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Konzept der Auswanderung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Wenn ihr ihm nicht helft, so (wisset, daß) Allah ihm damals half, als die Ungläubigen ihn vertrieben haben -, wie sie da beide in der Höhle waren und er zu seinem Begleiter sagte: „“Sei nicht traurig; denn Allah ist mit uns.““ Da ließ Allah Seinen Frieden auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort der Ungläubigen; und Allahs Wort allein ist das höchste. Und Allah ist Erhaben, Allweise.“. (Sure 9:40).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist!

Und nun zum Thema:

Das arabische Nomen Hidschra bezieht sich wörtlich auf die Tat des Aufgebens oder des Loslassens. Daher bezeichnet das Wort Muhâdschir, wie es in Hadîthen erwähnt wird, eine Person, die sich von dem lossagt, was Allâh der Allmächtige verboten hat. Dies beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ort; jeder, der sich an die Anordnungen Allâhs des Allmächtigen hält und Sünden aufgibt, wird als ein Muhâdschir betrachtet.

Die Hidschra des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken hatte jedoch ein andersartiges Ausmaß; es bezieht sich auf seine Auswanderung, dem Streben nach der Zufriedenheit Allâhs des Allmächtigen trotz seiner Zuneigung zu seinem Heimatland und der Affinität zu seiner natürlichen und sozialen Umwelt. Dieses Heimweh nach Makka wurde auch leidenschaftlich von den Muhâdschirûn ausgedrückt – diejenigen, die mit ihm Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ausgewandert waren – vor allem während der ersten schwermütigen Tage.

Dies war so, weil die Hidschra es erforderte, sich an die neue Atmosphäre in Madîna zu gewöhnen – angesichts des unterschiedlichen Klimas, das einigen der Muhâdschirûn an Fieber leiden ließ, sowie der Wirtschaft, weil diese dort auf der Landwirtschaft basierte, wogegen sie in der Heimat, in Makka, auf dem Handel basierte, wo sie Besitz und Reichtum zurückgelassen hatten.

Die Hidschra ist jedoch eine von Allâh auferlegte Pflicht, der gehorcht werden muss, so wie man die Schwierigkeiten, wenn man sie ausführt, erleiden muss. Als sie begann, machten sich Züge von Muhâdschirûn nacheinander auf zum neuen Land – dem zentralen Ziel der Auswanderung. Frauen nahmen an diesem gesegneten Ereignis ebenfalls teil, wie Umm Salama Hind bint Abû Umayya möge Allah mit ihr zufrieden sein, die von den Islâm-Leugnern in Makka großem Leid ausgesetzt war. Beim Versuch, sie an der Hidschra zu hindern, nahmen sie ihr ihr neugeborenes Kind weg, so dass ihre Hand sich ausrenkte; aber sie beharrte und war trotz Gefahr und Drangsal erfolgreich in der Auswanderung.

Die Anweisung war allgemein für alle Gläubigen, weil die Verse des Qurân periodisch offenbart wurden und auf die Verdienste des Verrichtens der Hidschra hinwiesen; sie galt vom Anfang der Auswanderung bis zum Jahre acht nach der Hidschra, als sie nach der Einnahme Makkas widerrufen wurde.

Was Madîna als Zielort der Hidschra betrifft, so gab Allâh der Allmächtige es Selbst an, indem es dem Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken geoffenbart wurde. Der Prophet sagte: „Ich habe in meinem Traum gesehen, dass ich von Makka in ein Land mit Palmen auswandere. Zuerst dachte ich, dass es Al-Yamâma oder Hâdschar war, aber es war Madîna (Yathrib).“

Es würde später klar werden, dass diese Stadt, die schon Knospen des Glaubens trug, die Massenankunft der Muslime erforderte, um sie vor den lauernden Feinden unter den Quraisch, Juden und Beduinen zu schützen. Daher offenbarte Allâh der Allmächtige motivierende Verse für die Auswanderer durch folgende Worte:

– „Diejenigen, die den Glauben verinnerlichen, und diejenigen, die auswandern und sich auf Allâhs Weg abmühen, sie hoffen auf Allâhs Erbarmen.“ (Sûra 2:218)

– „Und diejenigen, die um Allâhs willen ausgewandert sind, nachdem ihnen Unrecht zugefügt wurde, denen werden Wir ganz gewiss im Diesseits Gutes zuweisen.“ (Sûra 16:41)

– „Wer um Allâhs willen auswandert, wird auf Erden viele Zufluchtsstätten und Wohlstand finden.“ (Sûra 4:100)

Gemäß Seiner edlen Verheißung erlangten die Auswanderer eine große Ehre in diesem Leben, abgesehen von der Belohnung von Ihm. Indem sie die ersten Menschen waren, die einen muslimischen Staat errichteten, erlangten sie das Wohlgefallen Allâhs des Allmächtigen und die Nähe zu Ihm, wie Er sagt: „Die vorausgeeilten Ersten von den Auswanderern und den Helfern und diejenigen, die ihnen auf beste Weise gefolgt sind – Allâh hat Wohlgefallen an ihnen.” (Sûra 9:100)

Daher gedenkt Allâh der Allmächtige ihrer im Qurân, der bis zum Ende der Zeit von Muslimen als Anbetungshandlung rezitiert wird.

Die Hidschra: eine Sitte der Propheten

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war nicht der erste, der um Allâhs des Allmächtigen willen auswanderte. Viele Propheten machten diese Prüfung durch. Allâh der Allmächtige informiert uns, dass (Abraham von seinem Heimatland nach Ägypten und in andere Länder auswanderte, um den Monotheismus zu verkünden; Jakob und Josef zogen von Palästina nach Ägypten; Lot Frieden sei auf ihm verließ sein Tal wegen Korruption und Missachtung seiner Botschaft; und Moses Frieden sei auf ihm wanderte mit seinem Volk von Ägypten zum Sinai aus, um mit ihrer Religion vor der Tyrannei des Pharao zu fliehen.

Daher ist die Hidschra eine Sitte der Propheten, wobei die Auswanderung des Propheten Muhammad Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken die letzte und die bedeutendste in ihrer Auswirkung war.

Die Hidschra: Ein Wendepunkt in der Geschichte

Die Hidschra führte zur Gründung eines muslimischen Staates in Madîna, der die Gesellschaft auf der Basis von Solidarität, Liebe, Brüderlichkeit, Freiheit, Gerechtigkeit und Garantie von Rechten konsolidierte.

Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber, oberster Richter und der erste Mentor. Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken implementierte die islâmische Scharî’a stufenweise, so wie sie ihm offenbart wurde, von Vers zu Vers. Die Gefährten studierten sie und wandten sie auf sich selbst an, nachdem sie ihre Auslegung vom Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gelernt hatten.

