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Der ehrwürdige Koran und die Morale

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Fürwahr, dieser Koran leitet zum Richtigsten und bringt den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft, daß ihnen großer Lohn werden soll,.“ (Sure 17:09)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

„O ihr Leute! Es ist bereits eine ermahnende Lehre zu euch gekommen von eurem Herrn und ein Heilmittel für das, was in den Herzen ist, und Rechtleitung und Barmherzigkeit für die den Glauben Verinnerlichenden.“ (Sûra 10:57).

Einige Dinge geben uns Auftrieb, weil sie unsere Herzen berühren. Allâh der Hocherhabene weiß, was uns verletzt oder was bewirkt, dass wir uns niedergeschlagen fühlen. Für all unsere Krankheiten gibt es Heilung. Der Qurân ist eine derartige Quelle der Heilung.

Wie kann der Qurân eine Heilung sein? Der Qurân besteht aus den vollkommenen, ewigen Worten Allâhs. Wenn wir einen Brief von jemandem erhalten, den wir lieben, dann besänftigen sich unsere Herzen beim Lesen von dessen Worten – weil wir ihn lieben. Wenn es jemand ist, den wir respektieren, dann nehmen wir dessen Worte besonders ernst und wissen, dass er das Beste für uns will. Wenn es jemand ist, nach dem wir uns sehnen, dann lesen wir dessen Worte immer wieder und suchen in ihnen Zuflucht, bis wir ihn sehen. Stell dir nun vor, dass der Qurân aus Allâhs Worten besteht, die an dich gerichtet sind! Stell dir die Sehnsucht des Herzens, nach dessen Allerliebsten, nach dessen Herrn vor! Aus eigener Erfahrung lese ich immer im Qurân, wenn ich von einem schlechten Traum erschüttert werde und mein Herz Angst und Unbehagen verspürt. Das beruhigt mich immer. Gleiches gilt, wenn ich traurig bin. Wenn der Qurân in unsere Herzen dringt, gibt es etwas, das jegliches weltliche Negative fortnimmt.

Der Qurân bringt uns auch zum Wesentlichen zurück. Wir lesen, dass Allâh Einer ist und dass Er alles besitzt und der Herr der Welten ist – wie könnten wir dann, wenn wir Ungerechtigkeit sehen, jemals denken, dass Menschen ohne die Erlaubnis Allâhs handeln? Wir lesen von den Prüfungen derer, die vor uns lebten, wie sie standhaft blieben und Allâh der Hocherhabene mit ihnen war – wie könnten wir aufgeben? Wir lesen, dass Er für den, der Ihm vertraut, dessen Genüge sein wird und alle Bittgebete beantwortet – wie könnten wir dann verzweifeln? Wenn wir daran erinnert werden, dass es einen Tag der Auferstehung gibt, und wir nur unsere guten Taten mitnehmen können, wie klein wären dann unsere weltlichen Bedürfnisse?

Damit der Qurân eine Quelle der Heilung für uns ist, müssen wir ihn mit diesem Verständnis lesen und mit der Absicht, Rechtleitung zu erlangen. Scheich Asch-Scha‘râwî zitierte in seiner Qurân-Exegese eine schöne Aussage von Imâm Dscha‘far as-Sâdiq, der seiner Meinung nach am meisten über die Geheimnisse des Qurân wusste:

„Ich wundere mich über denjenigen, der von Angst geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„»Unsere Genüge ist Allâh und was für ein vorzüglicher beschützender Sachwalter!« So kehrten sie mit Gnade von Allâh und Gunstbezeigung zurück, kein Übel hat sie getroffen…“ (Sûra 3:173-174).

Und ich wundere mich über denjenigen, der von Traurigkeit geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„…»Es gibt keine Gottheit außer Dir! Gepriesen seiest Du ob Deiner Erhabenheit über jeden Mangel! Ich war wahrhaftig der Ungerechten einer!« Da erhörten Wir ihn und erretteten ihn aus dem Kummer. Und auf diese Weise erretten Wir die den Glauben Verinnerlichenden.“ (Sûra 21:87-88).

Und ich wundere mich über denjenigen, der von Verrat und Betrug durch Menschen geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„»… Ich überlasse meine Angelegenheit Allâh. Allâh ist wahrhaftig hinsichtlich der anbetend Dienenden allsehend.« So bewahrte Allâh ihn vor den Schlechtigkeiten dessen, was sie an Ränken geschmiedet hatten, und die Leute Pharaos suchte das Schlechte der Pein heim.“ (Sûra 40:44-45).

Und ich wundere mich über denjenigen, der von einer Krankheit geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„… »Mir ist wahrhaftig das Schädliche widerfahren, und Du bist der Barmherzigste der Barmherzigen.« Da erhörten Wir ihn und nahmen das, was auf ihm an Schädlichem lag, von ihm hinweg und gaben ihm seine Angehörigen und mit ihnen die gleiche Anzahl – aus Barmherzigkeit von Uns und als Ermahnung für die anbetend Dienenden.“ (Sûra 21:83-84).

