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Konzept des Märtyrertods und Rangstufe der Märtyrer

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Das Gesetz Allahs Des Majestäten erfordert, dass Allah von Seinen anbetend Dienern diejenigen auserwählt, die Er will, indem Er ihre Rangstufen erhöht, ihnen gegenüber großzügig ist und ihnen von Seinen Barmherzigkeiten und Gaben verleiht.

Zweifelsohne ist der Märtyrertod die höchste Rangstufe der Auserwählung, die Allah Der Erhabene einem anbetend Dienern verleiht.

Der Gepriesene sagt:

„Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denjenigen von den Propheten, den Wahrheitsliebenden, den Märtyrern und den Rechtschaffenen zusammensein, denen Allah Gunst erwiesen hat. Welch gute Gefährten jene sind!“ (Sure 4:69)

Er sagt weiter:

„damit Allah diejenigen, die glauben, kennt und (damit) Er sich von euch (Blut)zeugen nimmt.“ (Sure 3:140)

Allah Der Erhabene zeichnet die Märtyrer zahlreiche Vorzüge aus, wie etwa:

Die Ehre ihres Ranges bzw. ihrer Stufe und ihre großartige Belohnung.

Die Erhabene sagt:

„Und die Zeugen vor ihrem Herrn. Sie erhalten ihren Lohn und ihr Licht.“ (Sure 57:19)

So wie großartig ist diese Ehre und wie groß ist dieser Lohn und wie ihnen das Licht vorauseilt. Masrouq (Allah erbarme Sich seiner!) sagte: „Diese Rangstufe ist nur für die Märtyrer.

Was auch die Großartigkeit dieser Ehre und Rangstufe beweist, dass der Prophert (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) nach dem Märtyrertod auf Allahs Weg strebte, um sich diese höhe Rangstufe zu erfreuen.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele liegt, ich wünsche mir, dass ich auf Allahs Weg getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt  werde!“ Dies belegt die Großartigkeit der Belehong, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellt, wie z. B. die Märtyrer sind bei ihrem Herrn lebendig und werden versorgt, ein Leben ist aber unserem Leben nicht ähnlich, vielmehr übertrifft das Begreifen der Menschen, darüberhinaus bleiben die Märtyrer im Geständnis der Umma lebendig und lebt ihre Erinnerung im Laufe der Zeiten und Jahre.

Der Erhabene sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Dschabir Ibn Abdillah (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) sagte: „Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) ging bei mir vorbei und sagte mir: „O Dschabir, warum siehst du so niedergeschlagen aus?“ Ich sagte: „O Allahsgesandter, mein Vater ist als Märtyrer getötet und hat hinter ihm Kinder und Schuld hinterlassen.“ Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Würde ich dir eine frohe Botschaft über den Ausgang deines Vaters mitteilen?“ Ich sagte: „Ja, o Gesandter Allahs!“ Er sagte: „Allah spricht zu keinem menschlichen Wesen zu, es sei denn hinter einem Vorhang, Allah machte deinen Vater aber wieder lebendig und sprach zu ihm direkt – das heißt ohne Vermittler oder Vorhang – indem Er sagte: „O Mein anbetend Diener, wünsch dir einen Wunsch, und  Ich lass es verwirklicht werden!“ da sagte dein Vater: „O mein Herr, mach mich wieder lebendig, auf dass ich auf deinen Weg nochmal getötet werde!“ Der Majestäte sagte: „Ich habe es so vorbestimmt, dass sie ins Diesseits zurückkehren.“ Dann wurde dieser Quranvers geoffenbart

„Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt.“ (Sure 3:169)

Zu den Vorzügen gehört auch, was der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von den großartigen Gaben Allahs Des Majestäten für die Märtyrer kündigte, indem der Prophet (Allah segne ihn und schneke ihm Wohlergehen!) sagte: „Der Märtyrer erhält von Allah sechs Vorzügen, nämlich, er wird bei seinem ersten Blutschwal vorgegeben, er sieht seinen Platz im Paradies, er wird von der Grabenqual gerettet, er wird vor dem größten Schreken geschützt, er zieht sich den Glauben an, er verheiratet sich mit Huris mit großen schönen Augen und er hat Fürsprache für siebzig Personen seiner Verwandten hat.“

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte auch: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele legt, kommt jeder, der auf Allahs Weg getötet wird, – und Allah weiß es am besten, wer auf Seinen Weg getötet wird – am Tag der Auferstehung, während seine Farbe wie das Blut und sein Geruch wie der Moschus ist.“

Wir betonen hier also, dass diese großartige Rangstufe, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellte, nur der wahre Märtyrer erhält, denn es gibt einen wahren Märtyrer, es gibt aber auch Toter des Unwahren.

