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Lies im Namen deines Herrn!

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt: „Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat.“ (Sûra 96:1). Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Wir wissen alle, dass der obengenannte Vers die erste Offenbarung ist, die unser geliebter Prophet Muhammad (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erhielt. Dies ist gewiss die Grundlage, um Wissen und Barmherzigkeit von Allâh dem Allmächtigen und Majestätischen zu erlangen. Heute werden wir einen Blick auf den Nutzen werfen, sich mit dem Lesen von Büchern zu beschäftigen. Ich werde zudem aufzeigen, dass das Lesen im Internet nicht dasselbe ist wie das Lesen eines Buches, wie einige von uns das eine durch das andere vielleicht ersetzen wollen.

Ein Buch wird als bester „Freund“ bezeichnet. Dies wird von einem der frühesten arabischen Schriftsteller (Al-Dschâhidh) betont: „Wenn der einzige Nutzen eines Buches der wäre, dass es einen von törichter Tagträumerei abhält und einen daran hindert, leichtfertig zu sein, dann würde es gewiss als ein wahrer Freund angesehen werden, der einem einen großen Gefallen getan hat.“ Es ist außerdem bekannt, dass das Lesen von Büchern Angst und Trauer lindert (zitiert aus „Sei nicht traurig!“). Es ist gewiss wahr, dass einige Menschen nicht besonders gerne lesen und es anderen schwer fällt, ein Buch in die Hand zu nehmen, wenn sie von Gefühlen überwältigt sind. Doch kann ganz im Gegenteil ein Buch einen davon abhalten, ständig über den gleichen Ärger oder irgendein anderes Gefühl, das man verspürt, zu grübeln.

Aus islâmischer Sicht ist das Lesen also zwingend notwendig, da Allâh den Propheten (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) mit den allerersten Worten zum Lesen aufforderte! Was sagen die Gelehrten dazu? Al-Hasân Al-Lu’lu’î sagte: „Vierzig Jahre sind vergangen und ich bin tagsüber oder nachts nicht eingeschlafen …, ohne dass ein Buch auf meiner Brust lag.“ (Zitiert von „Sei nicht traurig!“).

Was lest ihr gerne? Biografien, Sozio-Politisches, Novellen, Poesie oder Klassisches? Alles eignet sich zum Lesen und alle geben einem Menschen einen Punkt des Fokussierens und der Inspiration. Regelmäßiges Lesen hilft einem dabei, „Redegewandtheit und klares Sprechen zu erlangen“ („Sei nicht traurig!“). Das Lesen hat neben der Tatsache, dass es einem dazu verhilft der Unwissenheit zu entkommen, viele Vorteile. Es hilft einem dabei, Prinzipien und Disziplin zu entwickeln. Es ist ein Kampfmittel gegen Hochmut und Zeitverschwendung. Wie wir alle wissen, ist Hochmut eines der größten Zeichen, vor denen man sich in Acht nehmen muss, wenn es um den Glauben geht.

Wenn man von Prinzipien und Disziplin spricht, ist es wichtig zu betonen, dass der Qurân unsere großartigste Quelle ist. Das Offenbarungsbuch Allâhs ist tatsächlich die großartigste Quelle für Frieden und Rechtleitung. Allâh sagt im Qurân: „(Dies ist) ein Buch, das zu dir (als Offenbarung) herabgesandt worden ist – es soll seinetwegen in deiner Brust keine Bedrängnis sein -, damit du mit ihm warnst, und als Ermahnung für die Gläubigen.“ (Sûra 7:2).

Die Gelehrten sind der Meinung, dass der Qurân regelmäßig gelesen werden sollte. Einige sagen sogar, dass er von einem Gläubigen jeden Monat einmal vollständig durchgelesen werden sollte. Wo stehen wir in diesem Zusammenhang?

Es wurde überliefert, dass Allâhs Liebling (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Wer einen Buchstaben aus dem Offenbarungsbuch Allâhs liest, der wird eine Belohnung erhalten. Und diese Belohnung wird verzehnfacht. Ich sage nicht »Alif Lâm Mîm« ist ein Buchtabe, vielmehr sage ich, dass »Alif« ein Buchstabe, »Lâm« ein Buchstabe und »Mîm« ein Buchstabe ist.“ (At-Tirmidhî und Al-Hâkim).

Gepriesen sei Allâh! Stellt euch die Belohnung von jemandem vor, der den Qurân derart regelmäßig liest und ihn zudem auswendig gelernt hat … und jedesmal wenn er liest, seine Belohnung vervielfacht wird… (wir sprechen hier nicht über die Börse)! Allâhs Worte zu rezitieren bringt dem Rezitierenden Seelenfrieden. Und Beständigkeit bringt Süße und mehrt das Licht im Herzen.

Es gibt verschiedene Wege, die man beim Lesen einschlagen kann, wie beispielsweise die Biografie des Propheten, das Leben der Prophetengefährten, Hadîthe, Geschichte, medizinisches und wissenschaftliches Wissen, klassische arabische Poesie (oder übersetzte Versionen davon), zeitgenössische Poesie, aktuelle Themen, Natur, Sprachen … die Liste kann beliebig fortgesetzt werden, da es verschiedene Geschmäcker gibt.

Wenn ihr das nächste Mal also sehr viel Freizeit habt oder zu Tode gelangweilt seid oder aus keinem ersichtlichen Grund nicht einschlafen könnt, dann nehmt doch ein Buch zur Hand und lest einige Zeilen anstatt den Fernseher einzuschalten! Warum habe ich das Internet, den digitalen Standard unserer Zeit, nicht erwähnt? Der Grund ist, dass das Internet – ungleich einem Buch – grenzenlos ist … es gabelt sich und wird immer größer. Wie oft habt ihr euch dabei ertappt, in Blogs herumzusuchen und endlos immer weiterzuklicken? Derartige Medien werden sehr geschätzt und im heutigen Zeitalter der Digitalisierung benötigt. Doch macht euch nichts vor! Sie helfen in keiner Weise, wenn es darum geht zu lernen, wie man sich konzentriert. Ich meine damit nicht, dass man sich beim Benutzen des Internets nicht konzentrieren kann. Mein Argument ist vielmehr, dass bei der verfügbaren Freizeit eines Menschen das Internet den Fokus zerstreut. Bücher sind dagegen größtenteils auf das vorliegende Thema beschränkt. Man kann sich nicht daraus hinausklicken.