Wenn wir dies lesen und spüren, dass wir weit vom Qurân entfernt sind und dass es unsere Herzen nicht berührt, dann sollten wir uns anstrengen, ihn zu lesen, bis die Worte in unsere Herzen dringen. Fleht Allâh an, dass der Qurân euer Herz berührt! Wir müssen uns bewusst sein, dass der Qurân die Wahrheit ist – wenn Allâh uns sagt, dass der Qurân eine Heilung für die Herzen ist, dann ist er dies gewiss. Wir müssen Gewissheit haben. Wir sollten auch unsere Beziehung zum Offenbarungsbuch Allâhs verbessern, indem wir versuchen, es zu verstehen. Wir sollten uns Exegesen anhören und Exegese-Bücher lesen, wenn wir Zugang dazu haben. Im Zeitalter des Internets dürfte es keine Ausrede geben. Die erstaunliche Exegese-Reihe der kurzen Qurân-Sûren von Imâm Suhaib ist besonders zu empfehlen.

 Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Das Lob gebührt Allâh, der sein Buch mit dem Lobe begann, indem Er sagte: „(Alles) Lob gehört Allâh, dem Herrn der Welten, dem All- erbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tag des Gerichts.“ (Sûra 1:1-3) Und der Erhabene sagte: „(Alles) Lob gehört Allâh, Der das Buch (als Offenbarung) auf Seinen Diener herabgesandt und daran nichts Krummes gemacht hat, (ein Buch,) das richtig ist, damit er vor harter Gewalt von Ihm aus warne und den Gläubigen, die rechtschaffene Werke tun, verkünde, dass es für sie schönen Lohn geben wird -, auf immer darin zu verbleiben -, und (damit er) diejenigen warne, die sagen: „Allâh hat Sich Kinder genommen.“ Sie haben kein Wissen davon, und auch nicht ihre Väter. Welch schwerwiegendes Wort kommt aus ihren Mündern heraus. Sie sagen nichts als Lüge.“ (Sûra 18:1-5)

 Allâh sagt: „(Alles) Lob gehört Allâh, Dem gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und (alles) Lob gehört Ihm im Jenseits. Er ist der Allweise und Allkundige.“ (Sûra 34:1) So gebührt Ihm das Lob zu Anfang und am Ende, was bedeutet: In Bezug auf alles, was Er erschaffen hat und wird, Er ist der zu Lobende wegen all dieser Dinge, so wie der Prophet (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „O Allâh unser Herr, dir gebührt das Lob, soviel wie die Himmel enthalten und soviel wie die Erde enthält und soviel das enthält, was du danach noch willst.“ (Muslim (476), Abû Dâwûd (846) und Ibn Mâdscha (878)) Deswegen geben sich die Paradiesbewohner mit jedem Atemzug Seiner Lobpreisung und Lobsagung hin, weil sie die Gewaltigkeit Seiner Gaben, die Vollkommenheit Seiner Macht, die Gewaltigkeit Seiner Herrschaft und die ununterbrochenen Gaben zu sehen bekommen. So sagte Allâh, der Erhabene:

„Diejenigen aber, die glauben und rechtschaffene Werke tun, leitet ihr Herr wegen ihres Glaubens recht. Unter ihnen werden Flüsse strömen in den Gärten der Wonne. Ihr Ausruf darin wird sein: „Preis sei Dir, o Allâh!“ und ihr Gruß darin: „Friede!“ und ihr abschließender Ausruf: „(Alles) Lob gehört Allâh, dem Herrn der Weltenbewohner!““ (Sûra 10:9-10)

Und das Lob gebührt demjenigen, der die Gesandten entsandte „als Verkünder froher Botschaft und als Überbringer von Warnungen, damit die Menschen nach den Gesandten kein Beweismittel gegen Allâh haben.“ (Sûra 4:165)

Deren letzter war der arabische makkanische des Lesens unkundiger Prophet, der die Menschen zum deutlichsten Weg leitete. Er entsandte ihn (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) für all Seine Geschöpfe, zu den Menschen und den Dschinn, vom Beginn seiner Berufung bis zum Tage der Auferstehung, so wie Allâh es beschrieb: „Sag: O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allâhs an euch alle, Dem die Herrschaft der Himmel und der Erde gehört. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er macht lebendig und lässt sterben. So glaubt an Allâh und Seinen Gesandten, den schriftunkundigen Propheten, der an Allâh und Seine Worte glaubt, und folgt ihm, auf dass ihr rechtgeleitet sein möget!“ (Sûra 7:158)

Jeden, den dieser Qurân erreicht, sei er Araber oder nicht, schwarz oder rot, Mensch oder Dschinn, so ist er für ihn ein Warner. Deswegen sagte Allâh: „Wer aber von den Gruppierungen ihn verleugnet, dessen Verabredung(sort) ist das (Höllen)feuer.“ (Sûra 11:17) Wer also unter denen, die wir erwähnten, den Qurân verleugnet, dem wird das Feuer versprochen, wie es wortwörtlich im Qurân zu lesen ist. Allâh sagte auch: „Lasse Mich (allein) mit denjenigen, die diese Aussage für Lüge erklären; Wir werden sie stufenweise (dem Verderben) näherbringen, von wo sie nicht wissen. Und Ich gewähre ihnen Aufschub. (Aber) gewiss, Meine List ist fest.“ (Sûra 68:44,45)

Der Gesandte Allâhs sagte: „Ich wurde zu den Roten und Schwarzen entsandt“

Er ist der Gesandte Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu allen, die zur Verantwortung gezogen werden: den Menschen und den Dschinn, um ihnen zu berichten, was ihm Allâh von diesem Buch offenbarte, „…Es ist fürwahr ein wehrhaftes Buch, an das das Falsche weder von vorn noch von hinten herankommt, eine Offenbarung von einem Allweisen und Lobenswürdigen.“ (Sûra 41:41-42)

