diese drei schlechten Eigenschaften, die wir kurz zu erläutern versucht haben, vergiften nicht nur die Person, die sie besitzt, sondern auch die Gesellschaft, die aus diesen Menschen besteht. Wir Muslime müssen uns von so weit wie nur möglich von diesen Eigenschaften fernhalten. Daher müssen wir uns gegenseitig ermahnen und uns gegenseitig helfen, diese Sünden zu vermeiden, um Frieden zu erlangen.

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Geschwister im Islam:

Der Erhabene sagt:

„O die ihr glaubt, meidet viel von den Mutmaßungen; gewiss, manche Mutmaßung ist Sünde. Und sucht nicht (andere) auszukundschaften und führt nicht üble Nachrede übereinander. Möchte denn einer von euch gern das Fleisch seines Bruders, wenn er tot sei, essen? Es wäre euch doch zuwider. Fürchtet Allah. Gewiss, Allah ist Reue-Annehmend und Barmherzig.“

Es wurde überliefert, dass der Allahs Gesandter sagte:

 “Wisst ihr, was üble Nachrede (Ghibah) ist?” Die Leute sagten: “Allah und sein Gesandter wissen es am besten!” Er sagte: “Es ist, wenn du von deinem Bruder etwas sagst, was er nicht mag.” Jemand fragte: “Und wenn mein Bruder (so) ist, wie ich sage?” Der Prophet (salla-llahu alayhi wa sallam) sagte: “Wenn er (so) ist, wie du sagst, dann ist es üble Nachrede, und wenn er nicht so ist, wie du sagst, dann ist es Verleumdung.“ (Muslim)

Von ’Abdullah Ibn ’Abbaas wird berichtet, dass er sagte:

„Der Prophet ging an zwei Gräbern vorbei und sagte: „Sie werden gepeinigt, und dabei geht es nicht um etwas, das schwer wäre zu vermeiden. Einer von den beiden pflegte sich während des Urinierens nicht vor dem Urin zu schützen, und der andere ging herum und verbreitete üble Nachrede über die anderen.“ Er nahm daraufhin einen frischen Palmenzweig, brach diesen in zwei Stücke und pflanzte auf jedes Grab ein Stück davon. Er wurde gefragt: „Warum hast du dies getan, o Gesandter Allahs?“ Er sagte: „Diese mögen ihnen die Pein erleichtern, solange sie noch nicht ausgetrocknet sind.““

Es wurde berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte:

„Wer seinem Bruder Unrecht, hinsichtlich der Verletzung seiner Ehre oder sonst irgendetwas zugefügt hat, der soll schon heute für eine Wiedergutmachung sorgen, ehe der Tag kommt, an dem diese durch (Wiedergutmachung mit) Dinar und Dirham nicht mehr möglich sein wird und an dem von seinen guten Taten so viel abgeschnitten wird, wie sein Unrecht ausmacht, und wenn ihm keine guten Taten zugeschrieben worden sind, dann wird ersatzweise etwas von den Übeltaten seines Gegners genommen und (zugunsten) des anderen gelegt.“ (Al-Buchari, 2317)

Ibn Taymiyah sagte auch: „Was die Rechte desjenigen betrifft dem Unrecht getan wurde, so werden sie von der Reue (Taubah) des Unrechtbegehenden nicht aufgehoben. Denn dies ist ein Recht und es gibt diesbezüglich keinen Unterschied zwischen einem Mörder und anderen Übeltätern. Wenn eine Person ihre Übeltat bereut, so werden die Rechte der geschädigten Person dadurch nicht aufgehoben, vielmehr ist es Teil ihrer Reue, die Sünde an der geschädigten Person wieder gut zu machen (ihr das Recht, welches man ihr genommen hat, zurück zu geben).