Gewiss kommt mit dem Wissen die Verantwortung und deshalb hat Allâh die Leute des Wissens geehrt. Folglich werden wir für das, was wir wissen oder lernen, zur Rechenschaft gezogen werden. Wir haben viele Unterrichte gehört, viele Bücher gelesen, viele Notizen gemacht … deshalb ist es an uns, viele Taten zu verrichten. Es ist unsere Verantwortung, das bereits Erlernte anzuwenden, um davon zu profitieren. Beginnt also heute damit, indem ihr Disziplin aufbaut: Werdet konzentrierter!

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Brüder im Islam:

Bildung ist das Wissen darüber, wie man sein eigenes Potential optimal nutzt. Man kann durchaus sagen, dass jemand sein eigentliches Menschsein nicht erlangt hat, solange er nicht gebildet ist. Die Wichtigkeit der Bildung hat zwei Gründe. Erstens: Das Training des menschlichen Geistes ist nicht vollkommen, solange es an Bildung mangelt. Die Bildung macht aus einem Menschen einen richtigen Denker. Sie zeigt einem Menschen, wie er zu denken und zu entscheiden hat. Der zweite Grund, der für die Wichtigkeit der Bildung spricht, ist, dass man nur durch die Erlangung von Bildung in der Lage ist, Informationen über die Außenwelt zu bekommen, wodurch man sich mit der Vergangenheit vertraut macht und notwendige Informationen für die Gegenwart erhält. Ohne Bildung gleicht man einem Menschen, der in einem geschlossenen Raum gefangen ist. Mit Bildung hingegen findet er sich in einem Raum wieder, dessen Fenster zur Außenwelt hin offen sind. Daher misst der Islâm dem Wissen und der Bildung große Bedeutung bei. Das erste im Qurân offenbarte Wort war „Iqra“ – im Deutschen mit „Lies“ zu übersetzen. Allâh sagt: „Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, Der (das Schreiben) mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste.“ (Sûra 96:1-5) Bildung ist somit der Ausgangspunkt jeglicher menschlichen Betätigung. Allâh erschuf den Menschen und versorgte ihn mit dem nötigen Werkzeug, um Wissen zu erlangen; dieses Werkzeug besteht aus Hören, Sehen und Weisheit. Allâh sagt: „Und Allâh hat euch aus den Leibern eurer Mütter hervorgebracht, während ihr nichts wusstet. Und Er hat euch Gehör, Augenlicht und Herzen gegeben, auf dass ihr dankbar sein möget.“ (Sûra 16:78) Wissenden Menschen wird in vielen prophetischen Überlieferungen großer Respekt zuteil. Aufgrund der großen Bedeutung von Wissen hat Allâh Seinem Gesandten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) befohlen, nach mehr davon zu streben. Allâh sagt: „[…] Und sag: Mein Herr, lasse mich an Wissen zunehmen.“ (Sûra 20:114) Der Prophet (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) machte das Streben nach Wissen zur Pflicht für jeden Muslim. Er (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erklärte, dass die Überlegenheit eines Menschen mit Wissen über einen anderen, der nur Allâh anbetet ohne Wissen zu haben, wie die Überlegenheit des Mondes anderen Himmelskörpern gegenüber ist. Er (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte, dass die Gelehrten die Erben der Propheten sind und dass die Propheten kein Geld, sondern das Wissen hinterlassen haben. Wer auch immer dieses Wissen erlangt, hat viel gewonnen. Ferner sagte der Prophet (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), dass das Streben nach Wissen ein Weg ist, der zum Paradies führt. Er (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Wer auch immer mit der Absicht, nach Wissen zu streben, einem Weg folgt, dem wird Allâh den Weg ins Paradies erleichtern.“ (Al-Buchârî) Beispielsweise fordert der Qurân uns wiederholt auf, die Himmel und die Erde zu beobachten. Dies erregt in uns den Wunsch, mehr über die Naturwissenschaften zu lernen.

Und Allah weiß es am besten!

Auszüge aus den Gesetzen Allahs

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

Und sag: Tut (was ihr wollt)! Allah wird es dann sehen, (er) und sein Gesandter und die Gläubigen. .“ (Sure 09:105)

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Der ehrwürdige Qurân enthält eine eigene Sûra namens“ (das Eisen), die in einem ihrer Verse folgende zwei Tatsachen betont:

– dass Eisen auf die Erde herabgesandt wurde, sprich himmlischen (außerirdischen) Ursprungs ist, und

– dass Eisen starke Gewalt und Nutzen für die Menschen enthält.

Dieser Qurân-Vers lautet: „… Und Wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen …“ (Sûra 57:25).

Wir wissen, dass Eisen das häufigste Element in der Gesamtzusammensetzung der Erde (>35% der Gesamtmasse) und das vierthäufigste Element in der Erdkruste (5,6%) ist. Diese Beobachtung hat zur logischen Schlussfolgerung geführt, dass der Großteil des Eisens der Erde unter der Erdkruste versteckt sein muss (sowohl im Kern, als auch im Erdmantel). Wenn dies der Fall sein sollte, wie kann dieses Element dann, wie im obengenannten Quran-Vers erwähnt, auf die Erde herabgesandt worden sein? Und wie konnte es durch die Außenkruste der Erde in die inneren Mantel- und Kernzonen vordringen?

Um diese Fragen zu beantworten, muss die Erde als Teil des gesamten Kosmos betrachtet werden, von dem sie abgesondert wurde, und nicht lediglich als isolierte Entität. In diesem Zusammenhang haben neueste kosmologische Entdeckungen Folgendes bewiesen:

Wasserstoff (das einfachste und leichteste uns bekannte Element) ist mit Abstand das am häufigsten vorkommende Element im beobachteten Universum.