Er lehrt die Menschen darin, dass Allâh – der Erhabene – die Menschen dazu auffordert, ihn mit Verstand zu studieren. Er sagte: „Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qurân nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Allâh, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden.“ (Sûra 4:82) Und der Erhabene sagte: (Dies ist) ein gesegnetes Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit sie über seine Zeichen nachsinnen und damit diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.“ (Sûra 38:29) Und der Erhabene sagte: „Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qurân nach? Oder sind an (diesen) Herzen deren Verriegelungen (angebracht)?“ (Sûra 47:24)

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Früchte des Glauben

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Diejenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, die leitet ihr Herr durch ihren Glauben recht. Zu ihren Füßen werden (dereinst) Bäche fließen, in den Gärten der Wonne.“ (Sure 10:09)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Der Islâm versteht die Beziehung zwischen Mensch und Gott als eine direkte, persönliche Beziehung, d.h. ohne Vermittler. Die Propheten sind lediglich Verkünder der göttlichen Botschaft. Jeder Mensch ist somit dazu verpflichtet, seine eigene Wahl zu treffen und die unmittelbare Verantwortung dafür vor Gott zu tragen. Weil Gott den Menschen geschaffen und ihm seine Gnade, seine Versorgung und seinen Schutz gewährt hat, muss der Mensch Ihn alleine anbeten und verehren. Der Mensch muss die absolute Hingabe gegenüber seinem Herrn verwirklichen.

Auf diese Art und Weise steht der Mensch dem Schöpfer (Rein und Erhaben ist Er) ganz nah: „Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, so bin Ich nahe; Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft. So sollen sie nun auf Mich hören und an Mich glauben, auf dass sie besonnen handeln mögen.“ (Sûra 2:186) „Euer Herr sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiss, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen.““ (Sûra 40:60) Bitten und Bittgebete werden hier ausdrücklich als Äquivalent der Dienerschaft und der Anbetungshandlungen erklärt. Dem treuen Diener gegenüber ist Allâh vollkommen gnädig und barmherzig.

Glaube (Imân) besteht nicht nur aus Worten, sondern auch aus Taten. Er ist einerseits das Vertrauen auf Allâh, den Glauben an ihn, an Seine Propheten und an die Botschaft, die diese Propheten vermittelten. Andererseits ist der Imân auch der Inhalt dieser göttlichen Botschaft. Der Imân im praktischen Sinne umfasst die religiösen Handlungen, sowie auch alle Tätigkeiten, die das religiöse Leben des Muslims bestimmen.

Dieses umfassende Verständnis vom Glauben kann durch folgende Aussagen des Propheten Muhammad Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erklärt werden:

Anas berichtete, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gesagt hat: „Wer die folgenden drei Eigenschaften verinnerlicht hat, der hat die Süße des Glaubens gefunden: wem Allâh und sein Gesandter lieber sind als alles Andere; wer eine Person nur um Allâhs Willen liebt; und wer es verabscheut, zum Unglauben zurückzukehren, wie er es verabscheut, in die Hölle geworfen zu werden.“ (Al-Buchârî)

In einem anderen Hadîth heißt es: „Derjenige kostet den Geschmack des Glaubens, der allein mit Allâh als Herrn, dem Islâm als Religion und mit Muhammad als Propheten zufrieden ist.“ Er sagte auch: „Der Glaube ist es, denjenigen zu lieben, der Allâh liebt, denjenigen zu hassen, der Allâh hasst, die eigene Zunge unermüdlich die Namen Allâhs wiederholen zu lassen, und den Menschen das zu wünschen, was man sich selbst wünscht, und zu verabscheuen, dass ihnen widerfährt, was man selbst verabscheut.“

Das Prinzip der Loyalität und Ablehnung ist ein wichtiger Teil des Imân, wenn es Allâh zuliebe empfunden wird.

Die Bedeutung des Imân kann man daran ermessen, dass er sowohl zu den Bestandteilen der Anbetungshandlungen als auch zu den Grundsätzen der islâmischen Ideologie gehört. Ibn ´Umar berichtet wiederum, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gesagt hat: „Der Islâm basiert auf fünferlei: Dem Glaubensbekenntnis, dass es nichts Verehrungswürdiges außer Allâh gibt, und dass Muhammad der Gesandte Allâhs ist, dem genauen Verrichten des Gebets, der Abgabe der Zakâ, der Haddsch sowie dem Fasten im Monat Ramadân.“