Wenn der Übeltäter dem Geschädigten sein Recht nicht im Diesseits zurückgibt, dann wird er es zwangsweise im Jenseits zurückgeben müssen. Der Übeltäter, welcher bereut hat, muss viele gute Taten verrichten, damit diejenigen, welche (am Jüngsten Tag) ihr Recht zurück verlangen, ihn nicht bankrott enden lassen. Und wenn Allah den Geschädigten entschädigen will, dann kann niemand Seine Großzügigkeit verhindern, z.B. wenn Er Sünden vergeben will, die geringer als Schirk sind, wem Er will. Deshalb heißt es in dem Hadith über Qasas (vorgeschriebene Bestrafungen), für welches Jaabir ibn ‘Abd-Allah ein Monat lang zu ‘Abd-Allah ibn Unays ritt, um es von seinen Lippen zu hören – welches von Imam Ahmad und anderen überliefert wurde, und welches al-Bukhari als Beweis in seinen Sahih verzeichnete:

 “Wenn Yaum al-Qiyamah kommt, wird Allah alle Geschöpfe auf einer einzelnen Ebene versammeln, so dass der Ansager fähig sein wird, alle dazu zu bringen ihn anzuhören und der Wächter wird fähig sein, alle zu sehen, dann wird Er sie mit einer Stimme rufen, die von weitem und von Nahem gehört werden wird: ‘Ich bin der König, Ich bin der Richter. Keiner der Leute der Hölle wird die Hölle betreten, solange er irgendein Recht an den Leuten des Paradieses übrig hat, bis er es bekommen hat und keiner der Leute des Paradieses wird das Paradies betreten, wenn er irgendein Recht an den Leuten der Hölle übrig hat, bis er es bekommen hat.‘”

Es wird von Abu Sa’id berichtet:

 “Wenn die Leute des Paradieses as-Siraat (die Brücke) überqueren und auf dieser Brücke zwischen dem Paradies und der Hölle stehen werden, dann werden sie ihre Differenzen miteinander regeln und nachdem sie gereinigt wurden, wird ihnen die Erlaubnis gegeben, das Paradies zu betreten.“

Als Allah, sagte:

“und führt nicht üble Nachrede übereinander” – da Lästern eine Übertretung gegen die Ehre der Menschen ist – sagte Er danach:

 “Möchte denn einer von euch gern das Fleisch seines Bruders, wenn er tot sei, essen? Es wäre euch doch zuwider (ebenso sollte euch das Lästern zuwider sein). Fürchtet Allah. Gewiss, Allah ist Reue-Annehmend und Barmherzig.“ (Sure 49:12)

Ibn Taymiyah sagte: „Was die Rechte desjenigen betrifft dem Unrecht getan wurde, so werden sie von der Reue (Taubah) des Unrechtbegehenden nicht aufgehoben. Denn dies ist ein Recht und es gibt diesbezüglich keinen Unterschied zwischen einem Mörder und anderen Übeltätern. Wenn eine Person ihre Übeltat bereut, so werden die Rechte der geschädigten Person dadurch nicht aufgehoben, vielmehr ist es Teil ihrer Reue, die Sünde an der geschädigten Person wieder gut zu machen (ihr das Recht, welches man ihr genommen hat, zurück zu geben).

Er befahl ihnen also, das Lästern zu bereuen, weil es eine Ungerechtigkeit ist. Dies kommt zur Anwendung, wenn der Geschädigte über das Lästern erfahren hat. Aber wenn er nicht davon erfährt und nichts davon weiß, so gibt es die Meinung, dass eine der Bedingungen der Reue die ist, es ihm zu sagen, wohingegen die Mehrheit der Gelehrten besagt, dass es nicht unbedingt notwendig ist, das Opfer in Kenntnis darüber zu setzen. Beide Ansichten wurden von Ahmad überliefert.

Aber er sollte Gutes für das Opfer tun, wie, indem er für ihn Du’aa macht, für ihn um Vergebung bittet und das Verrichten guter Taten (z.B. spenden etc.), um ihm den Lohn dafür zu widmen, um die üble Nachrede und den Tratsch, den man über ihn begangen hat wieder gutzumachen

Nur bei Allâh ist Beistand zu suchen und auf Ihn ist Verlass. Es gibt weder Macht noch Stärke außer durch Ihn! O Allah schütze Ägypten vor jedem Übel!