Daher formten sie eine Generation, die sich der Existenz Allâhs bewusst war, und das anbetende Dienen gegenüber Allâh dem Allmächtigen befähigte sie zum Vereinen mit dem Wohnen im Diesseits. Sie arbeiteten unter dem Motto: Arbeite für das Diesseits, als würdest du für immer leben, und für das Jenseits, als würdest du morgen sterben.

Innerhalb eines Jahrzehnts, vereinte sich der Großteil der Arabischen Halbinsel unter diesem Banner des Islâm, der weite Landstriche umfasste, die sich von As-Sind im Osten bis zum Atlantik im Westen erstreckten, wobei die meisten Menschen den Islâm und dessen Scharî‘a annahmen. Sie formten eine blühende Zivilisation, die für viele Jahrhunderte auf den Gebieten der Rechtsprechung, Bildung, Kosmologie und Physik ihre Früchte hervorbrachte.

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Geschwister im Islam:

Obwohl die Auswanderer vielen Problemen ausgesetzt waren, ließen sie sich im neuen Land nieder, denn der Erhalt der Aqîda und die Herausforderung der Verkündung des Islâm waren für sie vorrangig. Die Hidschra (Auswanderung) wurde sogar für jeden Muslim zur Pflicht, um den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu unterstützen und ihm persönlich Beistand zu leisten. Als jedoch Makka erobert wurde, wurde die Hidschra beendet, da der Sinn der Hidschra in der Unterstützung der Religion und der Furcht vor der Gefahr der Nicht-Muslime besteht.

Eines der bedeutendsten Ergebnisse dieser Hidschra war die Gründung des ersten islâmischen Staates. Er war der erste Staat, den ein Prophet gründete. Der Islâm beinhaltet nämlich die Anbetungshandlungen sowie die Legislative und Exekutive. Die Hidschra bereitete die muslimische Gemeinschaft und die Mitmenschen darauf vor, einen vorbildhaften Staat zu gründen, dessen Ziel es ist, eine geeignete Umgebung zu schaffen, in der allein Allâh verehrt wird und eine Gesellschaft zu formen, in der die religiöse Brüderlichkeit dominiert und der vorislâmische Stammesfanatismus schwindet.

Die Grundlage für den Aufbau dieses Staates und dieser Gesellschaft auf neuen Fundamenten war der Gehorsam gegenüber Allâh und Seinem Gesandten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Hidschra und der Errichtung des islâmischen Staates erörtert:

Die Verwirklichung der reinen und alleinigen Verehrung Allâhs

Der Islâm verursachte eine tief greifende und umfassende Umstrukturierung der Glaubensgrundsätze. Es gab keinen Platz mehr für die Anbetung von Götzen, Sternen, sowie für Aberglauben, auch nicht für Zauberei und Wahrsagerei, oder Talismane und Geisterbeschwörungen. Vielmehr wandten sich die Bewohner des neuen islâmischen Staates in ihren Vorstellungen, ihrer Ibâda und ihrem Benehmen dem Tauhîd (der reinen Verehrung Allâhs) zu. Allâh ist ein Einziger: „Euer Gott ist ein Einziger Gott. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen.“ (Sûra 2:163) und: „Die Blicke erfassen Ihn nicht, Er aber erfasst die Blicke. Und Er ist der Feinfühlige und Allkundige.“ (Sûra 6:103)

Keines Seiner Geschöpfe ähnelt Ihm. Er selbst beschrieb sich mit Eigenschaften, wie Hören, Sehen, Wissen, ewiges Leben und anderen Eigenschaften, die im Qurân und der Sunna vorkommen. Jedoch können Seine Eigenschaften nicht mit den Eigenschaften Seiner Schöpfung verglichen werden: „Nichts ist Ihm gleich; und Er ist der Allhörende und Allsehende.“ (Sûra 42:11)

Der Islâm hat die Gesellschaft und den Einzelnen grundlegend verändert: Die Menschen änderten ihre täglichen Gewohnheiten und tief verwurzelten Traditionen, ihre Maßstäbe, sowie ihre Beurteilung und Sicht der Welt vollkommen. Die Gesellschaft änderte deutlich ihr Äußeres, das Aussehen und Erscheinungsbild änderten sich und neue traten hervor.

Die Araber handelten in ihrem Umgang und gesellschaftlichen Beziehungen nicht mehr willkürlich. Ihre Gewohnheiten wurden durch die Regeln des Islâm genau festgelegt und definiert, wie z.B. ihr Benehmen und auch andere Gewohnheiten wie Schlafen, Essen, Ehe, Scheidung und Kauf und Verkauf. Die Traditionen beeinflussen ohne Zweifel den Menschen und es fällt ihm schwer, von seinen Gewohnheiten abzulassen und völlig neue anzunehmen. Der tiefe Glaube jedoch, den der Islâm in die Herzen der Menschen setzte, ermöglichte ihnen, sich von allen vorislâmischen Gewohnheiten zu lösen und den islâmischen Charakter in all seinen Facetten anzunehmen. Sie gewöhnten sich daran, Allâh allein zu verehren, sowie sie sich an das Gebet und das Fasten, an die Pilgerfahrt und die Zakâ, sowie an die Bemühung um den Islâm gewöhnten und dass man mit jenen guten Taten nur das Jenseits anstrebt. Sie gewöhnten sich daran die Nähe zu Allâh durch das Gedenken an Allâh und Dankbarkeit, durch die Geduld bei Prüfungen, die aufrichtige Reue, Bittgebete und den Wunsch nach der Barmherzigkeit Allâhs und Seiner Güte zu erlangen, sowie dadurch, dass das Herz von Tauhîd, Aufrichtigkeit und Hoffnung erfüllt wurde.

Die Menschen gewöhnten sich auch daran, ihre täglichen Arbeiten in der Gesellschaft, Wirtschaft und in der Politik nur für Allâh zu vollbringen, da das Prinzip der Verehrung alle Teile des Lebens beeinflusst und mit reiner Absicht vollbracht werden muss. Die Muslime schafften es, von ihren schlechten Gewohnheiten abzulassen, die der Islâm verbot, wie Alkohol, Zins, falsche Heiraten, schlechte Charakterzüge wie z.B. Lügen, Betrug, üble Nachrede, Neid, Hochmut, Ungerechtigkeit usw.

So formte der islâmische Staat, den der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gründete, eine fromme Gesellschaft, deren Einzelpersonen danach strebten, die Erde sowohl geistig als auch materiell zu bereichern, um die ewigen Wonnen Allâhs zu erlangen.

Nur bei Allâh ist Beistand zu suchen und auf Ihn ist Verlass. Es gibt weder Macht noch Stärke außer durch Ihn.

Die Freundschaft und ihr Einfluss auf die Pesönlichkeit

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Die Freunde werden an jenem Tage einer des anderen Feind sein, außer den Gottesfürchtigen..“ (Sure 43:67).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist!