Nach dem im Universum vorherrschenden Wasserstoff stellt Helium (das zweite Element im Periodensystem der Elemente) das am zweithäufigsten vorkommende Element dar; es ist zehn Mal seltener als Wasserstoff.

Diese zwei leichten Kerne Wasserstoff und Helium bilden den größten Prozentsatz des beobachteten Universums, während schwerere Elemente lediglich durch Spuren repräsentiert werden, die 1-2% ihrer Gesamtmasse nicht überschreiten und in bestimmten Himmelskörpern lokal konzentriert sind.

Diese grundlegenden Entdeckungen haben zu dem wichtigen Schluss geführt, dass Wasserstoffkerne die grundlegenden Bausteine sind, aus denen alle anderen Elemente erzeugt wurden und momentan im Prozess der Kernfusion erzeugt werden. Dieser Prozess (die Nukleosynthese von Elementen durch Kernfusion) ist selbsterhaltend, äußerst exotherm (das heißt, er setzt übermäßig große Mengen an Energie frei) und der Ursprung der sehr heißen und glühenden Beschaffenheit aller Sterne.

Die Kernfusion in unserer Sonne erzeugt hauptsächlich Helium und eine sehr begrenzte Menge an geringfügig schwereren Elementen. Der Prozentsatz von Eisen in der Sonne wird auf ungefähr 0,0037% geschätzt. Mit dem Wissen, dass die Erde sowie alle anderen Planeten und Satelliten in unserem Sonnensystem eigentlich von der Sonne abgetrennt wurden, die kein Eisen erzeugt, kam eine weitere Frage auf:

Woher stammt die gewaltige Menge Eisen auf unserer Erde?

Eine Sekunde nach dem „Urknall“ bewegte sich die Temperatur des frühen Universums schätzungsweise im Bereich von zehn Milliarden °C.

Unsere Sonne ist ein anspruchsloser Stern mit einer Oberflächentemperatur von 6.000 °C und einer Innenkerntemperatur von 15.000.000 °C. Derartige Werte liegen weit unter den berechneten Temperaturwerten, die für die Erzeugung von Eisen durch den Prozess der Kernfusion (der 5 x 109 K übersteigt) benötigt werden. Dementsprechend wurde nach anderen, wesentlich heißeren Quellen als die Sonne als mögliche Anlagen für die Erzeugung von Eisen im beobachteten Universum gesucht. Eine mögliche Quelle übermäßiger Hitze war die „Urknall“-Explosion der Anfangssingularität, aus der unser Universum entstand (vergleiche Bott, 1982). Allerdings weisen fast alle Spekulationen über dieses Ereignis darauf hin, dass sich kurz nach dem „Urknall“ die Materie in einem derart rudimentären Zustand befand, dass lediglich Wasserstoff und Helium (mit möglichen Spuren von Lithium) erzeugt worden sein konnten. Nochmals: Wenn jegliche Spuren von Eisen in dieser Phase erzeugt worden wären, dann wäre das Eisen gleichmäßiger im beobachteten Universum verteilt, was nicht der Fall ist.

Es wurde berechnet, dass sich eine Sekunde nach dem „Urknall“ die Temperatur des anfänglichen Universums im Bereich von zehn Millionen Grad Celsius bewegte. Es ist visualisiert, dass das anfängliche Universum in dieser Phase die Form einer stetig expandierenden, großen Rauchwolke hatte, die hauptsächlich aus einfachen Materie- und Energiearten wie Neutronen, Protonen, Elektronen, Positronen (Antielektronen), Fotonen und Neutrinos bestand. Gamow und Andere prognostizierten (1948), dass Strahlung in Form von Fotonen aus dieser sehr heißen anfänglichen Phase des Universums um das beobachtete Universum herum immer noch vorhanden ist und die Erde aus allen Richtungen mit gleicher Stärke erreicht. Diese Prognose wurde später von Penzias & Wilson (1965) durch deren Entdeckung der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung, die aus allen Richtungen im beobachteten Universum mit gleicher Intensität einher mit einer Resttemperatur kommt, die auf lediglich wenige Grad über dem absoluten Nullpunkt (-273°C) reduziert ist, als wahr belegt.

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Brüder im Islam:

Man vermutet, dass in den ersten drei Minuten der Geschichte unseres Universums Neutronen entweder in Protonen und Elektronen zerfielen oder sich mit anderen Neutronen zusammenschlossen und Deuterium (oder schweren Wasserstoff) erzeugten, das sich verbinden konnte, um Helium zu bilden. Helium-Kerne können ihrerseits teilweise verschmelzen und Lithium-Spuren (das dritte Element im Periodensystem) erzeugen. Allerdings vermutet man, dass kein schwereres Element als dieses in Folge der „Urknall“-Explosion erzeugt wurde (vergleiche Weinberg, 1988; Hawking, 1990; usw.). Als Konsequenz wird vermutet, dass der gesamte Wasserstoff und ein Großteil des Heliums umgehend nach dem „Urknall“ erzeugt wurden, während man vermutet, dass das restliche Helium durch die Verbrennung von Wasserstoff im Inneren der „Hauptreihensterne“, wie beispielsweise unsere Sonne, stetig erzeugt wurde.

Man glaubt, dass die Schwerkraft nach der „Urknall“-Explosion Rauchwolken zusammenzog und riesige Zusammenballungen von Materie formte. Die ständige Kontraktion dieser Zusammenballungen erhöhte schließlich deren Temperatur. Dies geschah auf Grund der Wechselwirkung zwischen den aufeinanderprallenden Teilchen und dem Druck, der durch die große Anziehungskraft erzeugt wurde. Als sich die Temperatur der 15-Millionen-Grad-Celsius-Marke näherte, wurden die Elektronen in den neu gebildeten Atomen abgetrennt, worauf sie einen Plasmazustand erzeugten. Die kontinuierliche Kontraktion ging weiter, bis sich die Teilchen im Plasma mit derart hohen Geschwindigkeiten bewegten, dass sie begannen, Wasserstoff zu Helium zu schmelzen, wobei sie Sterne hervorbrachten, die ausreichend Energie besaßen, um einen nach außen gerichteten Zentrifugalkraft-Stoß (Druck) zu erzeugen, der mit dem nach innen gerichteten Sog der Anziehungskraft ein Gleichgewicht bildete.