Das Glaubensbekenntnis ist, wie wir hier gesehen haben, die erste Pflicht im Islâm. Nur durch die Schahâda kann man in den Islâm eintreten, ohne sie gibt es keinen Zugang zum Islâm. Die Stufen des islâmischen Glaubens werden in einem Teil eines Hadîth, der von ´Umar berichtet wird, folgendermaßen ausgeführt: „Eines Tages befand sich der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gerade in Gesellschaft einiger Leute, als ein Mann herbeikam und fragte: „Was ist der Islâm?“ Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erwiderte: „Islâm ist, allein Allâh zu dienen und ihm nichts beizugesellen, das Gebet genau zu verrichten, die vorgeschriebene Zakâ zu entrichten und das Fasten im Monat Ramadân einzuhalten.“ Dann fragte der Mann: „Und was ist der Glaube (Îmân)?“ Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete: „Der Glaube bedeutet, an Allâh, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag zu glauben“ Daraufhin fragte der Mann: „Und was ist die vorbildliche Verehrung (Ihsân)?“ Diese Frage beantwortete der  Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit den Worten: „Ihsân bedeutet, dass du Allâh so dienst, als würdest du Ihn sehen, denn auch wenn du Ihn nicht siehst, so wisse, dass Er dich sieht.“ Der Mann fragte: „Wann ist die Stunde (des Gerichts)?“ Der  Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete: „Darüber weiß der Befragte nicht mehr als der Fragende selbst!“ Schließlich fragte der Mann: „Was sind ihre Vorzeichen?“ Und der  Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete „Sie naht, wenn die Sklavin ihre Herrin gebärt und wenn die barfüßigen Viehhirten einander in der Höhe ihrer Gebäude zu überbieten suchen. Es gibt fünf Dinge, über die einzig Allâh Bescheid weiß.“ Daraufhin rezitierte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Allein bei Allâh ist das Wissen um die Stunde …“ (Sûra 31:34) Anschließend ging der Mann weg, und der Prophet fragte seine Gefährten: „Wisst ihr, wer der Mann war?“ „Allâh und sein Prophet wissen es am besten.“ sagten sie. So entgegnete ihnen der Gesandte Allâhs: „Das war Dschibrîl (Gabriel), der gekommen ist, um euch in eurer Religion zu unterweisen.“

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Es ist kein Zufall, dass viele Aussagen des heiligen Qurâns und des Propheten  den Glauben mit den verschiedenen Arten des Gottesdienstes verbinden. So finden wir die Verrichtung des Gebets im Qurân als Teil des Glaubens im folgenden Zusammenhang bezeichnet: Allâh der Erhabene sagt: „Die Toren unter den Menschen werden sagen: “Was hat sie von der Gebetsrichtung, die sie (bisher) einhielten, abgebracht?” Sag: Allah gehört der Osten und der Westen. Er leitet, wen Er will, auf einen geraden Weg. Und so haben Wir euch zu einer Gemeinschaft der Mitte gemacht, damit ihr Zeugen über die (anderen) Menschen seiet und damit der Gesandte über euch Zeuge sei. Wir hatten die Gebetsrichtung, die du einhieltest, nur bestimmt, um zu wissen, wer dem Gesandten folgt und wer sich auf den Fersen umkehrt. Und es ist wahrlich schwer außer für diejenigen, die Allah rechtgeleitet hat. Aber Allah läßt nicht zu, daß euer Glaube verloren geht. Allah ist zu den Menschen wahrlich Gnädig, Barmherzig.“ (Sûra 2:142-143)

Diese Verse beziehen sich auf jene Gebete, die Muslime in frühislâmischer Zeit in Richtung Jerusalem verrichtet hatten, bevor die Gebetsrichtung nach Makka geändert wurde, die Verrichtung des Gebets wird hier also als Imân bezeichnet. Auch das Fasten muss mit dem Imân verbunden sein. Der prophetische Hadîth lautet zudem: „Wer im Monat Ramadân aus Glauben und der Hoffnung auf Allâhs Lohn fastet, dem werden seine vergangenen Verfehlungen verziehen.“ (Al-Buchârî)

Auch die Entrichtung der Zakâ (Pflichtabgabe) ist wie das Gebet und das Fasten ein Teil des Glaubens, denn Allâh sagt in Seinem heiligen Buch: „Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein), als Anhänger des rechten Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten; das ist die Religion des rechten Verhaltens.“ (Sûra 98:5).

Im Qurân werden die Glaubensgrundsätze in vielen Versen dargestellt, z.B. im folgenden Vers aus der Sûra Al-Baqara: „Nicht darin besteht die Güte, dass ihr eure Gesichter gegen Osten oder Westen wendet. Güte ist vielmehr, dass man an Allah, den Jüngsten Tag, die Engel, die Bücher und die Propheten glaubt und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – der Verwandtschaft, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und für (den Loskauf von) Sklaven hergibt, das Gebet verrichtet und die Abgabe entrichtet; und diejenigen, die ihre Verpflichtung einhalten, wenn sie eine eingegangen sind, und diejenigen, die standhaft bleiben in Not, Leid und in Kriegszeiten, das sind diejenigen, die wahrhaftig sind, und das sind die Gottesfürchtigen.“ (Sûra 2:177)

Der Glaube umfasst so viele Dinge im Leben des Muslims, die den Gesamtrahmen seiner Denk- und Handlungsweise bestimmen. Was hier erwähnt wurde, ist das Wesentliche dessen, was Imân (Glaube) im islamischen Sinne heißt, denn es gibt viele andere Elemente, die auch zum Imân gehören. Abû Huraira  berichtet, dass der Prophet  gesagt hat: „Der Glaube besteht aus mehr als siebzig Stufen. Die höchste ist das Bekenntnis, dass es nichts Verehrungswürdiges außer Allâh gibt, und dass Muhammad sein Knecht und Gesandter ist. Die Schamhaftigkeit ist ebenfalls eine Stufe des Glaubens.“ (Al-Buchârî)