Und nun zum Thema:

Der Qurân hat aus der unwissenden arabischen Nation die beste Nation für die Menschen gemacht. Allâh hat den Arabern durch den Qurân eine Ehre erwiesen, und so haben sie die Herrschaft über die ganze Welt erlangt, weil sie vom Qurân so stark beeinflusst wurden, dass sie sich an dessen Wortlaut und Gebote halten konnten.

Der Gesandte Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hat seine edlen Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) durch den Qurân erzogen, und so sind deren gläubige Persönlichkeiten in ihren besten Formen gebildet. In keiner Zeit und bei keiner Menschengruppe war der Qurân so einflussreich im Verhalten der Menschen wie in dem Verhalten und den Charakterzügen der Gefährten des Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken).

Aus dem Qurân und seiner Beschreibung für diesen in allen Epochen der langen Menschheitsgeschichte beispiellosen und einzigartigen Typus können wir einige Aspekte und Eigenschaften dieser gläubigen Persönlichkeit erfahren; dazu gehört unter Anderem Folgendes:

– Sie ist vernünftig:

Der Vernünftige ist derjenige, der seine Interessen gut kennt und nach deren Realisierung strebt. Als man die Heuchler dazu aufforderte zu glauben wie die Leute – also die Gefährten – geglaubt haben, sagten sie: „… Sollen wir denn glauben, wie die Toren glauben?“ (Sûra 2:13). Sie bezeichneten die Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) als Toren. Der Tor ist derjenige Mensch, der die eigenen Interessen nicht kennt und folglich nicht versucht, sie zu realisieren. Allâh hat ihnen dann wie folgt geantwortet: „Sind es denn nicht wahrhaftig sie, die die Toren sind?“ Aber sie wissen nicht.“ (Sûra 2:13). Dies bedeutet, dass die Torheit sich nur auf die Heuchler beschränkt. Es bedeutet auch, dass die Gefährten als vernünftig zu beschreiben sind, dass sich die Vernunft sogar auf sie beschränkt.

– Sie ist rechtschaffen und Ordnung schaffend:

Die gläubige Persönlichkeit stiftet kein Unheil. Als man die Heuchler dazu aufforderte, mit dem Unheilstiften auf der Erde aufzuhören, sagten sie: „Wir sind ja einzig und allein die Ordnung Schaffenden.“ (Sûra 2:11). Sie beschränkten das Schaffen von Ordnung auf sich selbst und verdrehten dadurch die Wahrheit und begingen somit zwei Sünden: das Unheilstiften auf der Erde und ihre Überzeugung, dass sie Ordnung Schaffende sind, so dass ihnen die Rückkehr zur Wahrheit erschwert ist, denn wer auf der Erde wissentlich Unheil stiftet, der ist der Abkehr näher als die Heuchler. Allâh antwortet ihnen, indem Er das Unheilstiften auf sie beschränkt: „Sind es denn wahrhaftig nicht sie, die die Lasterhaften sind?! Aber sie haben kein Gespür.“ (Sûra 2:12). Dies bedeutet, dass sich das Schaffen von Ordnung auf die Gläubigen beschränkt, und das sind die Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und diejenigen, die ihrem Vorbild bis zum Jüngsten Tag folgen.

– Sie ist innerlich und äußerlich rechtschaffen:

Der Glaube hat diese gläubige Persönlichkeit innerlich verbessert, und darüber hinaus ist sie auch nach außen hin rechtschaffen; sie glaubt an das Unsichtbare, verrichtet das rituelle Gebet, entrichtet die Zakâ, gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und verrichtet andere gute und rechtschaffene Werke. All diese Eigenschaften machten sie zur besten Persönlichkeit auf der Erde. Allâh der Erhabene sagt: „Ihr seid die beste Umma, die für die Menschen hervorgebracht wurde; ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allâh …“ (Sûra 3:110).

– Sie hat die Demut in Ehrfurcht gegenüber Allâh realisiert:

Sie hat sich vor Allâhs Strafe geschützt, indem sie Seinen Geboten folgt und das von Ihm Verbotene meidet. Das zeigte sich klar bei den Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), über die Allâh der Erhabene sagt: „… und Er verpflichtete sie zum Wort der Demut in Ehrfurcht gegenüber Allâh, und sie hatten mehr Anrecht darauf und waren dessen würdig …“ (Sûra 48:26).

Dem Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) genau folgen:

Diese Persönlichkeit stellt sich nur auf die Seite des Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und sie stellt sich nur auf die Seite der Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Sie folgt ihrem Vorbild hinsichtlich ihres Folgens ihres Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und wer dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klar geworden ist, und einem anderen Weg als dem der den Glauben Verinnerlichenden folgt, den kehren Wir zu dem er sich zugekehrt hat, und Wir setzen ihn der Hölle aus, und sie ist ein schlimmer Bestimmungsort!“ (Sûra 4:115). Allâh der Erhabene sagt ferner: „Die ersten Vorausgeeilten von den Auswanderern und den Helfenden und diejenigen, die ihnen durch Wohlverhalten folgen – Allâh hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm …“ (Sûra 9:100). Die Vorauseilung bedeutet hier – wie einige Qurân-Exegeten sagten – die Vorauseilung hinsichtlich des Glaubens und der Befolgung von Allâhs Geboten. Denen, die ihnen [den Auswanderern und Helfenden] folgen, machte Allâh es zur Bedingung, dass sie ihnen auf beste Weise in ihren Worten und Taten folgen sollen, und nicht auch in ihren Fehlern, denn sie sind nicht unfehlbar

– Sie strebt danach, in der Religion vorbildhaft zu sein:

Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und diejenigen, die sagen: »Unser Herr, schenke uns an unseren Gattinnen und unseren Nachkommen Augentrost, und mache uns für die in Ehrfurcht gegenüber Allâh Demütigen zu einem Vorbild!«“ (Sûra 25:74), das heißt: Hilf uns, denjenigen vor uns zu folgen, sodass wir zum Vorbild für die Anderen nach uns werden können! Allâh der Erhabene sagte nicht in diesem Qurân-Vers „Vorbilder“, also im Plural, und zwar als Hinweis darauf, dass ihr Weg derselbe und ihre Vorgehensweise dieselbe ist, so dass es in der Wirklichkeit nur ein einziges Vorbild ist. Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und dass dieser Mein Weg gerade ist. So folgt ihm! Und folgt nicht den Pfaden, denn sie trennen euch von Seinem Weg! …“ (Sûra 6:153).

– Sie eilt zu jeder Güte:

Allâh der Hocherhabene sagt: „Und diejenigen, die Islâmleugner sind, sagen denen, die den Glauben verinnerlichen: »Wenn er etwas Gutes wäre, wären sie uns damit nicht zuvorgekommen!«“ (Sûra 46:11). Von allen Menschen sind die Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zweifellos diejenigen, die sich am schnellsten zur Güte beeilten und die jeder Güte am würdigsten sind. Deswegen sollen sich alle, die nach ihnen kommen, sie zum Vorbild nehmen.