Der wahre Märtyrer ist derjenige, der seinen Heimat gegen jeden Überfallenden verteidigt und seine Seele dafür ausgibt, um auf Allahs Weg das Land zu schützen und die Bürger zu hüten, denn die Heimat und die Menschenwürde sind in derselben Rangstufe der Seele, der Religion und des Vermögens, sie gehören also zu den allgemeinen Hauptzielen der Scharia, auf deren Bewahren unsere Religion betont.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer wird während Verteidigung seines Vermögens getötet, ist Märtyrer, und wer wird während Verteidigung seiner Familie, seines Bluts oder seiner Religion getötet, ist Märtyrer.“

Ein Mann kam zum Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) und sagte: „O Allahsgesandter, wie verhalte ich mich, wenn ein Mann zu mir kommt und sich mein Vermögen aneignen möchte?“ Er erwiderte: „Gib ihm dein Vermögen nicht!“ Da sagte der Mann: „Wie wäre es, wenn er mich bekämft?“ Der Prophet erwiderte: „Bekämpfe ihn!“ Da fragte der Mann: „Wie würde es denn sein, wenn er mich tötet?“ Da beantwortete der Prophet: „In diesem Falle bist du Märtyrer.“ Dann fragte der Mann weiter: „Wie wäre es, wenn ich ihn töte?“ Der Prophet sagte: „Er geht dann ins Höllenfeuer.“

Was aber den Toten des Unwahren betrifft, der das Blut unschuldiger Menschen vergießt, die Bürger des Heimatlandes erschreckt, deren Sicherheit bedroht, Korruption und Chaos im Land zu verbreiten versucht und die sicheren Menschen durch Selbstmordaktionen und terroristische Bombenattentaten terrorisiert, die weder von der Religion anerkannt noch von einem Geist angenommen werden, wird nicht als Märtyrer angesehen, und was das betrifft, dass man ihn als Märtyrer bezeichnet, ist falsche Behauptung und Verzerrung des Wortes über seine Positionen.

Es ist nicht verborgen, dass eine der Pflichten eines Muslims darin besteht, seinem Land loyal und liebevoll zu sein und ihn mit all seinen Worten und Taten zu schützen und zu verteidigen, und dass die Liebe der Heimat zum Glauben gehört, sowie dass dies durch den islamischen Glauben und die Sunna unterstützt wird; vielmehr sind darüer die Inhaber der gesunden Veranlagung und des richtigen Verstandes einig.

Das ägyptische Fatwa-Amt hat viele Fatwas herausgegeben, die solche Taten als terorristisch bezeichnen, und dass es sich um eine Form des Selbstmords handelt, die eine der größten Sünden bei Allah darstellt, denn wer dies tut, ist unwissend und unterstellt sich selbst im Tod. Der Gepriesene sagt  „Und tötet euch nicht selbst (gegenseitig).“ (Sure 4:29)Unser Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer sich selbst mit einem Eisenstück tötet, der geht ins Höllenfeuer während das Eisenstück in seinem Bauch liegt und bleibt im Höllenfeuer ewig.“Imam An-Nawawi gliedert für diesen Hadith ein Kapitel in seiner Erklärung für Sahih Muslim mit dem Titel „Das schwere Verbot des Selbstmordes, sowie wer sich selbst mit etwas tötet, der wird damit im Höllenfeuer gequält“Solche Menschen betrifft das Worte Des Erhabenen: „Soll denn derjenige, dem sein böses Tun ausgeschmückt wird und der es dann für schön befindet.“ (Sure 35:8)Wir bestätigen hier, dass diejenigen, die solche Selbstmordtaten durchführen, den extremen Richtungen mit deren Meinungen folgen, die die Gesellschaft für ungläubig und das Blut der Bürger für erlaubt halten.
Die Verwendung von Mitteln zum Bomben, zur Zerstörung, zum Vandalismus, zum Mord und zum Selbstmord ist von der Scharia her verboten, und es besteht darin keine Meinungsverschiedenheit, da dies alles gegen die Bestimmungen der Scharia verstößt, die vorschreibt, dass die Seele, die Heimat und das Vermögen bewahrt werden müssen, sowie dass die Zerstörung des Menschen durch sich selbst, die Verlust seiner Seele oder der Angriff auf das Leben der Anderen und die Verderbnis auf der Erde sind von der Scharia her verboten.Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Man ist immer noch im Rahmen seiner Religion, sofern man kein verbotenes Blut gegossen hat.“

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Um die großen Ziele zu erreichen und die großen Zwecken in diesem Leben zu erhalten, sind Opfer erforderlich, die den Zielen, der Ehre und dem Adel der Ziele angemessen sind, und auf der Spitze der Opfer kommt Selbst- und Geisaufopferung auf dem Weg Allahs zur Verteidigung des Heimatlandes, dessen Ehre und Würde.

Wenn wir an den Tag des Märtyrers erinnern, erinnern wir uns auch an diejenigen, deren Geister zu Allah aufgestiegen sind und Sein Wohlgefallen gewonnen haben nämlich die Helden der Streitkräfte und Polizei aber auch die anderen ehrenhaften Patrioten, die sich mit den Kräften gegen den Terrorismus und das Übel kämpfen.

Diese Märtyrer sind die wahren Märtyrer und es gibt gewahltigen Unterschied zwischen der Wahrheit und der Behauptung, denn diese Helden sind diejenigen, die den Geist der Würde, Ritterlichkeit, des Stolzes und der Anständigkeit wiederbelebt und Ägypten ihren Rang und ihren Respekt bewahrt haben.

Die Beschützer des Heimatlandes machen sich immer noch dem brutalen schwarzen Terrorismus, und den geirrten und irrenden Takfir-Gruppen gegnüber, und wir sind sicher und zuversichtlich, dass Allah Der Erhabene ihnen den Sieg verleiht.