Zu den islamischen Glaubensgrundsätzen gehört auch, dass der Muslim der Überzeugung ist, dass dieses unendliche Universum weder von sich aus besteht, noch von sich aus ohne göttliche Kontrolle oder Leitung funktioniert. Im islamischen Glauben gibt es keinen Platz für den blinden Zufall, für die irregeführten und widersprüchlichen Wunschvorstellungen mancher Menschen. Stattdessen lehrt der Islâm, dass das Universum beständigen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, wie es der heilige Qurân im Folgenden erklärt: „…Erwarten sie denn (für sich) etwas anderes als die Gesetzmäßigkeit (, nach) der (an den) Früheren (verfahren wurde)? Du wirst in Allahs Gesetzmäßigkeit keine Änderung finden, und du wirst in Allahs Gesetzmäßigkeit keine Abwandlung finden.” (Sûra 35:43). Dieser Glaube veranlasst somit die Muslime dazu, alles zu verwerfen, was Allâhs Gesetzmäßigkeiten (Sunna) widerspricht, oder dem Tauhîd entgegenwirkt: z.B. Aberglaube, Mythen, Wahrsagerei (genaugenommen offenkundiges Lügen, nicht Wahrsagen), Magie, Zauberformeln und Amulette, Omen usw. Dieser Glaube verwirft auch alles, was die Menschen voneinander trennt und was einige Menschengruppen gegenüber anderen diskriminiert.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Der Weg zum Fortschritt der Nationen

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Wetteifert denn miteinander um die Vergebung eures Herrn und um das Paradies, dessen Größe gleich der Größe des Himmels und der Erde ist. (Es ist für) jene bereitet, die an Allah und Seine Gesandten glauben. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will. Und Allah verfügt über die große Huld.“ (Sure 57:21)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Der Qurân hat aus der unwissenden arabischen Nation die beste Nation für die Menschen gemacht. Allâh hat den Arabern durch den Qurân eine Ehre erwiesen, und so haben sie die Herrschaft über die ganze Welt erlangt, weil sie vom Qurân so stark beeinflusst wurden, dass sie sich an dessen Wortlaut und Gebote halten konnten.

Der Gesandte Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hat seine edlen Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) durch den Qurân erzogen, und so sind deren gläubige Persönlichkeiten in ihren besten Formen gebildet. In keiner Zeit und bei keiner Menschengruppe war der Qurân so einflussreich im Verhalten der Menschen wie in dem Verhalten und den Charakterzügen der Gefährten des Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken).

Aus dem Qurân und seiner Beschreibung für diesen in allen Epochen der langen Menschheitsgeschichte beispiellosen und einzigartigen Typus können wir einige Aspekte und Eigenschaften dieser gläubigen Persönlichkeit erfahren; dazu gehört unter Anderem Folgendes:

Der Vernünftige ist derjenige, der seine Interessen gut kennt und nach deren Realisierung strebt. Als man die Heuchler dazu aufforderte zu glauben wie die Leute – also die Gefährten – geglaubt haben, sagten sie: „… Sollen wir denn glauben, wie die Toren glauben?“ (Sûra 2:13). Sie bezeichneten die Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) als Toren. Der Tor ist derjenige Mensch, der die eigenen Interessen nicht kennt und folglich nicht versucht, sie zu realisieren. Allâh hat ihnen dann wie folgt geantwortet: „Sind es denn nicht wahrhaftig sie, die die Toren sind?“ Aber sie wissen nicht.“ (Sûra 2:13). Dies bedeutet, dass die Torheit sich nur auf die Heuchler beschränkt. Es bedeutet auch, dass die Gefährten als vernünftig zu beschreiben sind, dass sich die Vernunft sogar auf sie beschränkt.

Die gläubige Persönlichkeit stiftet kein Unheil. Als man die Heuchler dazu aufforderte, mit dem Unheilstiften auf der Erde aufzuhören, sagten sie: „Wir sind ja einzig und allein die Ordnung Schaffenden.“ (Sûra 2:11). Sie beschränkten das Schaffen von Ordnung auf sich selbst und verdrehten dadurch die Wahrheit und begingen somit zwei Sünden: das Unheilstiften auf der Erde und ihre Überzeugung, dass sie Ordnung Schaffende sind, so dass ihnen die Rückkehr zur Wahrheit erschwert ist, denn wer auf der Erde wissentlich Unheil stiftet, der ist der Abkehr näher als die Heuchler. Allâh antwortet ihnen, indem Er das Unheilstiften auf sie beschränkt: „Sind es denn wahrhaftig nicht sie, die die Lasterhaften sind?! Aber sie haben kein Gespür.“ (Sûra 2:12). Dies bedeutet, dass sich das Schaffen von Ordnung auf die Gläubigen beschränkt, und das sind die Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und diejenigen, die ihrem Vorbild bis zum Jüngsten Tag folgen.

Der Glaube hat diese gläubige Persönlichkeit innerlich verbessert, und darüber hinaus ist sie auch nach außen hin rechtschaffen; sie glaubt an das Unsichtbare, verrichtet das rituelle Gebet, entrichtet die Zakâ, gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und verrichtet andere gute und rechtschaffene Werke. All diese Eigenschaften machten sie zur besten Persönlichkeit auf der Erde. Allâh der Erhabene sagt: „Ihr seid die beste Umma, die für die Menschen hervorgebracht wurde; ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allâh …“ (Sûra 3:110).