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Geschwister im Islam:

Sie hat ihr vorteilhaftes Geschäft mit Allâh abgeschlossen:

Allâh der Erhabene sagt: „Allâh hat wahrhaftig von den den Glauben Verinnerlichenden deren Leben und deren Gut gekauft, damit für sie das Paradies sei! …“ (Sûra 9:111). Die Ergebnisse dieses Geschäftes waren sehr klar und deutlich im Verhalten derjenigen, die dieses Geschäft abgeschlossen haben, wie Sumaia, Ammâr, Jâsir, Suhaib und andere Gefährten  möge Allah mit ihnen zufrieden sein.

Der folgende Qurân-Vers ist nach der Meinung der meisten Qurân-Exegeten wegen Suhaib geoffenbart: „Und unter den Leuten ist, wer seine Seele im Trachten nach Allâhs Zufriedenheit verkauft. Und Allâh ist sanftmütig gegenüber den anbetend Dienenden.“ (Sûra 2:207). Denn als Suhaib zu Allâh und Seinem Gesandten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken auswandern wollte und sein Vermögen in Makka ließ, verfolgten ihn einige Islâmleugner. Er stieg von seinem Reittier ab, spannte seinen Bogen und sagte zu ihnen: „Ihr wisst ganz genau, dass ich einer der besten Scharfschützen unter euch bin. Ihr werdet mich nicht fangen, ohne dass ich vorher jeden meiner Pfeile verschossen habe. Und danach werde ich mit dem Schwert kämpfen, solange ich es kann. Erst dann könnt ihr tun, was ihr wollt!“ Sie sagten: „Du kamst bettelarm zu uns und jetzt lassen wir dich nicht so reich gehen. Sage uns, wo du dein Geld in Makka versteckt hast, und wir lassen dich gehen!“ Er willigte ein und informierte sie über sein Geld. Als er zum Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  kam, war dieser Qurân-Vers schon geoffenbart und da sagte ihm der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : „O Abû Yahyâ! Welch erfolgreicher Handel!“ Überliefert von Al-Hâkim, Ibn Sa’d in At-Tabaqât und Abû Nu‘aim in dessen Werk Al-Hiliya. Scheich Ahmad Schâkir stufte diesen Hadîth als authentisch ein.

„Und Allâh ist sanftmütig gegenüber den anbetend Dienenden.“ : Dies bedeutet, dass Er das Wenige von ihnen annimmt und ihnen dafür reichliche Belohnung gibt. Er kauft vom den Glauben Verinnerlichenden dessen Besitz und Seele, obwohl Er der Besitzer von Seelen und Geldern ist, und verkauft im Gegenzug dem den Glauben Verinnerlichenden die beste und wertvollste Ware, nämlich das Paradies, das ebenfalls Ihm gehört. Gibt es überhaupt so etwas, dass jemand seinen Besitz gegen seinen Besitz verkauft?! Wahrhaftig, Er ist gegenüber den anbetend Dienenden sanftmütig!

– Sie weiß, dass sie überprüft werden muss:

Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Rechnen denn die Menschen damit, dass sie gelassen werden, dass sie sagen »Wir verinnerlichen den Glauben«, und sie werden nicht auf die Probe gestellt? Und Wir haben ja schon diejenigen vor ihnen auf die Probe gestellt. So weiß Allâh ganz gewiss um diejenigen, die wahrhaft sind, und Er weiß ganz gewiss um die Lügner.“ (Sûra 29:2-3). Er sagt ferner: „Oder meint ihr, dass ihr den Paradiesgarten betreten werdet, und es ist noch nichts Gleiches über euch gekommen wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid berührten sie, und sie wurden zum Zittern gebracht, bis dass der Gesandte und diejenigen, die mit ihm den Glauben verinnerlichten, sagten: »Wann kommt Allâhs Sieg?« Aber Allâhs Sieg ist wahrhaftig nahe!“ (Sûra 2:214). Die gläubige Persönlichkeit weiß also sehr genau, dass sie heimgesucht wird und sie findet es falsch zu glauben, dass es gut ist, dass man nicht heimgesucht wird. Sie weiß auch ganz genau, dass die am härtesten heimgesuchten Menschen die Propheten sind, dann die Besten unter den normalen Menschen, dann die Nächstbesten.

– Sie ist geduldig und erhofft Allâhs Belohnung im Jenseits:

Sie verrichtet geduldig die Anbetungshandlungen und erhofft dabei die Belohnung dafür von Allâh. Sie hält sich geduldig von den Sünden fern und erhofft dabei die Belohnung dafür von Allâh. Sie ist auch in dem Sinne genügsam, dass sie an Allâh Genüge hat, auf Ihn und Seine Belohnung vertraut sowie auf Seine Hilfe, Seinen Sieg und Seinen Beistand rechnet. Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Diejenigen, die Allâh und dem Gesandten Folge leisten, nachdem sie die Wunde erlitten hatten – für diejenigen unter ihnen, die rechtschaffen handeln und demütig in Ehrfurcht gegenüber Allâh waren, ist eine gewaltige Belohnung. Diejenigen, zu denen die Menschen sagten: »Wahrhaftig, die Menschen haben sich bereits wider euch versammelt; fürchtet sie also!« – sie wurden also stärker im Glauben, und sie sagten: »Unsere Genüge ist Allâh und was für ein vorzüglicher beschützender Sachwalter!« So kehrten sie mit Gnade von Allâh und Gunstbezeigung zurück, kein Übel hat sie getroffen. Und sie folgten dem Wohlgefallen Allâhs, und Allâh ist voll gewaltiger Gunstbezeigung.“ (Sûra 3:172-174). Er sagt ferner: „Und als die den Glauben Verinnerlichenden die Gruppierungen sahen, sagten sie: »Das ist, was Allâh und Sein Gesandter uns verheißen haben; und Allâh und Sein Gesandter sagen die Wahrheit.« Und es mehrte ihnen nur Glaube und Ergebung.“ (Sûra 33:22). Er sagt weiterhin: „Und wären sie doch zufrieden mit dem, was Allâh und Sein Gesandter ihnen gaben, und sagten: »Unsere Genüge ist Allâh. Allâh wird uns von Seiner Gunstbezeigung geben und Sein Gesandter. Wir sind wahrhaftig nach Allâh Trachtende!«“

Nur bei Allâh ist Beistand zu suchen und auf Ihn ist Verlass. Es gibt weder Macht noch Stärke außer durch Ihn.

Was ist mit dem Hadsch?