Wir wünschen uns den Märtyrertod auf dem Wege Allahs und der Heimat, warum nicht?! Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer Allah wahrhaftig um den Märtyrertod bittet, den läßt Allah die Rangstufe der Märtyrer erfreuen, selbst wenn er in seinem Bett stirbt.“

Ihr Leben, ihr Blut und ihr Eigentum zur Verteidigung und zum Schutz ihres Landes,  denn Ägypten ist der Schild des Arabismus und das Herz des Islam, demnach ist die Verteidigung Ägyptens eine schariatische Pflicht und ein religiöses Recht. Wenn Ägypten besiegt wird, bedeutet das, den Islam zu schädigen und die Muslime in den übrigen Ländern zu schwächen. So lasst uns alle zusammenstehen, um es vor der Verderbnis, vor der Arglist und vor dem Hass zu verteidigen.O Allah verleihe uns die Ehre des Märtyrertodes auf Deinem Weg und lass uns zu Deinen aufrichtigen anbetend Dienern gehören und schütze unsere Länder vor jedem Übel!

Die menschliche Morale

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Sag: Mein Herr hat mich auf einen geraden Weg geführt, zu einem richtigen Glauben (dinan qiyaman), der Religion (milla) Abrahams, eines Haniefen – er war kein Heide..“ (Sure 06:161)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Gute Manieren haben die größten Wirkung auf die Erklärung des Islam und Abschaffung des falschen Stereotyps. Das Leben eines europäischen Muslims mit der islamischen Moral beseitigt tausend übersetzte Bücher und tausend Vorträge, die die Erhabenheit und Toleranz des Islam erklären. Dies liegt daran, dass die falschen vorliegenden Vorstellungen des Islam mehrmals diese sind, die seine Wahrheit beschreiben. Außerdem besteht die Ethik darin, was die Menschen in unserem Verhalten finden, und nicht das, was sie von uns oder über uns hören. Desweiteren gilt die Ethik als die Sprache des Verstehens zwischen den Völkern. Beispielsweise könnte eine Person sich auf dich verlassen oder dich lieben, ohne mit dir zu sprechen, aber mit einem Lächeln oder einer Hilfestellung. In diesem Zusammenhang steht es im Koran: „wir sehen , dass du einer der Rechtschaffenen bist“.

Um einen Muslim oder eine Muslimen sich ethisch zu verhalten, zielt nicht darauf ab, die anderen zum Islam zu übertreten. Die Muslime benehmen sich vielmehr unter allen Bedingungen und zu allen Zeiten so, weil der Islam es befiehlt. Und was die Rechtleitung zum Islam angeht, liegt es in Allahs Hand. Im Koran spricht Allah: „Du leitest nicht recht, wen du liebst, sondern Allah leitet recht, wen Er will“ (Sure 28: Vers:56).

Diesbezüglich ist der Prophet unser Vorbild (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen), der gemäß der Ethik des Islam mit allen Menschen umging, selbst mit seinen Gegnern und Feinden, die ihm Schaden zufügten und sich verschworen hatten, ihn zu töten. Dies zeigt sich deutlich, als der Prophet Ṯumama ibn Aṯāl, einen der Führer des Feldzugs von Yamama, trotz seiner begangenen Missbräuche mit Freundlichkeit behandelte. Daher sagte Ṯumama: „O Muhammad, bei Allah, es gab kein Gesicht auf der Erde, das mir hasserfüllter war als dein Gesicht, aber (jetzt) ist dein Gesicht für mich das liebste aller Gesichter geworden. Bei Allah gab es keine Religion, die für mich hasserfüllter war als deine Religion, aber (jetzt) ist deine Religion für mich die liebste aller Religionen geworden. Bei Allah gab es keine Stadt, die für mich hasserfüllter war als deine Stadt, aber (jetzt) ist deine Stadt für mich die liebste aller Städte geworden. Es kommt damals zum Ergebnis, dass Ṯumama nach seiner Freilassung zum Islam konvertiert hatte. Dies bedeutet, dass das Verhalten des Propheten Ṯumama gegenüber auf den Prinzipien des Islam beruhte und nicht dem Zweck, Muslim zu werden.

Demzufolge finden wir laut des prophetischen Hadith, dass der Muslim durch sein gutes Benehmen den Grad eines Menschen erreichen, der nachts betet und tagsüber fastet. In einem Hadith sagt der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen): „Ein Gläubiger wird durch sein gutes Benehmen den Rang eines Menschen erreichen, der nachts betet und tagsüber fastet“. An anderer Stelle spricht der Prophet weiter: „Nichts wird am Tag der Auferstehung in Waagschale des Gläubigen schwerer sein als gute Manieren. Allah hasst eine grobe Person mit schlechtem Mund“. Ausgehend davon konzentrierte sich Jaafar ibn Abi Talib in seiner Rede mit Negus auf die moralischen Werte des Islam. Jeder europäische Muslim kann durch sein Verhalten und seine Moral die Bedeutung von Verkündung, Bekanntmachung des Islam für Menschen erreichen. Hier sind diese praktischen Beispiele:

Die Situationen, in denen europäische Muslime die Moral des Islam verkörperten:

Bereue vor der Pilgerfahrt nach Mekka: Ein türkischer Imam erzählte einmal von einem türkischen Muslim, der in einer deutschen Stadt lebte und vor einigen Jahren beschloss, zur Kaaba zu pilgern. Er wollte zu Allah in aufrichtiger Reue umkehren, damit Allah seine Pilgerfahrt annehme. Eine seiner Untugenden war es, die Verkehrsmittel einsteigen, ohne Fahrkarte zu kaufen. Zu diesem Zeitpunkt der Pilgerfahrt ging er zum Transportunternehmen und sagte: „ Für zwanzig Jahre war ich die Verkehrsmittel eingestiegen, ohne Fahrkarte zu kaufen. Ich habe versucht, mich der Zahlung zu entziehen. Und jetzt möchte ich für die letzten zwanzig Jahre bezahlen, damit Allah meine Reue vor der islamischen Pilgerfahrt annehme“. Die Mitarbeiter waren überrascht und sagten ihm: „Geh. Wir können den Zeitraum nicht bewerten“. Aber er bestand darauf zu zahlen. Als Belohnung für seine Aufrichtigkeit wurde er verehrt, indem sie ihm eine kostenlose Reisekarte in seiner Stadt für den Rest seines Lebens ausstellten.