Lehren aus der Hidschra

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Diejenigen, die wahrhaftig glauben, um des Glaubens Willen ausgewandert sind und für Gottes Sache gekämpft haben, können fest mit Gottes Barmherzigkeit rechnen. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit. „. (Sure 2:218).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist!

Und nun zum Thema:

Die Auswanderung war ein der großartigsten Ereignisse in der islamischen Geschichte, so besprechen wir die wichtigsten Lehren daraus wie folgt:

Der Kampf zwischen der Wahrheit und der Unwahrheit ist uralt, fortwährend und eine unabwendbare göttliche Norm. Allâh der Allmächtige sagt: „die zu Unrecht aus ihren Wohnstätten vertrieben wurden, nur weil sie sagen: Unser Herr ist Allâh. Und wäre nicht der Schutz Allâhs für die einen Menschen vor den anderen, so wären gewiss Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen, in denen Allâhs Name häufig genannt wird, zerstört worden. Und Allâh wird wahrhaftig helfen, wer Ihm hilft. Allâh ist wahrhaftig stark, allmächtig.“ (Sûra 22:40.)

Ein derartiger Kampf hat ein bekanntes Ende: „Allâh schreibt vor: „Siegen werde Ich ganz gewiss – und Meine Gesandten.“ Gewiss, Allâh ist stark, Allmächtig“ (Sûra 58:21.)

Die Gegner der Da’wa (einladender Aufruf zum Islâm) intrigieren gegen den Aufrufenden: Dies ist eine wiederkehrende Praxis, die die Form der Strafvollstreckung, des Mordes, des Exils und der Ausweisung annimmt, und in einem derartigen Fall sollte der Aufrufende Zuflucht zu Allâh dem Allmächtigen suchen, auf Ihn vertrauen, sich auf Ihn verlassen und genau wissen, dass die bösen Intrigen letztendlich nur denjenigen schaden, die sie ersinnen, wie es im folgenden Vers erläutert wird: „Und als die Islâmleugner gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzusetzen oder zu töten oder zu vertreiben. Sie schmiedeten Ränke, und Allâh schmiedete Ränke. Aber Allâh ist der beste Ränkeschmied.“ (Sûra 8:30.)

 Zur Zeit der Hidschra (Auswanderung) nutzten Verfechter der Falschheit und Gegner der Da’wa Geld, um schwache zum Islâm Aufrufende anzulocken, im Versuch die Da’wa und diejenigen, die dazu aufrufen, zu unterdrücken. Daher teilten sie demjenigen, der einen Auswanderer tot oder lebendig bringen würde, einhundert Kamelstuten zu. Surâqa, einer derjenigen, die nach dieser Belohnung strebten, brach auf um dies zu bekommen, aber ihm blieb am Ende nur finanzieller Verlust, jedoch mit dem reichlichsten und besten Gewinn, nämlich dem des Glaubens. Er riet anderen Leuten davon ab, nach dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  zu jagen, wodurch er das verkörperte, wodurch Allâh der Allmächtige Seine Verbündeten und Aufrufenden beschützt. Allâh der Allmächtige sagt: „Diejenigen, die Islâmleugner sind, geben ihren Besitz aus um von Allahs Weg abzuhalten. Sie werden ihn ausgeben, und hierauf wird es eine gramvolle Reue für sie sein. Hierauf werden sie besiegt werden. Und diejenigen, die Islâmleugner sind, werden zur Hölle hin versammelt werden.” (Sûra 8:36.)

Wenn man über das Ereignis der Hidschra nachdenkt und über die dazugehörende Planung und Genauigkeit der Mittel, die vom Anfang bis zum Ende benutzt wurden, und zwar von den Voraussetzungen bin hin zu dem, was in ihrem Nachhinein geschah, so deutet all dies darauf hin, dass die Planung, die durch die göttliche Offenbarung unterstützt wurde, im Leben des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken funktionsfähig war. Es wird auch deutlich, dass die Planung Teil der prophetischen Sunna war und ein Teil der göttlichen Aufgabe in allem, womit ein Muslim beauftragt ist damit umzugehen. Diejenigen, die zur Spontaneität unter dem Vorwand neigen, dass die Planung und Perfektion nicht zur Sunna gehören, irren sich und schaden sich dadurch selbst und auch anderen Muslimen.