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Wahrlich, diejenigen, die sagen: „“Unser Herr ist Allah““, und die sich dann aufrichtig verhalten – zu ihnen steigen die Engel nieder (und sprechen): „“Fürchtet euch nicht und seid nicht traurig, und erfreut euch des Paradieses, das euch verheißen wurde. .“ (Sure 41:30).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Während die Freude auf die Zeit des Haddsch und dessen rituelle Handlungen, die Allâh der Gepriesene und Erhabene zur Läuterung Seiner anbetend Dienenden und als Barmherzigkeit für sie vorgeschrieben hat, die islâmische Welt überflutet, wird über religiöse, spirituelle, wissenschaftliche, erzieherische und kämpferische Aspekte geredet und geschrieben; und aus der Schule des Haddsch werden viele Ideen und Lehren gezogen.

Im Islâm gibt es nämlich keine religiöse Grundlage, keine Vorgehensweise oder keine Tat, der keine großartige Weisheit zu Grunde liegt, die Allâh der Freigebige und Gönnende geordnet und von denen Er einige gelehrten Menschen gezeigt hat, damit sie dadurch über die Großartigkeit und Allmacht des Herrschers und dessen Barmherzigkeit nachdenken können.

Zahlreiche Lehren

Über diese erzieherischen Aspekte, über die viel geredet wurde, ohne dass man sie gründlich und umfassend beschreiben oder analysieren konnte, schreibt Herr Fahd Al-Dschuhanî: „Wir werden einige Lektionen und Lehren behandeln, die wir aus der Schule des Haddsch lernen.

Unser Ziel ist es nicht, diese Lehren gründlich und umfassend zu erwähnen, vielmehr handelt es sich um Hinweise und Lichtpunkte, die den Geist und die Großartigkeit des Islâm zeigen.“

Einheit und Verbundenheit

Diese Begriffe sind für die Aufwärtsentwicklung der Umma von großer Bedeutung, und sie sind in den rituellen Handlungen des Haddsch sehr deutlich, denn die Muslime kommen aus allen Teilen der Welt zum Haddsch. Sie haben verschiedene Nationalitäten, Hautfarben, Sprachen und Namen, aber trotzdem haben sie sich beim Haddsch zeitlich und örtlich, äußerlich und innerlich vereint. Sie haben sich auch innerlich so vereint, dass irgendein Haddschi, wenn du ihn fragst, warum er den Haddsch unternehme, antworten würde, dass er aus Gehorsam gegenüber Allâh dem Hocherhabenen und in der Hoffnung auf Seine Vergebung und Barmherzigkeit gekommen ist.

Allâh der Erhabene sagt „Hierauf strömt weiter, woher die (anderen) Menschen weiterströmen …“ (Sûra 2:199), damit die Handlungen des Haddsch einheitlich werden. Die Symbole der Einheit der Haddschis bei den rituellen Handlungen sind sehr deutlich, so dass man sie nicht ausführlich zu erklären braucht. Hätte der Haddsch nur diesen Vorteil und nur diese Lehre gehabt, die wir ziehen und mit in unsere Heimatländer nehmen, dann

wäre es bei Allâh ausreichend und es hätte einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklung der Umma gehabt.

Zeitmanagement und Einhaltung der Termine

Dies ist eine weitere Lektion des Haddsch, denn die enge Verbindung zwischen Haddsch und Zeit beweist die Bedeutung der Zeit und deren hohen Wert. Das wird deutlich durch die genaue zeitliche Bestimmung für jede rituelle Handlung des Haddsch wie das Verweilen auf der Arafa-Ebene, der Übernachtung in Muzdalifa, dem Verlassen von Muzdalifa nach Minâ, der Bewerfung der Aqaba-Steinsäule und die zeitliche Bestimmung für das Bewerfen der anderen Steinsäulen nach dem Mittag; und auch der Haddsch selbst hat seine bestimmte Zeit im Jahr und wird weder vor dieser Zeit noch nach ihr angenommen. Dies und vieles mehr weist uns auf die Bedeutung der Zeit hin. Zeit ist Leben, sie ist das Kapital des Muslim, das er davor bewahren soll, in nutz- und fruchtlosen Sachen verschwendet zu werden, die weder religiöse noch weltliche Interessen enthalten, geschweige denn, dass er diese Zeit mit etwas verbringt, was Allâh der Hocherhabene verboten hat.

Erleichterung und keine Erschwernis

Leichtigkeit, Einfachheit und Erleichterung gehören zu den Eigenschaften des Islâm, die sich im Haddsch sehr klar zeigen. In einem von Al-Buchârî und Muslim überlieferten Hadîth sagt Abdullâh ibn Amr ibn Al-Âs , als der Prophet  beim Abschiedshaddsch in Minâ die Fragen der Menschen beantwortete: „Immer wenn der Prophet  nach etwas gefragt wurde, das früher oder später getan wurde, sagte er: »Tue es, es gibt nichts dagegen einzuwenden!«“ Und auch die Sondererlaubnisse für diejenigen, die dafür eigene Entschuldigungsgründe haben, wie der Prophet  zum Beispiel Al-Abbâs ibn Abdulmuttalib es erlaubte, wegen seiner Tränkungstätigkeit die Nächte von Minâ in Makka zu verbringen; und auch die Erlaubnis für die Schwachen wie die Kinder und die Frauen, dass sie Muzdalifa schon in der Nacht verlassen und die Aqaba-Steinsäule früher bewerfen können. Es gibt noch weitere Beispiele für die Erleichterung und den Verzicht auf die Erschwernis beim Haddsch.

Dazu gehört auch, dass man bei vielen Handlungen mehrere Wahlmöglichkeiten hat, was ebenfalls eine große Erleichterung bedeutet: Man hat zum Beispiel beim Haddsch die Wahl zwischen Tamattu-, Qirân- und Ifrâd-Haddsch (verschiedene Verbindungsmöglichkeiten von Haddsch und Umra [Pilgerfahrt mit geringeren Riten

als Haddsch] mit entsprechendem Ihrâm); man hat ferner die Wahl, sich die Haare zu kürzen oder zu rasieren; man hat weiterhin die Wahl, sich zu beeilen oder bis zum Ende der Haddsch-Handlungen abzuwarten.

Das ist zweifellos eine großartige Lektion für jeden Aufrufenden zu Allâh, für jeden Erzieher, Lehrer und für jeden Muslim, dass sie sich für die Leichtigkeit und Erleichterung und nicht für Erschwernis und Bedrängnis der Menschen entscheiden, und zwar gemäß den Worten des Propheten : „Macht es leicht und erschwert es nicht; bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab!“ Überliefert von Al-Buchârî.