Behandlung eines Hundes eröffnet den Muslimen eine Moschee in Frankreich:

Eines Tages sprach ein muslimischer Philosoph und Prediger in Frankreich darüber, dass eine Französin in einem französischen Viertel Proteste gegen den Bau einer Moschee für Muslime anführte, und wurde es beschlossen, den Bau zu stoppen. Diese Frau ging einmal plötzlich aus, um ihren kranken Hund zu behandeln, als ein muslimischer Tierarzt zum Morgengebet ging, der ihrem Hund half und ihm das Leben rettete. Danach lernte die Frau diesen Tierarzt kennen. Als er sich der Frau gegenüber nach der islamischen Werten verhielte, hat sie entschieden, mit Bewohnern des Viertels zu sprechen, um die Moschee weiter zu bauen. Im Anschluss an wurde die Moschee gebaut.

In einer Feier für eine deutsche Frau, die zum Islam konvertierte, wurde die Frage nach dem Grund für ihr Konvertieren gestellt. Sie antwortete: „Der Grund für mein Konvertieren zum Islam ist eine marokkanische Muslimin, die im Krankenhaus sehr krank war und in die Abteilung für hoffnungslose Fälle gebracht wurde. Als ich vorbeikam, konnte ich feststellen, dass die meisten Patienten außer einer Frau verzweifelt und hoffnungslos waren. Sie baten mich, ihnen eine Droge zu geben, für die sie um ihr Leben bringen könnten, mit Ausnahme dieser Frau, die sie ruhig und geduldig war. Dabei fragte ich sie nach dem Grund dafür. Sie erwiderte: „ Ich bin Muslimin. Deshalb hat mein Herr mir geboten, geduldig mit dem Unglück umzugehen, und mir die Belohnung im Jenseits versprochen. Ich warte dementsprechend auf Sein Versprechen, denn Er bricht Sein Versprechen nicht“. Diese Wörter haben mich sehr berührt, so dass ich entschied, über den Islam zu lesen. Ich hatte dreißig Jahre lang gelesen, bis ich dank Allah Muslimin wurde.

In den drei Situationen wird angemerkt, dass gute Manieren die Ursache dafür waren, entweder das falsche Bild über den Islam und die Muslime zu verändern, oder zu positiv-praktischen Situationen für diejenigen zu führen, die es erlebten. Darüber hinaus hatten die guten Manieren eine gute Wirkung auf diesen Menschen, auch wenn sie nicht zum Islam konvertierten,.

Alles, was wir erwähnen, verdoppelt die Verantwortung des europäischen Muslims, wenn er von der islamischen Moral abweicht. Im Gegenzug ist er  ein Rechtleiter, wenn er sich daran festhält.

O Allah, führe uns zum besten Benehmen, zu dem niemand außer Dir rechtleiten kann, und wende von uns die Untugenden ab, von denen niemand außer Dir abwenden lässt. Und unsere Gebete beschließen wir immer mit: „Lob sei Allah, Dem Herrn der Welten!“.

Dies ist so, weil der Islâm kein von Menschenhand geschaffenes System ist; es ist die Religion Allâhs. Er hat sie vollkommen und umfassend gemacht. Kein Mensch hat je, kann je oder wird je ein System erschaffen, das so perfekt ist.

Wenn du also ein erfolgreiches und glückliches Leben führen willst, dann wende den Islâm in deinem Leben an und du wirst wunderbare Resultate erzielen

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Die Tore und Zugänge des Satans sind die Charaktereigenschaften des Menschen, und das sind recht viele, aber wir werden nur auf die großen Tore hinweisen, denen viele Anhänger des Satans verfallen sind.

Zu den größten Zugängen des Satans gehören der Zorn und die Begierden. Denn der Zorn ist der Dämon des Geistes, und wenn der Geist schwach wird, greifen ihn die Anhänger des Satans an, und immer wenn der Mensch zornig wird, macht ihn der Satan zu seinem Spielball.

Zu den großen Toren des Satans gehören ebenfalls der Neid und die Gier. Die Gier macht den gierigen Menschen blind und taub. Die Tore des Satans nimmt man durch das innere Licht des Herzens wahr, und wenn dieses durch den Neid und die Gier geschwächt wird, erkennt man die Zugänge des Satans nicht, und dann hat der Satan seine Chance und verschönert dem Gierigen alles, was ihn zu seinen Begierden führt, auch wenn es verwerflich und ungeheuerlich ist.

Was aber die Gefährlichkeit der Gier angeht, so sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Zwei hungrige Wölfe in einer Herde Schafe können keinen größeren Schaden anrichten als den, den die Gier nach Vermögen und Ansehen in der Religion des Menschen anrichten kann.“ (Überliefert von At-Tirmidhî, und von ihm als akzeptabel und authentisch eingestuft, sowie von Ahmad, An-Nasâî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den großen Zugängen des Satans gehört ferner die Übersättigung, auch wenn sie durch völlig erlaubte Mittel erfolgt, denn die Übersättigung stärkt die Begierden und diese sind die Waffen des Satans.