Supernovas entstehen durch die Erschöpfung der Treibstofflieferungen der Nova (des neuen Sterns).

Erst kürzlich wurde bewiesen, dass Elemente, die schwerer als Lithium sind, gegenwärtig durch den Prozess der Kernfusion in den Kernen gewaltiger Sterne (mindestens zehn Mal so groß wie unsere Sonne) in einem späten Entwicklungsstadium synthetisiert werden. Es wurde beobachtet, dass derartig gewaltige Sterne Helium zu Kohlenstoff, Sauerstoff, Silizium, Schwefel und schließlich zu Eisen verbrennen. Wenn Elemente der Eisengruppe erzeugt werden, dann kann der Prozess der Kernfusion nicht weiter fortschreiten. Es wird vermutet, dass Elemente, die schwerer als Eisen (und dessen Elementgruppe) sind, in den äußeren Hüllen von extrem riesigen Sternen oder bei der Explosion einer Nova in Form einer Supernova entstehen.

Dementsprechend wurde bewiesen, dass Sterne kosmische Öfen sind, in denen die meisten bekannten Elemente durch den Prozess der Kernfusion aus Wasserstoff und/oder Helium erzeugt werden. Gleichzeitig stammt die unglaubliche Energie der Sterne von diesem Prozess der interstellaren Nukleogenese von Elementen, der die Verquickung von Leichtelementen zu schwereren Elementen durch Kernfusion (Kernschmelze) enthält. Dieser Prozess erfordert eine Hochgeschwindigkeitskollision, die nur bei sehr hohen Temperaturen erlangt werden kann. Die Minimaltemperatur, die für die Fusion von Wasserstoff zu Helium erforderlich ist, wird auf ungefähr 5.000.000 °C geschätzt. Mit zunehmendem atomarem Gewicht des Elements, das durch die Kernfusion erzeugt wird, steigt diese Temperatur stetig auf mehrere Milliarden Grad an. Die Kernfusion von Wasserstoff zu Kohlenstoff erfordert beispielsweise eine Temperatur von ungefähr einer Milliarde °C.

Das Verbrennen (Fusion) von Wasserstoff zu Helium findet fast das gesamte Sternenleben hindurch statt. Nachdem der Wasserstoff im Kern des Sterns erschöpft (zu Helium geschmolzen) ist, wandelt sich der Stern entweder in einen Roten Riesen und danach in einen Zwerg oder in einen Roten Superriesen und danach in eine Nova, wobei diese damit beginnt, Helium zu verbrennen und dieses (entsprechend seiner ursprünglichen Masse) in zunehmend schwerere Elemente zu schmelzen, bis die Eisengruppe erreicht ist. Bis zu diesem Punkt ist der Prozess der Nukleogenese von Elementen höchst exotherm (sprich, er gibt übermäßige Mengen an Energie ab). Die Bildung der Elemente der Eisengruppe ist jedoch höchst endotherm (sprich, sie erfordert den Einsatz von übermäßigen Energiemengen). Die Explosionen von Novas in Form von Supernovas resultieren aus der Erschöpfung der Treibstofflieferungen in den Kernen derartig gewaltiger Sterne und aus der Schmelzung aller dort vorhandenen Elemente zu Elementen der Eisengruppe. Es wird vermutet, dass sich während der Explosion der Supernova schwerere Kerne bilden.

O Allah, hilf uns dabei, dass wir gegen unsere Väter und Mütter sein könne, vergib ihnen und erbarme Dich ihrer, wie sie uns aufgezogen haben, als wir klein waren!

Rechte der Eltern und Verwandten

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

Und Wir haben dem Menschen seine Eltern anbefohlen – seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren -: „Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Ausgang.“ (Sure 31:14)

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Die Pietät ist ein zusammenfassender Begriff, der alle lobenswerte Angewohnheiten, gute Eigenschaften und gutmütige Morale beinhaltet, welche das Seelenfreiden vererben, die Liebe verbreiten und die Stabilität der Gesellschaften verwirklichen lassen.

Als man den Prophten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) nach der Pietät fragte, beantwortete der Prophet mit den Worten: „Die Pietät ist die gute Moralität.“

Zweifelsohne verdienen die Eltern die Pietät eines Menschen am meisten, denn Allah Der Majestäte befiehlt uns, ihnen gegenüber gütig, pietätvoll und mild zu sein sowie für sie aus Barmherzigkeit den Flügen der Demut zu senken.

Der ehrwürdige Koran und die prophetische Sunna stabilieren die optimale Beziehung zwischen den Elteren und den Kindern, indem Der Erhabene sagt:

Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr nur ihm dienen und zu den Eltern gütig sein sollt. Wenn nun einer von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sag nicht zu ihnen: „Pfui!“ und fahre sie nicht an, sondern sag zu ihnen ehrerbietige Worte. Und senke für sie aus Barmherzigkeit den Flügel der Demut und sag: „Mein Herr, erbarme Dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war.“ (Sure 17: 23-24)

Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) verdeutlichte, dass in der zweiten Stufe der guten Taten nach dem Pflichtgebet, der Elementarsäule der Religion, die Pietät gegen die Eltern kommt. Man fragte den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) nach der besten Tat bei Allah, da sagte der Prophet: „(Das Verrichten des) Pflichtgebet(s) zu seiner bestimmten Zeit.“ Dann fragte man: „Und was kommt danach?“ Der Prophet sagte: „Die Pietät gegen die Eltern.“ Man fragte weiter: „Und was kommt danach?“ Der Prophet sagte: „Der Dschihad auf dem Weg Allahs.“

Der Islam erhöht die Rangstufe der Pietät gegen die Eltern sowie dessen, dass man den Eltern gegenüber gütig ist und um sie kümmert, dann zeichnete der Islam die Mutter mehr Pietät, Pflege, Fürsorge und Interesse aus.