 Die eigene Erziehung, die Selbstkontrolle und die Einhaltung der demütigen Ehrfurcht gegenüber Allâh

Wenn man sich den Haddsch betrachtet, wird man diese präzise Ordnung, die Disziplin und den Ernst der Haddschis sehr klar bemerken. Denn vom Beginn bis zum Ende der gesegneten Reise des Haddsch finden wir klare zeitliche und örtliche Grenzen: Die örtlichen Grenzen sind die festgelegten Mîqât (Orte, an denen man in den Ihrâm-Zustand eintritt), die die Haddschis von außerhalb Makkas nicht überschreiten dürfen; dazu gehören ebenfalls die Orte des Umschreitens der Ka‘ba und des Sa‘î (Lauf zwischen den Hügeln Safâ und Marwa)

und Ähnliches. Die zeitlichen Grenzen stellen sich in den rituellen Handlungen dar, die an eine bestimmte Zeit gebunden sind, wie das Verweilen auf der Arafa-Ebene, deren Verlassen, die Übernachtung in Muzdalifa, die Bewerfung der Steinsäulen und Anderes mehr. Zur deutlichen Disziplin im Haddsch gehört, dass alle Haddschis eine bestimmte einheitliche Kleidung tragen und die Verbote vermeiden müssen, die den Ihrâm-Zustand verletzen.

All diese Grenzen stammen von Allâh dem Hocherhabenen: „… Dies sind Allâhs Grenzen, so übertretet sie nicht! Wer aber Allâhs Grenzen übertritt, diejenigen sind die Ungerechten.“ (Sûra 2:229), und Allâh der Erhabene sagt ferner: „… Dies sind Allâhs Grenzen. Wer aber Allâhs Grenzen übertritt, der fügt sich ja selbst Unrecht zu…“ (Sûra 65:1).

Al-Buchârî gab einem Kapitel im Buch über den Haddsch den Titel: „Kapitel über die Anweisung des Propheten  beim Strömen (beim Verlassen der Arafa-Ebene), Ruhe zu bewahren und über seinen Wink mit der Gerte“. In diesem Kapitel steht Folgendes: „Als der Prophet  sich am Tag von Arafa in Bewegung setzte, hörte er hinter sich laute Stimmen, das Schlagen und Antreiben der Kamele, da zeigte er mit seiner Gerte zu ihnen und sagte: »O ihr Menschen, bewahrt die Ruhe, denn Rechtschaffenheit ist nicht durch Eile zu erlangen!«“

Betrachte diese großartigen Prinzipien, zu denen der Muslim im Haddsch erzogen wird, wie der Liebe zur Ordnung, Disziplin und zum Ernst; und so kehren die Muslime mit diesen wertvollen erzieherischen Prinzipien zu ihren Familien zurück!

Ordnung, Disziplin und Ernst

All diese Bedeutungen sehen wir sich in den rituellen Handlungen des Haddsch widerspiegeln. Allâh der Erhabene ordnet sogar im Zuge der Qurân-Verse über den Haddsch die Gottesfurcht an und sagt: „… Und versorgt euch mit Reisevorrat, doch der beste Vorrat ist die Gottesfurcht. Und fürchtet Mich, o die ihr Verstand besitzt!“ (Sûra 2:197). Dies bewegt den muslimischen Haddschi dazu, gegenüber Allâh dem Mächtigen Selbstkontrolle zu üben, denn Allâh weiß um alles, was man tut, und Allâh der Hocherhabene verbietet ihm, während des Haddsch Geschlechtsverkehr auszuüben, Missetaten zu begehen und Streit zu führen, um ihn zu erziehen und sein Verhalten zu disziplinieren. Dazu sagt Allâh der Erhabene: „Die (Zeit der) Pilgerfahrt (sind) bekannte Monate. Wer in ihnen die (Durchführung der) Pilgerfahrt beschlossen hat, der darf keinen Beischlaf ausüben, keinen Frevel begehen und nicht Streit führen während der Pilgerfahrt. Und was ihr an Gutem tut, Allâh weiß es…“ (Sûra 2:197). Vom Beginn des Haddsch

an fürchtet der Muslim Allâh den Erhabenen, und so gilt seine Absicht einzig und allein Allâh, sein Haddsch, seine Liebe, Hoffnung, Furcht, Ehrfurcht, Bittgebete und Anflehungen gelten nur Allâh dem Erhabenen. Sobald er die Ihrâm-Kleidung trägt, übt er Selbstkontrolle und erinnert sich daran, dass Allâh ihn sieht und über seine Taten Bescheid weiß, und so hält er sich von den Verboten des Ihrâm-Zustandes fern; und wenn er einen Fehler begeht, dann sühnt er ihn, wie Allâh es vorgeschrieben hat. Wenn beim Umschreiten der Ka’ba etwas im Gedränge von diesen Tausenden Männern und Frauen passiert, dann hält er seine Blicke zurück, sodass er nichts Verbotenes erblickt; er hält sich vom Verbotenen zurück und wahrt sein Herz, sein Gehör, seine Augen und seine Zunge vor dem Verbotenen während des Haddsch, damit er seine rituellen Handlungen in der Hoffnung auf die Annahme seiner Anbetungshandlungen hütet. Und dies gilt ebenso für alle weiteren rituellen Handlungen des Haddsch.

Es ist allen klar, dass all dies die Seele erzieht, läutert und reinigt. Bei Allâh, das ist eine großartige und erhabene Lektion, falls der Haddschi sich diese Lektion betrachtet, sie lernt und in seinem Leben anwendet!

Die Verbundenheit, das gegenseitige Kennenlernen und die Solidarität unter den Muslimen

Wie schön wird der Haddsch, wenn du einen muslimischen Bruder aus einem anderen Teil der Welt kennen lernst, seine Zustände erkennst, ihn liebst und er dich liebt; wenn ihr beide euren Geschwistern helft und für einander sorgt, ohne dass irgendetwas wie Verwandtschaft, Heimat, Vaterlandsliebe oder Geld euch verbindet; nur der Islâm verbindet euch. Hier in der Zeit des Haddsch erlebt man die schönsten und großartigsten Beispiele der Brüderlichkeit, und wir Muslime werden wirklich so, wie der auserwählte Prophet  von uns berichtete: „Ein Gläubiger ist dem anderen Gläubigen wie das Mauerwerk; ein Teil davon hält den anderen Teil fest.“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

Und lass uns, mein lieber Bruder, über folgenden Hadîth im Sahîh-Werk von Muslim nachdenken, in dem Ibn Abbâs berichtete, dass der Prophet  eine Schar reisender Menschen in Ar-Rauhâ traf und sie fragte: „Wer seid ihr?“ Sie antworteten: „Wir sind die Muslime. Und wer bist du?“ Er antwortete: „Ich bin der Gesandte Allâhs.“ Da hob eine Frau von ihnen ein kleines Kind hoch und fragte: „Gibt es für dieses Haddsch?“ Er antwortete: „Ja, und dafür wirst du belohnt.“

Der Haddsch erzieht also zur Verbundenheit, zum gegenseitigen Kennenlernen, zur Freundlichkeit und zur Annäherung unter den Muslimen, denn es gibt zwischen 11

uns keinen Unterschied außer durch die Demut in Ehrfurcht gegenüber Allâh. Allâh der Erhabene sagt in der Sûra vom Haddsch: „damit sie (allerlei) Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über den aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat. – Esst (selbst) davon und gebt dem Elenden, dem Armen zu essen“ (Sûra 22:28), und Er sagt ferner: „dann esst davon und gebt dem bescheidenen und dem fordernden (Armen) zu essen“ (Sûra 22:36).