Zu seinen großen Toren gehören auch die Hast und die fehlende Vergewisserung. Dazu sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Eile ist vom Satan, und Bedenken ist von Allâh dem Erhabenen.“ (Überliefert von At-Tirmidhî in einem anderen Wortlaut, und von Az-Zarqânî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den weiteren großen Zugängen des Satans gehören der Geiz und die Furcht vor Armut, denn dies hält vom Ausgeben und Spenden zurück und führt zur übertriebenen Sparsamkeit, zum Horten und letztendlich zur qualvollen Strafe.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Die rechtschaffenen Werke

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:
„Wer das Rechte tut, es ist für seine eigene Seele; und wer Böses tut, es ist wider sie. Und dein Herr ist niemals ungerecht gegen die Diener..“ (Sure 41:46)
Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:
Und nun zum Thema:
„… Die guten Taten lassen wahrhaftig die schlechten Taten vergehen! Jenes ist eine Ermahnung für die Gedenkenden.“ (Sûra 11:114).

Letzte Woche sprachen wir vom Nachdenken über unsere Lage und von der Befreiung unserer Herzen, indem wir Allâh um Vergebung bitten. Diese Woche betrachten wir zukunftsbezogene Taten. Der oben genannte Vers berichtet uns, dass wir, wenn wir unsere Herzen weiter läutern wollen, gute Taten verrichten müssen, da diese uns ebenfalls dazu verhelfen, unsere Sünden hinfortzuwischen. Wenn wir uns schuldig fühlen, weil wir eine Sünde begangen haben, dann sollten wir zusätzlich zum Bitten um Vergebung bewusst hinausgehen und versuchen, Gutes zu tun; verrichte eine Tat, die Allâh liebt und belohnt! Es kann eine beliebige Tat sein: Vom Almosengeben über das Helfen bei den Hausarbeiten unserer Familie bis zum Qurân-Lesen. Irgendetwas, was im Islâm als lobenswert erachtet wird. Und offensichtlich gilt dies nicht nur dann, wenn wir uns schuldig fühlen.

Doch wie kann uns dies dazu verhelfen, Seelenfrieden zu erlangen? Allâh sagt im Qurân: „Wahrhaftig! Diejenigen, die den Glauben verinnerlichen und die rechtschaffenen Werke verrichten – der Allerbarmer wird ihnen Liebe zuwenden.“ (Sûra 19:96).

Allâh verwendet im oben genannten Vers das Wort „Wudd“ für Liebe und einer der Namen Allâhs ist Al-Wadûd (Der Liebevolle). Was bedeutet das Wort „Wudd“? Warum benutzt Allâh nicht ein geläufigeres Wort wie „Hubb“ oder auch „Ischq“? Beides bedeutet eine Art Liebe, doch die Gewichtung ist unterschiedlich. „Wudd“ ist eine offenkundige Liebe. Jemand kann einen beispielsweise wirklich lieben, es jedoch nicht zeigen. Seine Liebe mag zwar rein und wahrhaftig sein, doch man weiß nichts davon, da er in seinen Taten niemals seine Liebe zeigt. Allâh ist jedoch Al-Wadûd und denjenigen, die Gutes tun, wird Er „Wudd“ gewähren – eine Liebe, die offensichtlich ist, die gezeigt wird. Und solange wir Gutes tun, befinden wir uns im Bereich der Liebe Allâhs. Gepriesen sei Allâh!

Wie zeigt Allâh uns diese Liebe?

Der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken berichtete uns: „Wenn Allâh jemanden liebt, dann ruft Er Gabriel Frieden sei auf ihm: »O Gabriel!: Ich liebe den und den Menschen, also liebe ihn!« Dann ruft Gabriel zu den Himmelbewohnern: »Allâh liebt den und den Menschen, also liebt ihn!« Und die Engel werden [diese Person] lieben. Und dann wird Allâh für diesen Gläubigen Akzeptanz auf der Erde schaffen.“ (Al-Buchârî, Muslim).

Gepriesen sei Allâh! Indem wir Taten verrichten, die Allâh liebt, erhalten wir Seine Liebe und Zuneigung. Diese Liebe und Zuneigung zeigt sich darin, dass Er für uns Akzeptanz bei anderen Menschen schafft. Wie könnte es auch anders sein? Ein den Glauben Verinnerlichender ist nicht nur jemand, der nur die Anbetungshandlungen verrichtet, die zwischen ihm und Allâh sind, wie beispielsweise das Gebet oder das Fasten. Ein wahrer den Glauben Verinnerlichender ist jemand, der im Dienste der Menschen steht. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass seine Absicht, wenn er gläubigen Menschen zu Diensten steht, für Allâh ist. Wenn demnach die Menschen seine Arbeit nicht anerkennen, ist er dennoch zufrieden mit dem Wohlgefallen Allâhs und versucht mehr Gutes zu tun, da sein endgültiges Handelsgeschäft mit seinem Herrn und Versorger ist.