Ein Mann fragte den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!): „O Allahsgesandter, wem steht es mein gütiges Verhalten am meisten zu?“ Der Prophet sagte: „Deine Mutter.“ Der Mann fragte weiter: „Und wer danach?“  Der Prophet sagte: „Deine Mutter.“ Der Mann fragte wieder: „Und wer danach?“ Der Prophet erwiderte: „Deine Mutter.“ Der Mann fragte weiter: „Und wer danach?“  Da sagte der Prophet: „Dann kommt dein Vater.“

´Aischa (möge Allah auf ihr Wohlgefallen finden!) überlieferte, dass sie den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) fragte: „Wem steht es das gütige Verhalten einer Frau zu?“  Er sagte: „Ihr Ehemann.“ Sie fragte weiter: „Und wem steht es das gütige Verhalten eines Mannes zu?“ Er sagte: „Seine Mutter.“

Kein Wunder! Wem steht es denn die Pietät mehr als der Mutter zu? Wem steht es die Pietät mehr als derjenige zu, die dich in ihrer Bauch für 9 Monate, aber wie 9 Jahre, trug, bei deiner Geburt erduldete, dir ihre Milch säugte, dich mit ihrer Hand bereinigte, dich vorzog und wenn du krank bist, fühlt sie sich äußerst bedauern und tut es ihr Leid und Weh, sowie wenn man sie zwischen deinem Leben und ihrem Tod vor die Wahl stellt, so würde sie ohne Zögern dein Leben wählen. Wem steht es die Pietät mehr als diejenigen zu, die Pietät gegenüber denen Allah Der Erhabene anempfiehlt.

Im Koran steht:

Und Wir haben dem Menschen anempfohlen, zu seinen Eltern gütig zu sein. Seine Mutter hat ihn unter Widerwillen getragen und unter Widerwillen zur Welt gebracht. Die (Zeit der) Schwangerschaft mit ihm bis zu seiner Entwöhnung (beträgt) dreißig Monate.“ (Sure 46:15)

Zur Huld Allahs gegen den anbietenden Diener gehört, dass Allah ihm den Erfolg verleiht, gegen die Eltern im Allgemeinen und gegen die Mutter ins Besondere pietätvoll zu sein, so wer dazu rechtgeleitet wird, der erfreut großartigen Wohl und unvergleichbare Huld Allahs, deren Frucht Erfolg im Dieseits und deren Belohnung Barmherzigkeit, Verzeihung und Rettung im Jenseits ist.

Die Pietät gegen die Mutter hat viele Vorzüge und Früchte sowohl im Dies- als auch im Jenseits, wie etwa:

  • Befriedigen der Bedarfe, Beseitigung der Bedrängnis und Erhöhrung der Bittgebete.

Es wurde von Ibn ´Umar (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) überliefert, dass der Gesandte (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Der Regen goss strömend auf drei Männer, so flüchteten sie sich zu einer Höhle in einem Berg, dann fiel ein großer Stein vor den Ausgang der Höhle, so dass der Ausgang geschlossen war, dann sagte einer von ihnen zu den anderen: „Welche rechtschaffene Tate habt ihr auf Allahs Weg gemacht, auf dass ihr Allah mit ihnen darum bitten, ihre Bedrängnis zu beseitigen?“ Da sagte einer von ihnen: „O Allah, ich hatte sehr alte Eltern und kleine Kinder, um die ich sorgte, und als ich zu ihnen zurückkehrte, melkete ich, dann fang ich immer mit meinen Eltern vor meinen Kindern an, aber an einem Tag kehrte ich spät am Abend zurück, während sie geschlaffen waren, dann melkete ich wie gewöhnt und setzte mich neben sie aber wollt sie nicht wecken aber mochte gleichzeitig nicht den Kindern vor ihnen die Milch geben, obwohl die Kinder sich vor Hunger bis zur Morgendämmerung krümmten. O Allah, wenn ich dies auf Deinem Weg tat, so beiseitige unsere Bedrängnis!“ Da erhöhrte Allah sein Bittgebet und beseitigte ihren Kummer, so dass sie den Himmel sehen konnten… Dann sprach jeder von ihnen mit einer Tat auf Allahs Weg Bittgebet, bis Allah Der Majestäte ihre Bittgebete erhöhrte und demzufolge ihre Bedrängnis beseitigte.

Eine Gruppe aus dem Jemen kam zu ´Umar (möge Allah auf ihm Wohlgefallen finden!), dann stellte ihnen ´Umar die Frage: „Ist unter euch jemand, der Uais Ibn ´Amir heißt?“ bis er zu Uais kam und fragte ihn: „Bist du Uais Ibn ´Amir?“ Er erwiderte: „Ja!“ ´Umar fragte wieder: „Kommst du aus Murad und dann aus Qarn?“ Er sagte: „Ja!“ Da fragte ´Umar wieder: „Leidetest du an Weißfleckenkrankheit, dann wurde sie aber außer einer kleinen Stelle geheilt?“ Uais sagte: „Stimmt!“ ´Umar sagte: „Ist deine Mutter lebendig?“ Uais antwortete mit „Ja!“ Da sagte ´Umar: „Ich hörte den Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagen: „Uais Ibn ´Amir kommt zu euch unter Gruppe aus dem Jemen aus Murad und dann aus Qarn, er leidetete an Weißfleckenkrankheit, dann wurde sie aber außer einer kleinen Stelle geheilt. Seine Mutter ist lebendig und er ist gegen sie pietätvoll. Wenn er etwas bei Allah schwört, so erfüllt Allah seinen Eid. So wenn du dazu die Möglichkeit hast, dass er Allah für dich um Vergebung bittet, so tue es!“ Und nun bitte Allah für mich um Vergebung!“ Uais leistete diesem Folge und bat Allah für ihn um Vergebung…

Dies weist darauf hin, dass Allah das Bittgebet von Uais wegen seiner Pietät gegen seine Mutter erhöhrte.