Allâh weiß wahrhaftig über Seine anbetend Dienenden Bescheid und Er erzieht sie dazu, dass sie sich gegenseitig helfen und für einander sorgen, dass der Reiche von ihnen den Armen speist und der Starke von ihnen dem Schwachen hilft. Dadurch werden wichtige Prinzipien wie die gegenseitige Solidarität und Zusammenarbeit verankert.

Und Allah weiß es am besten

Sie sind eilend gekommen, so bereitet euch vor!

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt. .“ (Sure 5:3).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Tage eines hervorrangenden Monates haben sich von uns genähert. Sie haben sich von uns mit Tahl l (Gebrauch der Formel lâ ilâha `illa Allah es gibt keine Gottheit außer Allah), Takbîr (der Formel `Allahu `akbar), Lobpreis, Verherrlichung, Sich-Zurückziehen von der Welt und Widmen Gottes dem Dienste, Demut, Bittgebet, Taränen, zunehmender Gabe bei den Löhnen,  Vergebung und Barmherzigkeit von einem stets vergebenden Herrn genähert Die ersten Zehn-Tage vom Monat Zu-l-Hidscha haben sich rennend genähert, deshalb lege ich für euch diese Haltungen dar!

Die erste Haltung:

 Wie majestätisch ist die Genade Allahs uns gegenüber und wie Er, Preis sei Ihm, barmherzig uns gegenüber, als Er für uns Saisonen für die Gehorsam Ihm gegnüber und Zeiten, in denen wir dessen Gaben unterworfen sind, durchn Er für uns die Grade hochstellt und die Abrechnungen (am Jüngsten Tag) verdoppelt und die schlechten Tate vergibt, „Wenn ihr die Gunst(erweise) Allahs aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht erfassen.“ (Sûra 14,34)

Der gläubige anbetend Dienende geht zwischen diesen Saisonen und Zeiten mit aller Hoffnung umher, dass von ihm sein Herr alles annnimmt, was er verrichtet hat, als er ernsthaft gearbeitet, sich bemüht, bewusst, gearbeitet hat sowie treu und aufrichtig gewesen war, mit aller Sicherheit, dass er ins Paradies tretten wurd, sobald er dies tut. Der Erhabene sagt: „ Wer aber, sei es Mann oder FRAU, etwas an rechtschaffenen werken tut, und dabei gläubig ist, jene werden in den (Paradies)garten eingehen und es wird ihnen nicht ein Dattelkerngrübchen Unrecht zugefügt.“ (Sûra  4:124)

Sowie sagt Der Erhabene: „Wer aber etwas an rechtschaffenen Werken tut und dabei gläubig ist, der wird kein Unrecht und keine (Lohn)minderung befürchten. Und diene deinem Herrn, bis die Gewissheit zu dir kommt.“ (Sûra 20,112)

Unter dieser göttlichen Gnade ist eingeliedert, dass er die Betrauung mit seinem Herrn erneuert, da die Unachtsamkeit dem Menschen trifft und ihn die Versuchungen beeinflussen und ihm der Satan alles Gutes raubt, dann kommen diese Saisonen, dann kehrt er zurück, tut Buße, kommt zurück und kehrt wieder mit einer zugewendeten Seele, srömender Träne und aufrichtiger Reue, so gebührt Dir alles Lop, Du unser Herr, wegen dem, was Du uns an Gnaden gewährt hat, und Dir gebührt alles Lop sowohl im Voraus als auch im Letzte  sowie Dir gebührt alles Lob vor und nach.

Die zweite Haltung:

Diese zehn Tage sind eine große Chance in diesem Leben und reichlicher Gewinn in dieser Welt, der Gläubiger ist aufgefordert, die Chancen zu benutzen, bestrebt zu sein, diese zu wahrnehmen und gewinnen, und darum ernst zu sein, nach allem, was sie an Gute und Gnade haben, zu streben. Das Gute und der Vorrang dieser zehn Tage haben sich bei der Aussage des (Geliebters) Gesandten (Segen und Frieden seien auf ihm) verdeutlicht :“

Dieser hochrangige Vorrang ist auf das, was sich in diesen Tagen von vielfältigen Anbetungshandlungen und unterschiedlichen gottgefälligen Taten dem Herrn gegenüber befinden. Ibn Hadschar sagte in (seinem Buch) al fath : „Es zeigt sich, dass  der Grund für den Vorzug der zehn Tage von Zu-l-Hidscha im Zusammenkommen der Mütter der anbetend Dienung an diesen Tagen liegt, nämlich, das Gebet, das freiwillige Almosen, das Fasten und der Haddsch, was in keinem anderen sind.“ Zitatende.

Der Vorrang dieser Tage zeigt sich auch darin, dass sie die besten Tage der Welt sind. Dschâbir ibn Abd Allah (möge Allaj mit ihm zufrieden sein) berichtete, dass der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen  schenken) sagte: „Die besten Tage der Welt sind die zehn Tage (von Zu-l-Hidscha).“

Es ist eine Einladung für dich, du mein gläubiger Bruder, damit du dich auf den Empfang vorbreitest, sowie dass Allah dich diesen Tagen gegenüber in bestem Falle sieht. Wisse, dass sie Tage sind, die in deinem Leben schnell gehen und von dir viel nehmen. Und nimm die Schrift mit aller Kraft  , wenn du sie in diesem Jahr erlebst, vielleicht gehörst du zu denjenigen, die diese Tage im nächsten Jahr nicht erleben.

Die dritte Haltung:

Du, der anbetend Diener Allahs, sollst diese zehn Tage zu einem Gute-Wendepukt in deinem Leben machen, und gucken, was du jetzt um Allah verrichtest und wie du am Ende deines Leben bist. Es ist sehr wichtig, dass du dich Allah am Ende deines Lebens mehr als dessen Anfang  näherst. Dass du davon beeinflusst wirst, soll es über dein Gesicht, Handeln sowie Herz erscheinen. Wo liegt der Vorteil denn, wenn diese verdienstvollen zehn Tage vorbeigehen, ohne dich zu einem anbetend dienenden reuigen und Allah Dem Erhabenen gegenüber demütigen Mann zu machen.