Sie hat sich vor Allâhs Strafe geschützt, indem sie Seinen Geboten folgt und das von Ihm Verbotene meidet. Das zeigte sich klar bei den Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), über die Allâh der Erhabene sagt: „… und Er verpflichtete sie zum Wort der Demut in Ehrfurcht gegenüber Allâh, und sie hatten mehr Anrecht darauf und waren dessen würdig …“ (Sûra 48:26).

Dem Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) genau folgen:

Diese Persönlichkeit stellt sich nur auf die Seite des Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und sie stellt sich nur auf die Seite der Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Sie folgt ihrem Vorbild hinsichtlich ihres Folgens ihres Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und wer dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klar geworden ist, und einem anderen Weg als dem der den Glauben Verinnerlichenden folgt, den kehren Wir zu dem er sich zugekehrt hat, und Wir setzen ihn der Hölle aus, und sie ist ein schlimmer Bestimmungsort!“ (Sûra 4:115). Allâh der Erhabene sagt ferner: „Die ersten Vorausgeeilten von den Auswanderern und den Helfenden und diejenigen, die ihnen durch Wohlverhalten folgen – Allâh hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm …“ (Sûra 9:100). Die Vorauseilung bedeutet hier – wie einige Qurân-Exegeten sagten – die Vorauseilung hinsichtlich des Glaubens und der Befolgung von Allâhs Geboten. Denen, die ihnen [den Auswanderern und Helfenden] folgen, machte Allâh es zur Bedingung, dass sie ihnen auf beste Weise in ihren Worten und Taten folgen sollen, und nicht auch in ihren Fehlern, denn sie sind nicht unfehlbar.

Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und diejenigen, die sagen: »Unser Herr, schenke uns an unseren Gattinnen und unseren Nachkommen Augentrost, und mache uns für die in Ehrfurcht gegenüber Allâh Demütigen zu einem Vorbild!«“ (Sûra 25:74), das heißt: Hilf uns, denjenigen vor uns zu folgen, sodass wir zum Vorbild für die Anderen nach uns werden können! Allâh der Erhabene sagte nicht in diesem Qurân-Vers „Vorbilder“, also im Plural, und zwar als Hinweis darauf, dass ihr Weg derselbe und ihre Vorgehensweise dieselbe ist, so dass es in der Wirklichkeit nur ein einziges Vorbild ist. Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und dass dieser Mein Weg gerade ist. So folgt ihm! Und folgt nicht den Pfaden, denn sie trennen euch von Seinem Weg! …“ (Sûra 6:153).

Allâh der Hocherhabene sagt: „Und diejenigen, die Islâmleugner sind, sagen denen, die den Glauben verinnerlichen: »Wenn er etwas Gutes wäre, wären sie uns damit nicht zuvorgekommen!«“ (Sûra 46:11). Von allen Menschen sind die Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zweifellos diejenigen, die sich am schnellsten zur Güte beeilten und die jeder Güte am würdigsten sind. Deswegen sollen sich alle, die nach ihnen kommen, sie zum Vorbild nehmen.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Die Tore und Zugänge des Satans sind die Charaktereigenschaften des Menschen, und das sind recht viele, aber wir werden nur auf die großen Tore hinweisen, denen viele Anhänger des Satans verfallen sind.

Zu den größten Zugängen des Satans gehören der Zorn und die Begierden. Denn der Zorn ist der Dämon des Geistes, und wenn der Geist schwach wird, greifen ihn die Anhänger des Satans an, und immer wenn der Mensch zornig wird, macht ihn der Satan zu seinem Spielball.

Zu den großen Toren des Satans gehören ebenfalls der Neid und die Gier. Die Gier macht den gierigen Menschen blind und taub. Die Tore des Satans nimmt man durch das innere Licht des Herzens wahr, und wenn dieses durch den Neid und die Gier geschwächt wird, erkennt man die Zugänge des Satans nicht, und dann hat der Satan seine Chance und verschönert dem Gierigen alles, was ihn zu seinen Begierden führt, auch wenn es verwerflich und ungeheuerlich ist.

Was aber die Gefährlichkeit der Gier angeht, so sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Zwei hungrige Wölfe in einer Herde Schafe können keinen größeren Schaden anrichten als den, den die Gier nach Vermögen und Ansehen in der Religion des Menschen anrichten kann.“ (Überliefert von At-Tirmidhî, und von ihm als akzeptabel und authentisch eingestuft, sowie von Ahmad, An-Nasâî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den großen Zugängen des Satans gehört ferner die Übersättigung, auch wenn sie durch völlig erlaubte Mittel erfolgt, denn die Übersättigung stärkt die Begierden und diese sind die Waffen des Satans.

Zu seinen großen Toren gehören auch die Hast und die fehlende Vergewisserung. Dazu sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Eile ist vom Satan, und Bedenken ist von Allâh dem Erhabenen.“ (Überliefert von At-Tirmidhî in einem anderen Wortlaut, und von Az-Zarqânî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den weiteren großen Zugängen des Satans gehören der Geiz und die Furcht vor Armut, denn dies hält vom Ausgeben und Spenden zurück und führt zur übertriebenen Sparsamkeit, zum Horten und letztendlich zur qualvollen Strafe.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Unsere Pflicht den Märtyrern und deren Familien gegenüber

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Das Gesetz Allahs Des Majestäten erfordert, dass Allah von Seinen anbetend Dienern diejenigen auserwählt, die Er will, indem Er ihre Rangstufen erhöht, ihnen gegenüber großzügig ist und ihnen von Seinen Barmherzigkeiten und Gaben verleiht.