Es wurde von Kaa´b Ibn ´Udschza (möge Allah auf ihm Wohlgefallen finden!) überliefert, dass ein Mann beim Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) vorbeikam, dann sahen die Gefährten des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von ihm Anstrengung und Aktivität, dermaßen sie sagten: „O Allahsgesandte, wie wäre es, wenn seine Arbeit auf dem Wege Allahs wäre?“ da sagte der Prophete (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!): „Wenn er sein Haus verläßt, um für seine kleine Kinder aufzuwenden, ist das auf dem Wege Allahs, wenn  er sein Haus verläßt, um für seine alte Eltern aufzuwenden, ist das auf dem Wege Allahs…“

´Aischa (möge Allah auf ihr Wohlgefallen finden!) überlieferte, dass der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Ich schlief, dann sah ich mich im Paradies und hörte jemanden zitieren. Ich fragte: „Wer sei dieser?“ Man beantwortete: „Er ist Haritha Ibn An-N´uman. Dann sagte der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!): „So ist die Pietät, so ist die Pietät!“

Haritha Ibn An-N´uman war derjenige, der seiner Mutter gegenüber am pietätvollsten war.

So sollen wir unseren Eltern bzw. Vätern und Müttern gegenüber pietätvoll sein, wir sollen auch davon sicher sein, dass die Pietät und Widerspenstigkeit gegenüber den Eltern eine Schuld ist, die man tilgen muss, sowie dass man die Strafe der Widerspenstigkeit den Eltern gegenüber im Dies- vor dem Jenseits sieht.

Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Zwei Sünden, derern Bestrafung Allah beschleunigt, nämlich: das Unrecht und die Widerspenstigkeit gegenüber den Eltern.“

In einem anderen prophetischen Hadith heißt es: „In das Paradies kommt nicht derjenige, der gegenüber seinen Eltern widerspenstig ist…“

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Brüder im Islam:

Über die Verpflichtung der Pietät gegen die Eltern – ins Besondere gegen die Mutter – sind alle Himmelsreligionen einig.

Der Erhabene sagt:

Und als Wir mit den Kindern Israils ein Abkommen trafen: Dient keinen außer Allah! Und zu den Eltern sollt ihr gütig sein.“ (Sure 2:83)

Er sagte auch:

Und Wir haben dem Menschen seine Eltern anempfohlen – seine Mutter hat ihn unter Wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren -: „Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist der Ausgang“ (Sure 31:14)

Der Islam schneidet jedem den Weg, der sich verführen läßt, gegenüber seinen Eltern widerspesntig zu sein, denn man kann sich einbilden, dass man rechtschaffener als seine Eltern ist, und daraufhin sie grob anfährt bzw. schlecht behandelt, so sagen wir zu solchen Menschen: Die ehrwürdige Scharia schreibt die Gütigkeit und Pietät gegenüber den Eltern vor, selbst wenn sie ungläubig sind, damit keiner vorbringt, dass seine Eltern nicht rechtschaffen sine.

Der Gepriesene sagt:

„Wenn sie sich aber darum bemühen, dass du Mir das beigesellst, wovon du kein Wissen hast, dann gehorche ihnen nicht, doch geh mit ihnen im Diesseits in rechtlicher Weise um. Und folge dem Weg dessen, der Mir reuig zuwendet. Zu Mir wird hierauf eure Rückkehr sein, da werde Ich euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet.“ (Sure 31:15)

Asmaa Bint Abu Bakr (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) sagte: „Meine Mutter kam zu mir, als sie zur Zeit des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) ungläubig war und darauf nicht verzichten wollte, da bat ich den Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) um Rat sagend: „O Gesandter Allahs, soll ich zu meiner Mutter gütig sein?“ Er sagte: „Ja, sei zu deiner Mutter gütig!“

So wenn dich deine Eltern anzuspornen versuchen, Sünde zu begehen bzw. Allah etwas beizugesellen, gehorche ihnen wohl nicht, aber geh mit ihnen in rechtlicher Weise um, und leiste den Befehl Des Erhabenen Folge:

„doch geh mit ihnen im Diesseits in rechtlicher Weise um.“ (Sure 31:15)

Do sollst auch ergreifen, dass dies eine Verpflichtung und keine Gefälligkeit ist, und wenn du diese Pflicht nicht verrichtest, wirst du bestraft.

So wie glücklig ist derjenige, der zu seiner Mutter gütig und ihr gegenüber pietätvoll ist!

Abdullah Ibn ´Umar (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) überlieferte, dass der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Die Zufriedenheit Allahs liegt in der Zufriedenheit der Eltern und der Zorn Allahs liegt im Zorn der Eltern.“

O Allah, hilf uns dabei, dass wir gegen unsere Väter und Mütter sein könne, vergib ihnen und erbarme Dich ihrer, wie sie uns aufgezogen haben, als wir klein waren!

Bewahren der öffentlichen Interessen und des Gemeinnützens

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Und helft einander in Rechtschaffenheit und Frömmigkeit; doch helft einander nicht in Sünde und Übertretung. Und fürchtet Allah; denn Allah ist streng im Strafen.“ (Sure 05:02).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist, der sagte: „Die bestens anbetend Dienenden Allahs sind diejenigen, die ihr Abkommen halten.“

Und nun zum Thema:

Der Islam ist eine Religion der Sicherheit, des Friedens, der Pietät und Wohltätigkeit, zweifelsohne ist das Halten des Abkommens ein großartiger menschlicher Wert, mit dem das Vertrauen und die Sicherheit unter den Menschen verwirklicht werden.