Du sollst unbedingt auch mit diesen positiv aufeinanderwirken, und zwar, dass du die negative Art und Weise deines Lebens änderst oder dass du verdoppelst, was du an  rechtschaffenen Anbetungshandlungen verrichtetste oder dass du die übliche Routine deines Lebens mit dem, was von den Aussagen und Handlungen rechtschaffen ist, brichest. Der Erhabene sagt: „Und diene deinem Herrn anbetend, bis die Gewissheit zu dir kommt.“ (Sûra 15,99)

Die vierte Haltung:-

Solange wir am Empfang dieser gesegneten zehn Tage wagen, kennen viele von uns die Art und Weise dieses Empfangs nicht. Als Darlegung dieses Problems sage ich, dass der Muslim planen und sich bemühen soll, jede Minute an den besten Tagen der Welt zu empfangen. Er soll auch die Programmen vorbreiten und die Tabellen zeichnen, die ihm bei dieser wunderbaren gläubigen Nutzung helfen, da die zehn Tage ein Feld für die ganzen rechtschaffenen Taten ohne Ausnahme. Und diese rechtschaffenen Taten bedürfen einer vorherigen Anordnung und genauen Planung, die dem gläubigen anbetend Diener dabei helfen, diese ganzen rechtschaffenen Taten  zu verrichten und deren Belohnung vom Herrn der Welten zu erhalten.

Die fünfte Haltung:-

Diese zehn Tage haben Eigenschaften, um einige zu nennen:

Allah, Preis sei IHM, Der Erhabene, schwört bei diesen in SEINEM ehrwürdigen Buch, in dem Der Erhabene sagt: „Bei der Morgendämmerung und den zehn Nächten.“ (Sûra 89,1-2)

Allah, Preis sei IHM, Der Erhabene bezeichnete sie in SEINEM Buch als die bekannten Tage und ordnete an ihnen ins Besondere Dessen Gedenken an. Der Erhabene sagt: „Und sie gedenken den Nahmen Allahs an wohlbekannten Tagen.“ (Sûra 22,28) Einige Quran-Exegeten meinten, dass die bekannten Tage die ersten zehn Tage von Zu-l-Hidscha sind.

Die rechstchaffenen Taten an diesen sind bei Allah mehr beliebt als die anderen Tage. Ibn ´Umar (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) sagte, dass der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Es gibt keine Tage, die bei Allah großer oder an denen die Arbeit bei Allah mehr beliebt als diese zehn Tage sind, also vermehrt an ihenen die Aussage (es gibt keine Gottheit außer Allah) und die Aussage (Der Lobpreis ist Allah).“

An diesen befindet sich Der (Tarwija) Nachdenkentag respektive der achte Tag, an dem die Taten des Hadsch beginnt.

An diesen befindet sich der Tag von  ´Arafa, der ein großartiger Tag ist und zu den ruhmvollen Eigenschaften des Islam gehört. Er hat großartige Tugenden, denn es ist ein Tag der Vergebung der Sünde und dessen Übersehen, ein Tag des Freilassens vom Feuer und ein Tag des Stolzes. Von Aischa, der Mutter der Gläubigen, (möge Allah mit ihr zufrieden sein) wurde überliefert, dass der Gesandte Allahs (möge Allah ihn in Ehren d ihm Wohlergehen schenken) sagte: „Es gibt keinen Tag, an dem Allah Der Allmächtige Der Majestätische einen anbetend Diener vom Feuer freiläßt, mehr als der Tag von Arafa. ER kommt heran und brüstet sich mit ihnen den Engeln gegenüber.“ Der Hadith wurde von Muslim verbreitet.

An ihnen befindet sich eine Nacht des Zusammenbringens und zwar die Nacht von Muzdalifah, in der derjeninge, der den Hadsch verrichtet, in der Nacht des zehnten Tages von Zu-lHidscha übernachtet, nachdem er von Arafa (Berg) gestoßen wird.

An ihnen befindet sich der Hadsch respektive die fünfte Elementarpflicht des Islam.

An ihnen befindet sich der tag des Schlachtes und zwar der zehnte Tag von Zu-l-Hidscha, der als der großartigste Tag der Welt gilt, gemäß dem, was Abdullah ibn Qirt überlieferte, dass der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)sagte: „Der großartigste Tag bei Allah, Gepriesen sei Ihm, Dem Erhabenen ist der tag des Schlachtes und dann kommt der Tag der Kälte.“

Allah machte sie zu einer Zeit des Sich-Nähern Allahs, Preis sei Ihm, gegenüber und zwar mit Schlacht der Opfer wie die Markt der Opfertiere, die speziell für denjenige, der den Haddsch verrichtet, sowie wie die Opfer, an dem sich derjenige, der den Haddsch verrichtet, mit den anderen Muslimen beteiligt.

An ihnen befinden sich Tage, die besser als die letzten zehn Tage von Ramadaan sind, gemäß dem, was Scheich des Islam Ibn Taimija (möge Allah Sich seiner erbarmen) erwähnte, als man ihn nach Zu-l-Hidscha und den letzten zehn Tagen von Ramadaan fragte und zwar welche besser sind?? Da antwortete er: „Die zehn Tage von Zu-l-Hidsacha sind besser als die zehn Tage von Ramadaan und die letzten zehn Nächte von Ramadaan sind besser als die Nächte der zehn Tage von Zu-l-Hidscha.“ Zitatende seiner Aussage (möge Allah Sich seiner erbarmen).

Die sechste Haltung:-

Es gibt Taten, deren Verrichtung an diesen zehn Tagen empfehlenswert ist, auf die man hinweisen muss. Zu ihnen gehört:

Die Notwendigkeit, sich wieder reuvoll Allah dem Erhabenen zuzuwenden und zu IHM zurückzukehren sowie von den Sünden und dem Ungehörsam abzulassen und an der Verrichtung der rechtschaffenen Taten zu wagen.

Verrichtung der rituellen Gebete zu deren Zeit, denn dies gehört zu den prächtigsten und großartigsten sowie verdienstvollen Taten. Der Muslim soll auch sie in Gemeinschaft mit den Muslimen verrichten sowie er soll die freiwilligen Gebete an diesen zehn Tagen vermehren, da sie zu den besten gottgefälligen Taten gehören.

Das Fasten, sei es das Fasten der ganzen neuen Tage von Zu-l-Hidscha oder einige von ihnen ins Besondere der Tag von Arafa.

Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)sagte: „Ich erwarte von Allah, dass das Fasten vom Tag von Arafa sowohl das vorherige als auch das kommende Jahr abbüßt.“ Sowie Hafsa sagte: „Vier Angelegenheiten, die der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!)nicht ließ, nämlich, das Fasten von ´Aschurâ`(dem zehnten Tag vom Monat Muharram), das Fasten der zehn Tagen von Zu-l-Hidscha, das Fasten an drei Tagen jedes Monates und zwei Rakaa vor der Morgenfrühe.“

Die Umra und der Haddsch, sind am besten, was man an den zehn Tagen von Zu-l-Hidscha verrichtet

Und Alla