Zweifelsohne ist der Märtyrertod die höchste Rangstufe der Auserwählung, die Allah Der Erhabene einem anbetend Dienern verleiht.

Der Gepriesene sagt:

„Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denjenigen von den Propheten, den Wahrheitsliebenden, den Märtyrern und den Rechtschaffenen zusammensein, denen Allah Gunst erwiesen hat. Welch gute Gefährten jene sind!“ (Sure 4:69)

Er sagt weiter:

„damit Allah diejenigen, die glauben, kennt und (damit) Er sich von euch (Blut)zeugen nimmt.“ (Sure 3:140)

Allah Der Erhabene zeichnet die Märtyrer zahlreiche Vorzüge aus, wie etwa:

Die Ehre ihres Ranges bzw. ihrer Stufe und ihre großartige Belohnung.

Die Erhabene sagt:

„Und die Zeugen vor ihrem Herrn. Sie erhalten ihren Lohn und ihr Licht.“ (Sure 57:19)

So wie großartig ist diese Ehre und wie groß ist dieser Lohn und wie ihnen das Licht vorauseilt. Masrouq (Allah erbarme Sich seiner!) sagte: „Diese Rangstufe ist nur für die Märtyrer.

Was auch die Großartigkeit dieser Ehre und Rangstufe beweist, dass der Prophert (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) nach dem Märtyrertod auf Allahs Weg strebte, um sich diese höhe Rangstufe zu erfreuen.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele liegt, ich wünsche mir, dass ich auf Allahs Weg getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt  werde!“ Dies belegt die Großartigkeit der Belehong, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellt, wie z. B. die Märtyrer sind bei ihrem Herrn lebendig und werden versorgt, ein Leben ist aber unserem Leben nicht ähnlich, vielmehr übertrifft das Begreifen der Menschen, darüberhinaus bleiben die Märtyrer im Geständnis der Umma lebendig und lebt ihre Erinnerung im Laufe der Zeiten und Jahre.

Der Erhabene sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Dschabir Ibn Abdillah (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) sagte: „Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) ging bei mir vorbei und sagte mir: „O Dschabir, warum siehst du so niedergeschlagen aus?“ Ich sagte: „O Allahsgesandter, mein Vater ist als Märtyrer getötet und hat hinter ihm Kinder und Schuld hinterlassen.“ Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Würde ich dir eine frohe Botschaft über den Ausgang deines Vaters mitteilen?“ Ich sagte: „Ja, o Gesandter Allahs!“ Er sagte: „Allah spricht zu keinem menschlichen Wesen zu, es sei denn hinter einem Vorhang, Allah machte deinen Vater aber wieder lebendig und sprach zu ihm direkt – das heißt ohne Vermittler oder Vorhang – indem Er sagte: „O Mein anbetend Diener, wünsch dir einen Wunsch, und  Ich lass es verwirklicht werden!“ da sagte dein Vater: „O mein Herr, mach mich wieder lebendig, auf dass ich auf deinen Weg nochmal getötet werde!“ Der Majestäte sagte: „Ich habe es so vorbestimmt, dass sie ins Diesseits zurückkehren.“ Dann wurde dieser Quranvers geoffenbart

„Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt.“ (Sure 3:169)

Zu den Vorzügen gehört auch, was der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von den großartigen Gaben Allahs Des Majestäten für die Märtyrer kündigte, indem der Prophet (Allah segne ihn und schneke ihm Wohlergehen!) sagte: „Der Märtyrer erhält von Allah sechs Vorzügen, nämlich, er wird bei seinem ersten Blutschwal vorgegeben, er sieht seinen Platz im Paradies, er wird von der Grabenqual gerettet, er wird vor dem größten Schreken geschützt, er zieht sich den Glauben an, er verheiratet sich mit Huris mit großen schönen Augen und er hat Fürsprache für siebzig Personen seiner Verwandten hat.“

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte auch: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele legt, kommt jeder, der auf Allahs Weg getötet wird, – und Allah weiß es am besten, wer auf Seinen Weg getötet wird – am Tag der Auferstehung, während seine Farbe wie das Blut und sein Geruch wie der Moschus ist.“

Wir betonen hier also, dass diese großartige Rangstufe, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellte, nur der wahre Märtyrer erhält, denn es gibt einen wahren Märtyrer, es gibt aber auch Toter des Unwahren.

Der wahre Märtyrer ist derjenige, der seinen Heimat gegen jeden Überfallenden verteidigt und seine Seele dafür ausgibt, um auf Allahs Weg das Land zu schützen und die Bürger zu hüten, denn die Heimat und die Menschenwürde sind in derselben Rangstufe der Seele, der Religion und des Vermögens, sie gehören also zu den allgemeinen Hauptzielen der Scharia, auf deren Bewahren unsere Religion betont.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer wird während Verteidigung seines Vermögens getötet, ist Märtyrer, und wer wird während Verteidigung seiner Familie, seines Bluts oder seiner Religion getötet, ist Märtyrer.“

Ein Mann kam zum Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) und sagte: „O Allahsgesandter, wie verhalte ich mich, wenn ein Mann zu mir kommt und sich mein Vermögen aneignen möchte?“ Er erwiderte: „Gib ihm dein Vermögen nicht!“ Da sagte der Mann: „Wie wäre es, wenn er mich bekämft?“ Der Prophet erwiderte: „Bekämpfe ihn!“ Da fragte der Mann: „Wie würde es denn sein, wenn er mich tötet?“ Da beantwortete der Prophet: „In diesem Falle bist du Märtyrer.“ Dann fragte der Mann weiter: „Wie wäre es, wenn ich ihn töte?“ Der Prophet sagte: „Er geht dann ins Höllenfeuer.“