Jedes menschliche Wesen hat das Bedürfnis nach Liebe und manchmal bemühen wir uns unzählige Stunden, um diese Liebe von Menschen zu bekommen. Dies ist nicht unbedingt schlecht, doch indem Allâh sich selbst Al-Wadûd genannt hat, informiert Er uns darüber, dass Er der Liebevolle ist – und das wir um diese Liebe wetteifern sollen, indem wir Taten verrichten, die von Allâh als gut erachtet werden.

Wie zeigt Allâh diese Liebe noch? Allâh teilt uns in einem Qudsî-Hadîth (Hadîth, dessen Wortlaut dem Propheten von Allâh direkt eingegeben wurde) mit: „Durch nichts erlangt Mein anbetend Dienender Zuneigung von Mir, außer dass er das tut, was ich ihm zur Pflicht auferlegt habe. Und Mein anbetend Dienender nähert sich Mir mit freiwillig Zusätzlichem, bis Ich ihn liebe. Wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Gehör, mit dem er hört, sein Augenlicht, mit dem er sieht, seine Hände, mit denen er festhält, und seine Füße, mit denen er läuft. Und wenn er Mich bittet, dann werde Ich es ihm gewiss geben, und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, dann werde Ich sie ihm gewiss gewähren.“ (Al-Buchârî).
All das Obengenannte ist ein Ergebnis der Liebe Allâhs. Wir beginnen mit dem Verpflichtenden und ergänzen es mit dem Empfohlenen und Freiwilligen. Solange wir das tun, was von Allâh als gut erachtet wird, erlangen wir Liebe von Al-Wadûd. Was könnte uns mehr beruhigen, als dies zu wissen?
Wenn wir uns spirituell niedergeschlagen fühlen, empfinden wir leicht, dass unsere guten Taten nicht wichtig sind, weil wir so böse sind. Doch die oben genannten Verse und Hadîthe zeigen uns, dass dies nicht der Fall ist. Selbst wenn wir sündigen, sollten wir gute Taten nicht unterlassen. Diese guten Taten verhelfen uns dabei, die schlechten hinfortzuwischen, und sie sind ein Mittel, um Allâh näher zu kommen. Wir werden niemals perfekt sein. Der Schlüssel ist, unsere Fehler zu erkennen, um uns daran zu erinnern, demütig zu sein und um Vergebung zu bitten, ohne an ihnen zu verzweifeln.
Die beste Methode ist, das Beispiel des Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und der Prophetengefährten zu betrachten. Obwohl der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken hinsichtlich der Offenbarungsübermittlung fehlerfrei war, bat er seinen Herrn täglich um Vergebung. Er betete, während die Menschen schliefen, und er unterstützte sie, wenn sie ihn möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken brauchten.

Er lehrte die Menschen, ihre Sünden nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. In der Geschichte von Ka‘b ibn Mâlik möge Allah mit ihm zufrieden sein verbot der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken beispielsweise allen Muslimen, 50 Tage lang mit ihm zu sprechen, da er sich ihnen im Kampf nicht angeschlossen hatte und keine Entschuldigung dafür hatte (es war eine Anordnung von Allâh). Stell dir vor, du wärest Ka‘b! Du hast deine muslimischen Gefährten im Stich gelassen, als sie dich am nötigsten brauchten (es ging um die Schlacht von Tabûk, die besonders anstrengend war). Dies genügt, um sich schuldig und nutzlos zu fühlen. Doch obendrein wurde dem Gesandten Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wie auch den anderen Muslimen angeordnet, als Strafe nicht mit dir zu reden, nachdem du die Wahrheit über das Geschehene gesagt hast. Wie hättest du dich gefühlt? Ka‘b möge Allah mit ihm zufrieden sein fühlte sich äußerst schuldig und ein Teil von ihm wünschte sich, er hätte nicht die Wahrheit darüber gesagt, warum er sich ihnen zur Schlacht nicht angeschlossen hatte. Doch er blieb standhaft. Er betete und wandte sich an seinen Herrn und er widerstand der Verführung derer, die von der Gelegenheit profitieren wollten, um jemanden vom Islâm abzubringen. Was geschah also nach 50 Tagen? Allâh offenbarte im Qurân, dass Er ihm vergeben hat! Und auch den anderen beiden Prophetengefährten, die denselben Fehler begangen hatten (siehe Sûra At-Tauba, Verse 118-119!).
Immer wenn du dich also in deinem Herzen niedergeschlagen und beunruhigt fühlst, dann stärke dir das Rückgrat, indem du dich in Taten stürzt, die Allâh liebt! Denn der Eine, der Sich Al-Wadûd, der Liebevolle, nennt, wird dir – so Er will – Liebe und Zuneigung gewähren!