Die Sicherheit gehört zu den wichtigsten Gnaden, vielmehr ist die wichtigste Gnade darunter. Unser Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer von euch in seiner Familie und Gruppe sicher, in seinem Körper gesund ist, und die Nahrung für seinen Tag besitzt, der ist, als ob er die ganze Welt in Besitz hätte.“

Die Sicherheit gehört indes zu den großartigsten Gnaden, die Allah Der Majestäte Seinen anbetend Dienern leiht. Der Gepriesene sagt: „Für die Vereinigung der Quraisch, ihre Vereinigung während der Reise des Winters und des Sommers. So sollen sie dem Herrn dieses Hauses dienen, Der ihnen Speise nach ihrem Hunger gegeben und ihnen Sicherheit nach ihrer Furcht gewährt hat.“ (Sure 106:1-4)

Der Quran verbindet die Sicherheit mit dem Glauben sowie mit dem Bewahren dieser Gnade und dem, dass man es weder verleugnet noch bestreiten, indem Der Gepriesene sagt: „Diejenigen, die glauben und ihren Glauben nicht mit Ungerechtigkeit verdecken, die haben (das Recht auf) Sicherheit, und sie sind rechtgeleitet.“ (Sure 6:82)

 „Allah prägt das Gleichnis einer Stadt, die Sicherheit und Ruhe genoß; ihre Versorgung kam zu ihr reichlich von überall her. Da wurde sie gegenüber den Gnaden Allahs undankbar. So ließ sie Allah das Kleid des Hungers und der Angst erleiden für das, was sie machten.“ (Sure 16:112)

Man soll indes die ausländischen Finanzierung und die Zeichen des plötzlichen unerhörten Reichtums bei denjenigen, betrachten, die ihre Religion, Heimat, Familien und noch ihre Menschlichkeit für einen Spottpreis verkaufen, während sie glauben, dass sie die Gesellschaft betrügen können.

Im Quran steht: „Gewiss, die Heuchler möchten Allah betrügen, doch ist Er es, der sie betrügt.“ (Sure 4:142)

Wenn einige von ihnen in der Läge gewesen wären, einige Mensche für eine Weile zu betrügen, ist es bestimmt unmöglich, alle Menschen für immer zu betrügen.

Der Gepriesene sagt: „Und stellt sie auf, denn sie werden befragt werden.“ (Sure 37:24)

„Und meine ja nicht, Allah sei unachtsam dessen, was die Ungerechten tun. Er stellt sie nur zurück bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden, (sie kommen) hastend, die Köpfe hochhebend; ihr Blick kehrt nicht zu ihnen zurück, und ihre Herzen sind leer.“ (Sure 14:42-43)

„Heute wird jeder Seele das vergolten, was sie erworben hat. Heute gibt es kein Unrecht. Gewiss, Allah ist schnell im Abrechnen.“ (Sure 40:17)

Doch wie geht der Islam mit Andersgläubigen um? Gewährleistet der Islam den Anhängern anderer Weltanschauungen, ihre Identität zu wahren? Die 14 Jahrhunderte andauernde Geschichte des Islamischen Staates hat bewiesen, dass der Islam Andersgläubige weder unterdrückt noch von ihnen verlangt, ihre Identität aufzugeben. Beispielsweise wurde niemand dazu gezwungen, sich etwa zur Shariah zu bekennen – im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland, die fortlaufend von den Muslimen fordert, sich zum Grundgesetz zu bekennen. Dabei geht es wohlgemerkt nicht darum, sich an das Grundgesetz zu halten. Denn es ist dem deutschen Staat durchaus bekannt, dass sich gläubige Muslime an das Gesetz halten. Es geht vielmehr darum, dass die Muslime von ihrer Überzeugung ablassen sollen, dass Allah  Der Erhabene der einzig rechtmäßige Gesetzgeber ist. Somit geht es bei einem Bekenntnis stets um eine Glaubensangelegenheit. Der Islam bietet Angehörigen anderer Religionen Freiraum zur Erfüllung ihrer religiösen Pflichten, behandelt sie auf gütige und gerechte Weise, und niemand muss mit der Angst leben, er könnte seine Identität verlieren. Nun mag man sich die Frage stellen, wieso der Islam einerseits anderen Religionen Freiraum gewährt und gleichzeitig seine Verbreitung auf dem gesamten Globus anstrebt. Wieso ermöglicht das Kalifat ein Zusammenleben verschiedener Religionen, wo es doch seine Herrschaft und seine Ideologie über die gesamte Welt erstrecken mochte. Diese Frage wollen wir in diesem Artikel beantworten, um auch anhand dieses Aspektes die Wichtigkeit für das Vorhandensein eines Islamischen Staates – nicht nur für die Muslime sondern auch für die gesamte Menschheit – aufzuzeigen.

Zudem hat Allah  Der Erhabene deutlich gemacht, dass einem jeden Nichtmuslim der Schutz seiner Identität gewährt werden muss: ,,Es gibt keinen Zwang im Glauben.“ (2:256). Somit ist jeder Nichtmuslim davor sicher sich seiner Religion zwangsweise zu entledigen und kann sich frei entscheiden zu welcher Religion er sich bekennt. Außerdem werden sie dadurch weder in ihrer Religionsausübung gehindert, noch gestört. Auch stehen ihre Kirchen, Synagogen und Tempel im Schutze des Islamischen Staates, wodurch sie auch in der Gemeinschaft ihre Religion ausüben können. Zudem müssen sie nicht befürchten, aufgrund ihrer Religionsausübung ausspioniert zu werden, da Spionage im Islam verboten ist. Durch das dhimmi-Gesetz haben Nichtmuslime im Grunde die gleichen Rechte, wie auch die Muslime erhalten. So können sich auch Nichtmuslime an der Politik beteiligen und das tägliche Leben mitgestalten, sich an die gleichen Universitäten, wie die Muslime Wissen aneignen und Besitz durch Handel mit Muslimen oder Nichtmuslimen erwerben. Zudem sind die Schutzbefohlenen vom Militärdienst befreit und müssen sich nicht am Krieg gegen andere Staaten beteiligen. Jedoch ist es ihnen gestattet mitzuwirken, wenn es ihrem Willen entspricht, werden aber nicht dazu gezwungen. Auch wenn die Nichtmuslime sich nicht am Krieg beteiligen, so ist ihnen dennoch aufgrund ihres dhimmi-Status, der Schutz der Muslime vor feindlichen Übergriffen sicher und müssen nicht in ständiger Angst leben. Mit den Nichtmuslimen wird nicht wie im Westen umgegangen, indem man sie in Ghettos abschiebt und sie von den Muslimen absondert. Sie dürfen in Stadtbezirke ziehen, in denen sie unter Ihresgleichen sind, können aber auch Tür an Tür mit Muslimen leben und müssen nicht mit Belästigungen durch einen muslimischen Nachbar rechnen. So sagt der Prophet s.a.w.s.: „Dschibril legte mir immer wieder den Nachbarn ans Herz, bis ich dachte, er würde ihm einen Anteil am Erbe zuschreiben. “

Man erkennt nun, dass der Islam all die Probleme, die einem Zusammenleben der Religionen im Weg stehen könnten, beseitigt und keine diesbezügliche Frage offen gelassen hat. Es ist ganz klar deutlich geworden, dass allein der Islam es vermag ein zufriedenes Miteinander zu schaffen. So sind wir alle bemüht, uns um die Wiedererrichtung eines zutiefst gerechten Islamischen Staats mit all unserer Kraft einzusetzen. Möge Allah  uns die Ehre geben, zu denen, die dies vollbringen, zu gehören.