 Hinsichtlich der Zeit der Auswanderung desPropheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  und seines Aufbruchs bemerken wir Folgendes:

Genaues Planen, was die Auswanderung trotz der dazugehörenden Schwierigkeiten erfolgreich werden ließ, da alles gänzlich durchdacht war. Zum Beispiel:

Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  ging zu Abû Bakr  möge Allah mit ihm zufrieden sein als es sehr heiß war, zu einer Zeit also, zu der die Leute ihre Häuser nicht verlassen würden. Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  pflegte Abû Bakr  möge Allah mit ihm zufrieden sein zu dieser Zeit nicht zu besuchen; er tat dies, damit ihn niemand sehe.

Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bedeckte sich mit einem Tuch, als er zu Abû Bakr  möge Allah mit ihm zufrieden sein ging, weil dies die Möglichkeit verringerte, dass ihn jemand erkennen könnte.

Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  wies Abû Bakr  möge Allah mit ihm zufrieden sein an, jeden der zuhause anwesend war, aus dem Haus zu schicken, und als er zu ihm sprach, ließ er ihn nur den göttlichen Befehl zur Auswanderung wissen, ohne den Zielort anzugeben.

Sie brachen in der Nacht auf und verließen das Haus Abû Bakrs durch eine Hintertür.

Sie waren höchst vorsichtig, indem sie einen Pfad nahmen, der unüblich für die Leute war, und sie fragten nach Hilfe eines Experten für die Wüstenroute, der ein Götzendiener war, aber gute Moral und Selbstbeherrschung besaß. Dies deutet darauf hin, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sich nicht davon zurückhielt die Erfahrung irgendeiner Person zu nutzen.

Sie wählten Leute mit erkennbaren Charakterstärken um beim Prozess der Auswanderung zu helfen. Es ist schriftlich vermerkt, dass all diese Leute einzeln miteinander verbunden sind, durch Verwandtschaft oder im Dienste einer Aufgabe, etwas, das sie zu einer Einheit machte, die arbeitete um das große Ziel zu erreichen.

Sie wiesen jeder Person der Familie eine angemessene Aufgabe zu, die sie bestens erfüllen konnte, so dass sie fähig war es zu tun und die Auswirkungen auszuhalten.

Es war eine erfolgreiche Idee, dass Alî  möge Allah mit ihm zufrieden sein auf dem Schlafplatz des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  schlief. Die Leute wurden dadurch irregeführt, getäuscht und vom Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  abgelenkt, bis er in der Nacht, durch Allâh den Allmächtigen beschützt, abreiste, während die Leute schliefen. Sie hatten ihre Aufmerksamkeit auf den Schlafplatz des Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gerichtet und glaubten ohne Zweifel, dass er immer noch mit seinem Gewand bedeckt schlief, obwohl es Alî ibn Abî Tâlib  möge Allah mit ihm zufrieden sein war, der an diesem Platz lag.

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

***

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Geschwister im Islam:

Die Reisebedingungen wurden präzise geplant

Alî  möge Allah mit ihm zufrieden sein schlief im Bett des Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  um die Götzendiener zu täuschen; Alî blieb auch zurück, um die dem Propheten anvertrauten Gegenstände deren Eigentümer zurückzugeben und dann aufzubrechen um sich dem Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  anzuschließen.

Abdullâh ibn Abû Bakr: ein wahrhaftiger und intelligenter Mann und ein Untersucher der Bewegungen der Feinde.

Asmâ, die mit den zwei Schärpen: Die Trägerin der Nahrungsversorgung von Makka bis zur Höhle, während die Islâmleugner wie wild nach dem Propheten Muhammad,  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  suchten um ihn zu töten.

Âmir Ibn Uraiqit: Der ehrliche Reiseführer und einsichtige Wüstenexperte, der wachsam auf den Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wartete und ihm seine Zustimmung gab sich von der Höhle auf den Weg nach Yathrib (Madîna) zu machen.