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!
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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.
Brüder im Isalm:
Allâh hat den Qurân seinem Gesandten (Möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) herabgesandt und lehrte ihn den enormen Wert dessen, was Er herabsandte. Er lehrte Seiner Schöpfung in seinem Buch durch die Zunge seines Gesandten, dass der Qurân ein Schutz für den ist, der durch ihn Schutz sucht und den rechtleitet, der ihn als Richtschnur nimmt und den reich macht, der durch ihn Reichtum sucht. Er ist eine Zuflucht vor dem Feuer für den, der ihn befolgt und Licht für den, der sich durch ihn erleuchten lässt. Er ist Heilung für die Seelen und Richtschnur und Barmherzigkeit für die, die den Iman verinnerlicht haben.
Darauf befahl Allâh seinen Geschöpfen, dass sie den Imân an Ihn verinnerlichen und nach Seiner Weisheit handeln sollen. Sie sollen für erlaubt erklären, was (im Qurân) erlaubt ist und für verboten erklären, was im Qurân verboten ist, sie sollen den Iman an die Mutaschâbihât (Verse, die sich dem menschlichen Verstand entziehen) verinnerlichen und aus seinen Gleichnissen Lehren ziehen, sie sollen sagen: „Wir glauben daran, alles ist von unserem Herrn“ (Sûra 3:7)
Anschließend hat Allâh ihnen versprochen, dass, wenn sie ihn (den Qurân) rezitieren und nach ihm handeln, sie vor dem Feuer (der Hölle) bewahrt werden und ins Paradies eintreten werden. Darauf ordnete Er seiner Schöpfung an, dass sie, wenn sie Sein Buch rezitieren, es mit Andacht rezitieren und über ihn mit ihren Herzen nachdenken sollen und wenn sie ihn von jemand anderem hören, so sollen sie auf die beste Weise zuhören. Darauf versprach Er ihnen die reiche Belohnung, gelobt sei Er.
Daraufhin lehrte Er seine Geschöpfe, dass derjenige, der den Qurân rezitiert, und damit mit seinem Herrn einen gegenseitigen Handel eingeht einen Gewinn erwirtschaftet, den kein anderer Gewinn übertrifft, und Allâh zeigt ihm den Segen dieses gegenseitigen Handels im Dies- und Jenseits.
O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Die prophetische Sunna und ihre Stellung in der Gesetzgebung

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und was euch der Gesandte gibt, nehmt es: und was er euch untersagt, enthaltet euch dessen. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist streng im Strafen..“ (Sure 59:07)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Wenn die Reform der Gesellschaften eine Tür hätte, wäre der Ratschlag bestimmt der Schlüssel.“ Ein wahrer Spruch, der die Rolle des Ratschlages bei der Verbesserung und der Reform der Gesellschaften ausdrückt, weil er effektiv zum Schutz der Personen und Gesellschaften gegen jegliche Perversion und zur Motivierung zum Fortschritt und Erfolg in den unterschiedlichen Bereichen beiträgt. Denn es besteht ein ganz großer Unterschied zwischen der Gesellschaft, in der der Ratschlag herrscht, und der Gesellschaft, in der jedes ihrer Mitglieder nur für seinen persönlichen Nutzen und sein zeitliches Vergnügen lebt, ohne sich für die Verbesserung und Reform seiner Umgebung zu interessieren.

Aus diesem Grund genießt der Ratschlag in unserer edlen Religion eine hohe Stellung, er wird als der wichtigste Pfeiler und die Hauptstütze der islâmischen Brüderlichkeit betrachtet, wie es in einem von Al-Buchârî und Muslim überlieferten Hadîth steht: „Religion ist aufrichtiger Ratschlag.“ Hinsichtlich der Ratschlagerteilung für alle im Umfeld gab der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ein hervorragendes Vorbild; dabei versuchte er, ihre Seelen zu verbessern, sie vor dem zu warnen, was ihnen in ihrem Jenseits und Diesseits Schaden zufügen kann, sie darauf hinzuweisen, was ihnen passt und in ihnen den Wunsch nach dem zu erwecken, was sie Allâh dem Erhabenen näherbringt. Sein ganzes Leben Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken beschäftigten sich seine Reden und Taten mit dem Ratschlagerteilen und Wunsch des Guten; er wies auf alles Gute hin und riet von allem Bösen ab.

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken hatte verschiedene Mittel und Wege, mit denen er den Menschen Ratschläge erteilte; manchmal erteilte er seine Ratschläge in Form von Lob und Anerkennung oder Aufforderung und Anhalten, damit die Ratschläge effektiv und wirkungsvoll werden. Dazu gehört der Bericht von Abdullâh ibn Umar möge Allah mit ihm zufrieden sein, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu Hafsa möge Allah mit ihr zufrieden sein sagte: „Ein vortrefflicher Mann wäre Abdullâh, wenn er in der Nacht betete.“ Von Al-Buchârî und Muslim überliefert. Diese wenigen Worte haben das Leben von Ibn Umar grundlegend verändert, sodass er das Gebet in der Nacht nur selten ließ.

Es gibt viele andere Situationen, in denen der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vieles sagte, was Wohlwollen und Liebe ausdrückt und seine Bestrebung nach Güte zeigt. Das beste Beispiel dafür sind seine Worte zu Mu’âdh ibn Dschabal möge Allah mit ihm zufrieden sein, als er ihm sagte: „Ich mag dich, Mu’âdh!“ Dann sagte er ihm: „Vergiss nicht, zu jedem Gebet zu sagen: O, mein Herr, hilf mir, Deiner zu gedenken, Dir zu danken und Dir in der besten Weise anbetend zu dienen!“ (Überliefert von Abû Dâwûd und von Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Dazu gehört auch der Hadîth von Abû Dharr möge Allah mit ihm zufrieden sein, als der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ihm sagte: „O Abû Dharr, ich sehe, dass du schwach bist, und ich liebe für dich, was ich auch für mich selbst liebe. Werde nicht ein Führer, auch nicht über zwei Personen, und verwalte nicht den Besitz der Waisen!“