Was aber den Toten des Unwahren betrifft, der das Blut unschuldiger Menschen vergießt, die Bürger des Heimatlandes erschreckt, deren Sicherheit bedroht, Korruption und Chaos im Land zu verbreiten versucht und die sicheren Menschen durch Selbstmordaktionen und terroristische Bombenattentaten terrorisiert, die weder von der Religion anerkannt noch von einem Geist angenommen werden, wird nicht als Märtyrer angesehen, und was das betrifft, dass man ihn als Märtyrer bezeichnet, ist falsche Behauptung und Verzerrung des Wortes über seine Positionen.

Es ist nicht verborgen, dass eine der Pflichten eines Muslims darin besteht, seinem Land loyal und liebevoll zu sein und ihn mit all seinen Worten und Taten zu schützen und zu verteidigen, und dass die Liebe der Heimat zum Glauben gehört, sowie dass dies durch den islamischen Glauben und die Sunna unterstützt wird; vielmehr sind darüer die Inhaber der gesunden Veranlagung und des richtigen Verstandes einig.

Das ägyptische Fatwa-Amt hat viele Fatwas herausgegeben, die solche Taten als terorristisch bezeichnen, und dass es sich um eine Form des Selbstmords handelt, die eine der größten Sünden bei Allah darstellt, denn wer dies tut, ist unwissend und unterstellt sich selbst im Tod. Der Gepriesene sagt  „Und tötet euch nicht selbst (gegenseitig).“ (Sure 4:29)Unser Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer sich selbst mit einem Eisenstück tötet, der geht ins Höllenfeuer während das Eisenstück in seinem Bauch liegt und bleibt im Höllenfeuer ewig.“Imam An-Nawawi gliedert für diesen Hadith ein Kapitel in seiner Erklärung für Sahih Muslim mit dem Titel „Das schwere Verbot des Selbstmordes, sowie wer sich selbst mit etwas tötet, der wird damit im Höllenfeuer gequält“Solche Menschen betrifft das Worte Des Erhabenen: „Soll denn derjenige, dem sein böses Tun ausgeschmückt wird und der es dann für schön befindet.“ (Sure 35:8)Wir bestätigen hier, dass diejenigen, die solche Selbstmordtaten durchführen, den extremen Richtungen mit deren Meinungen folgen, die die Gesellschaft für ungläubig und das Blut der Bürger für erlaubt halten.
Die Verwendung von Mitteln zum Bomben, zur Zerstörung, zum Vandalismus, zum Mord und zum Selbstmord ist von der Scharia her verboten, und es besteht darin keine Meinungsverschiedenheit, da dies alles gegen die Bestimmungen der Scharia verstößt, die vorschreibt, dass die Seele, die Heimat und das Vermögen bewahrt werden müssen, sowie dass die Zerstörung des Menschen durch sich selbst, die Verlust seiner Seele oder der Angriff auf das Leben der Anderen und die Verderbnis auf der Erde sind von der Scharia her verboten.Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Man ist immer noch im Rahmen seiner Religion, sofern man kein verbotenes Blut gegossen hat.“

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!
Um die großen Ziele zu erreichen und die großen Zwecken in diesem Leben zu erhalten, sind Opfer erforderlich, die den Zielen, der Ehre und dem Adel der Ziele angemessen sind, und auf der Spitze der Opfer kommt Selbst- und Geisaufopferung auf dem Weg Allahs zur Verteidigung des Heimatlandes, dessen Ehre und Würde.

Wenn wir an den Tag des Märtyrers erinnern, erinnern wir uns auch an diejenigen, deren Geister zu Allah aufgestiegen sind und Sein Wohlgefallen gewonnen haben nämlich die Helden der Streitkräfte und Polizei aber auch die anderen ehrenhaften Patrioten, die sich mit den Kräften gegen den Terrorismus und das Übel kämpfen.

Diese Märtyrer sind die wahren Märtyrer und es gibt gewahltigen Unterschied zwischen der Wahrheit und der Behauptung, denn diese Helden sind diejenigen, die den Geist der Würde, Ritterlichkeit, des Stolzes und der Anständigkeit wiederbelebt und Ägypten ihren Rang und ihren Respekt bewahrt haben.

Die Beschützer des Heimatlandes machen sich immer noch dem brutalen schwarzen Terrorismus, und den geirrten und irrenden Takfir-Gruppen gegnüber, und wir sind sicher und zuversichtlich, dass Allah Der Erhabene ihnen den Sieg verleiht.

Wir wünschen uns den Märtyrertod auf dem Wege Allahs und der Heimat, warum nicht?! Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer Allah wahrhaftig um den Märtyrertod bittet, den läßt Allah die Rangstufe der Märtyrer erfreuen, selbst wenn er in seinem Bett stirbt.“

So lasst uns alle zusammenstehen, um es vor der Verderbnis, vor der Arglist und vor dem Hass zu verteidigen. O Allah verleihe uns die Ehre des Märtyrertodes auf Deinem Weg und lass uns zu Deinen aufrichtigen anbetend Dienern gehören und schütze unsere Länder vor jedem Übel!