Dies kennzeichnet die genaue, wunderbare Planung, weise Vorsicht, angemessene Platzierung jeder Person, die an der Auswanderung teilnahm, das Füllen der Lücken, eine richtige Deckung aller Erfordernisse der Reise und die Nutzung von nur notwendigen Leuten.

 Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nutzte die angemessenen Mittel innerhalb seiner Kapazität, und die Hilfe Allâhs konnte folglich erwartet werden.

Die Nutzung erhältlicher Mittel ist eine Notwendigkeit

Die Nutzung erhältlicher Mittel ist notwendig und verpflichtend. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Resultat unbedingt erreicht wird, weil dies von der Anordnung und vom Willen Allâhs des Allmächtigen abhängt; daher ist das Verlassen auf Allâh den Allmächtigen notwendig um die Nutzung der erhältlichen Mittel zu ergänzen.

Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bereitete alle erhältlichen Mittel vor und nutzte sie, aber zur gleichen Zeit richtete er sich an Allâh den Allmächtigen, sprach Bittgebete und bat Ihn, ihm Erfolg zu gewähren. In diesem Fall wurde das Bittgebet erhört und die Leute, die am Eingang der Höhle standen, gingen fort; das Pferd von Surâqa konnte sich nicht bewegen, und der Plan wurde von Erfolg gekrönt.

Der Glaube an materielle Wunder

Es gab materielle Wunder, die während der Hidschra des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  stattfanden. Sie waren greifbare Anzeichen, dass Allâh der Allmächtige Seinen Gesandten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bewacht und beschützt. Eines dieser Wunder war gemäß den Überlieferungen das Spinnengewebe am Eingang der Höhle. Ein anderes war der Vorfall des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit Umm Ma’bad und seiner Geschichte mit Surâqa und dessen Versprechen, dass er zwei Armbänder des Kisra (Khosroes), des Königs von Persien, tragen würde. Zum Islâm Aufrufende sollten es nicht vermeiden diese Vorfälle zu erwähnen. Sie sollten sie erwähnen, solange sie in der prophetischen Sunna sind, vorausgesetzt, dass sie die Aufmerksamkeit der Leute auf die Tatsache ziehen, dass diese Wunder Teil des Beweises für Muhammads Prophetentum und dessen Botschaft sind.

Zulässigkeit, die Hilfe eines vertrauten Islâmleugners anzunehmen

Es ist dem zum Islâm Aufrufenden erlaubt die Hilfe derer zu ersuchen, die nicht an ihre Da’wa glauben, solange sie ihnen trauen und sich auf sie verlassen können, dass sie ihnen helfen. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  und Abû Bakr  möge Allah mit ihm zufrieden sein stellten einen Götzendiener ein, der ihnen den Weg zeigte. Sie gaben ihm ihre Kamele und vereinbarten ein Treffen mit ihm an der Höhle Thaur. Dies waren ernsthafte Angelegenheiten, die sie ihn wissen ließen; es gibt keinen Zweifel, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  und Abû Bakr  möge Allah mit ihm zufrieden sein ihm vertrauten. Dies deutet darauf hin, dass es vielleicht etwas gibt, was dieser Islâmleugner oder der Ungehorsame oder die Person, die nicht zur Da’wa gehört, besitzt, was den zum Islâm Aufrufenden dazu bringt ihm zu vertrauen – wie Blutsverwandtschaft, langjährige Bekanntschaft, Nachbarschaftsbeziehungen oder das Erwidern eines Gefallens. Es könnte auch sein, dass diese Menschen eine gute Art an Grundmoral besitzen, wie Ehrlichkeit, Gutes tun zu wollen und andere Gründe. Diese Angelegenheit ist relativ und sollte der Intelligenz der zum Islâm Aufrufenden sowie deren Wissen über diese Person überlassen werden.

Nur bei Allâh ist Beistand zu suchen und auf Ihn ist Verlass. Es gibt weder Macht noch Stärke außer durch Ihn.