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Der Islam ist eine Religion der Verbundenheit und Harmonie, der Brüderlichkeit und Solidarität. Er ist eine Religion, die seine Anhänger zur Liebe aufruft und die Gemeinschaft dazu beschwört, das Band der Beziehung sowohl unter ihren Kleinen als auch ihren Großen zu stärken. Er hat die Beziehungen zwischen den Geschöpfen auf gegenseitiger Barmherzigkeit und Mitgefühl aufgebaut. Der Makellose sagt: „O ihr Menschen! Wir haben euch wahrhaftig von Mann und Frau erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr euch einander kennen lernet! …“ (Sure 49:13). Die Person, zu deren gütiger Behandlung sowie zu deren gutem Umgang und äußerstem Wohlwollen der Islam am meisten aufruft und vor dessen Störung und Kränkung er am stärksten warnt, ist der Nachbar. Auf Grund ihres authentischen Ursprungs und ihrer guten Erfahrung hatten sich die Araber im Islam und in der Zeit der Ignoranz und Unwissenheit dieser Sache verschrieben. Sie rühmten sich sogar mit der guten Nachbarschaft und werteten das Haus dem guten Benehmen des Nachbarn entsprechend. Sie widmeten sich der Auswahl des Nachbarn vor dem Kauf des Hauses. Der Islam kam, um diesem Nachbarn sein enormes Recht zu sichern. Der Makellose gibt in Seinem ehrwürdigen Offenbarungsbuch folgenden Rat: „Und dient anbetend Allah und gesellt Ihm nichts bei! Und den Eltern liebevolle Güte und den Verwandten und den Waisen und den Bedürftigen und dem nahen Nachbarn und dem fernen Nachbarn und dem Gefährten an der Seite …“ (Sure 4:36). Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)teilte uns mit: „Der beste Gefährte bei Allah ist der beste zu seinem Gefährten. Und der beste Nachbar bei Allah ist ihr bester zu seinem Nachbarn.“ Der weise Gesetzgeber hat die Belästigung des Nachbarn zu einem Grund für das Betreten des Höllenfeuers gemacht, selbst wenn die Person gehorsame Taten und ihre Anbetungshandlungen verrichtet hat. In einem Hadîth von Abû Huraira möge Allah mit ihm zufrieden sein ist überliefert, dass ein Mann sagte: „O Gesandter Allahs, die und die Frau wird wegen ihrer vielen rituellen Gebete, ihres zahlreichen Fastens und ihrer häufigen Almosen erwähnt. Allerdings belästigt sie ihre Nachbarn mit ihrer Zunge.“ Er (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)sagte: „Sie ist im Höllenfeuer.“ (Ahmad / von Al-Albanî als authentisch eingestuft). Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)verneinte den Glauben desjenigen, vor dessen Übel seine Nachbarn nicht sicher sind, und sagte: „Bei Allah, er ist nicht gläubig, bei Allah, er ist nicht gläubig, bei Allah, er ist nicht gläubig!“ Man fragte: „Wer, o Gesandter Allahs?“ Er (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)entgegnete: „Der, dessen Nachbarn nicht vor seinem Unheil sicher sind.“ (Al-Bucharî).Der Muslim ist der, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind. All dies gilt als Erinnerung an die Bedeutung des Nachbarn, an dessen erhabene Position und Stellung. Was machst du Armer, wenn du vor dem Herrn der Welten stehst und dein Nachbar sich über dich beschwert und sagt: „O Herr, mein Nachbar hat mir das mir zustehende Recht der Nachbarschaft nicht gewährt und sich mir gegenüber nicht ordentlich verhalten! Er hat mich mit seinem Auge belästigt, indem er die weiblichen, zur Heirat verwehrten Mitglieder meiner Familie anblickte. Er hat mich mit seinem Gehör belästigt, indem er sich meiner Geheimnisse annahm. Und er hat mich mit seiner Zunge belästigt, indem er sich über meine Fehler lustig machte!“?Zu den Rechten des Nachbarn gegenüber seinem Nachbarn gehört weiterhin, dass er dessen Situation einschätzt, sich einen Überblick über dessen Situation und sein Leben verschafft und ihn somit vor der Erniedrigung bewahrt zu betteln, wenn er arm oder bedürftig sein sollte. Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)sagte: „Wer die Nacht satt verbringt und sein Nachbar zu seiner Seite ist hungrig und er weiß über ihn Bescheid, hat nicht an mich geglaubt.“ (At-Tabaranî / von Al-Albanî als authentisch eingestuft). Dieses Recht verstärkt sich, wenn der gesegnete Monat Ramadan anbricht und seine süßen Tage und Nächte sich in unserem Tal niederlassen.Wenn sich jeder um seinen Nachbarn kümmern und seine Situation kennen würde, würde sich zwischen den Mitgliedern der Gemeinschaft ein Klima der Brüderlichkeit ausbreiten und die Wolken der Liebe würden sich über die Herzen der Kleinen und Großen legen. Sie würden das beste Leben führen,  Unglück und Härte des Lebens würden verschwinden. Möge Allah der Majestätische uns dazu verhelfen, die Rechte des Nachbarn zu erfüllen! Möge Er uns Seinen ausgewählten und reinen anbetend Dienenden helfen lassen! Aller Lobpreis gebührt Allah dem Herrn der Welten!