Wenn wir uns die vielen prophetischen Ratschläge ansehen, die in den Sunna-Werken zu finden sind, werden wir erkennen, dass sie mit den Bedürfnissen und Problemen der Menschen eng verbunden sind und dass sie diesen Bedürfnissen und Problemen Rechnung tragen. Während er einigen Leuten den Ratschlag gibt, sich in Anbetungshandlungen zu bemühen und sie zu mehren, gibt er einigen Anderen den Ratschlag, sich hinsichtlich der Anbetungshandlungen zu mäßigen, und zwar, wenn er meint, dass sie übertreiben und sich zu Einigem verpflichten, was sie nicht ertragen können. Dazu gehört sein Ratschlag an Uthmân ibn Maz‘ûn möge Allah mit ihm zufrieden sein. Als er von dessen Übertreibung in der Anbetung erfahren hatte, fragte er ihn: „O Uthmân! Hast du dich von meiner Sunna abgewandt?“ Er antwortete: „Nein, bei Allâh, Gesandter Allâhs, sondern ich strebe nach deiner Sunna!“ Da sagte ihm der Prophet: „Ich bete und schlafe, faste und esse und heirate Frauen. Also, Uthmân, fürchte Allâh, denn deine Familie hat Rechte dir gegenüber, dein Gast hat auch Rechte und dein Körper hat Rechte, die du berücksichtigen sollst! Also faste und iss, bete und schlafe!“ Überliefert von Abû Dâwûd und von Al-Albânî als authentisch eingestuft.

Manchmal sah der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, dass Einige seiner Gefährten zum Diesseits neigten, dann warnte er sie davor, sich dadurch täuschen zu lassen oder daran zu hängen. Dazu gehört der Bericht von Hakîm ibn Hizâm möge Allah mit ihm zufrieden sein, in dem er sagte: „Ich habe den Gesandten Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken um [Vermögen] gebeten und er gab mir, dann habe ich ihn gebeten und er gab mir, dann habe ich ihn gebeten und er gab mir, dann sagte er zu mir: »O Hakîm, dieses Geld ist frisch und schön, wer davon mit Großmut nimmt, dem wird es gesegnet; wer es aber sehnsuchtsvoll nimmt, dem wird es nicht gesegnet, und er gleicht demjenigen, der isst, ohne satt zu werden. Die obere Hand ist besser als die untere Hand.«“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim. Dieser Ratschlag machte einen großen Eindruck auf Hakîm möge Allah mit ihm zufrieden sein und beeinflusste ihn so stark, dass er dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken versprach, niemanden nach ihm um etwas zu fragen, und er hielt sein Versprechen sein Leben lang.

Dazu gehört auch der Hadîth von Abdurrahmân ibn Samura möge Allah mit ihm zufrieden sein, dass der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ihm sagte: „Verlange nicht nach der Führerschaft; denn wenn du mit dieser unaufgefordert beauftragt wirst, wird dir dabei geholfen; und wenn du sie nach Verlangen innehast, wirst du ihr ausgeliefert sein.“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Die Ratschläge des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken variierten je nach den Umständen, manchmal waren sie vertraulich, manchmal öffentlich, einzeln oder gemeinschaftlich. Zu den gemeinschaftlichen Ratschlägen gehört sein Ratschlag an die Jugend: „O ihr jungen Leute, wer von euch in der Lage ist, den Pflichten der Ehe nachzukommen, der soll heiraten; denn dies hilft, die Blicke zurückzuhalten und die Keuschheit vor Schändlichkeiten zu wahren. Wer dies jedoch nicht zu tun vermag, der soll fasten; denn es ist eher für ihn ein Schutz [das heißt, es zügelt den Geschlechtstrieb.]“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Dazu gehört auch der Hadîth, in dem der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagt: „Haltet euch an die Wahrhaftigkeit, denn die Wahrhaftigkeit führt zur Rechtschaffenheit, und die Rechtschaffenheit führt wahrhaftig zum Paradies! Der Mensch pflegt beharrlich die Wahrheit zu sprechen, bis er bei Allâh als Wahrhaftiger verzeichnet wird. Und wahrhaftig! Die Lüge führt zur Frevelhaftigkeit, und die Frevelhaftigkeit führt zum Höllenfeuer. Der Mensch pflegt so lange zu lügen, bis er bei Allâh als Lügner verzeichnet wird.“ (Überliefert von Muslim).

Es könnte auch sein, dass der Ratschlag von etwas begleitet wird, das die Aufmerksamkeit des Angesprochenen erregt und ihm ein Gefühl der Wichtigkeit vermittelt; so wie es der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit Abdullâh ibn Umar möge Allah mit beiden zufrieden sein! getan hat, als er ihn bei seiner Schulter nahm und zu ihm sagte: „Sei auf dieser Welt wie ein Fremder oder wie derjenige, der sich auf einer Durchreise befindet!“ (Überliefert von Al-Buchârî). Und als er Uthmân möge Allah mit ihm zufrieden sein auf die Schulter klopfte und zu ihm sagte: „O Uthmân! Es kann sein, dass Allâh der Erhabene dich mit einem Hemd bekleidet; wenn die Heuchler von dir verlangen, es auszuziehen, dann ziehe es nicht aus, bis du mir begegnest!“ (Überliefert von Ahmad). [Mit dem Hemd ist hier das Kalifat gemeint.]

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Ratschläge des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken dessen aufrichtige Liebe zu seinen Gefährten und das Ausmaß seiner Zärtlichkeit ihnen gegenüber widerspiegeln. Kein Wunder also, dass diese Ratschläge eine in der ganzen Geschichte beispiellos einzigartige Generation zur Folge hatten.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!