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Das ist der Islam

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Und wer hat eine schönere Religion als jener, der sich Allah ergibt und dabei Güte übt und dem Glauben Abrahams folgt, des Aufrechten? Und Allah nahm Sich Abraham zum Freund.“ (Sure 04:125)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist

Und nun zum Thema:

Auf dem Glauben basiert alles im Islâm, wie in jeder Religion. Deswegen wird auf ihn viel Wert gelegt. Dabei besteht gar kein Widerspruch im Islâm zwischen Glaube und Wissenschaft, ganz im Gegenteil; der Qurân betont die Wichtigkeit des Wissens und der Wissenschaft für den Glauben.

 „Es ist ein wichtiges Faktum […], dass der Qurân, der stets zur Pflege der Wissenschaft aufruft, vielfältige Betrachtungen über Naturphänomene enthält, deren erklärende Details mit den modernen wissenschaftlichen Gegebenheiten absolut konform erscheinen. In der jüdisch-christlichen Offenbarung gibt es keine Entsprechungen dieser Art.”

In Hunderten von qurânischen Versen werden die Wissenschaftler gelobt und die Nicht-Wissenden zum Wissen bewegt, denn durch Unkenntnis wird ihr Glauben bedroht. Ganz im Gegensatz steht das zur vorherrschenden Vorstellung im Westen. Der richtige Gläubige istnach dem Qurân der Wissende. Allâh sagt im Qurân:

,,Siehst du nicht, dass Allâh vom Himmel Wasser herabkommen lässt? Damit bringen Wir dann Früchte von unterschiedlichen Farben hervor.

Und von den Bergen gibt es Schichten, weiße und rote – von unterschiedlichen Farben – und rabenschwarze.Und unter den Menschen und den Tieren und dem Vieh gibt es (auf ähnliche Weise) unterschiedliche Farben. So ist es. Allâh fürchten von Seinen Dienern eben nur die Gelehrten. Gewiss, Allâh ist Allmächtig und Allvergebend.” (Sûra 35:27-28)

Analog gibt es zahlreiche Beispiele für den Ansporn zum religiösen Wissen

„Es steht den Gläubigen nicht zu, allesamt auszurücken. Wenn doch von jeder Gruppe von ihnen ein Teil ausrücken würde, um (mehr) von der Religion zu erlernen und um ihre Leute zu warnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren, auf dass sie sich vorsehen mögen.“ (Sûra 9:122)

Anregung zum Denken und Anwendung der Vernunft:

„Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch den Blitz (als Grund) zur Furcht und zum Begehren sehen lässt und vom Himmel Wasser herabkommen lässt und mit ihm dann die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die begreifen.“ (Sûra 30:24)

Anregung zur Verbreitung der Wissenschaft und Warnung vor deren Verheimlichung:

„Und (gedenkt,) als Allâh mit denjenigen, denen die Schrift gegeben worden war, ein Abkommen traf: ‚Ihr sollt sie den Menschen ganz gewiss klar machen und sie nicht verborgen halten!‘ Da warfen sie sie hinter ihren Rücken und verkauften sie für einen geringen Preis; wie schlimm ist das, was sie erkaufen!“ (Sûra 3:187)

„Da haben Wir sie getrennt und aus dem Wasser alles Lebendige gemacht. Wollen sie denn nicht glauben?!“ (Sûra 21:30)

„Und die Erde haben Wir gedehnt und darauf festgegründete Berge gesetzt und auf ihr von allen zu wiegenden Dingen wachsen lassen.“ (Sûra 15:19)

Bewegung der Erde:

 „Er ist es, Der euch die Erde fügsam gemacht hat. So geht auf ihrem Rücken einher und esst von dem, womit Er (euch) versorgt. Und zu Ihm wird die Auferstehung sein.“ (Sûra 67:15)

Und so geht es in etwa 36 Bereichen der Wissenschaft, die Mensch, Tier, Flora, Fauna, Licht, Atmosphäre usw, so dass man erstaunt vor dieser Fülle von Zeichen steht, die bis heute keinen einzigen Widerspruch mit den wissenschaftlichen Tatsachen aufweisen.

Viele Aussagen der prophetischen Überlieferung heben den Wert des Wissens hervor:

„Die Suche des Wissens ist eine Pflicht für jeden Muslim und jede Muslima (muslimische Frau)”, ,,Die Tinte des Schülers ist heiliger als das Blut des Märtyrers”. Der Islâm erweist sich somit als Freund der Wissenschaft in ihrer weitesten Breite und auf allen Ebenen.

Es ist zu schade, dass viele europäische Denker und Philosophen, besonders die Atheisten, den Islâm nur vom Hörensagen kennengelernt oder ihn einfach pauschal durch ihre religiösen Erfahrungen mit anderen Religionen verurteilen. Sie sollen den Islâm selbst kennen, vielleicht finden sie in ihm etwas Anderes als das, was sie schon kannten.

„Vor der materialistischen Flut und der (Überschwemmung des Westens durch den Atheismus beweisen Christentum wie Judentum ihre Unfähigkeit, Dämme zu errichten. Das eine wie das andere ist in heilloser Verwirrung, und sieht man nicht, wie von Jahrzehnt zu Jahrzehnt der Widerstand gegen die Strömung abnimmt, die alles fortzuschwemmen droht? Der atheistische Materialist erblickt im klassischen Christentum nur ein fast zweitausend Jahre altes System, das der Mensch errichtete, um die Herrschaft einer Minderheit über ihresgleichen zu sichern.

Er ist nicht fähig, in den jüdisch-christlichen Schriften eine Sprache zu entdecken, die – und sei es nur sehr entfernt – der seinen verwandt ist: Sie enthalten so viele Unwahrscheinlichkeiten, Widersprüche, Unvereinbarkeiten mit modernen wissenschaftlichen Gegebenheiten, dass er sich weigert, Texte in Betracht zu ziehen, von denen die überwältigende Mehrheit der Theologen möchte, dass man sie als unauflösliches Ganzes akzeptiert. – Spricht man ihm vom Islâm? Er lächelt mit einer Selbstgefälligkeit, die lediglich dem Ausmaß seiner Unkenntnis des Gegenstandes entspricht. Wie der Mehrzahl der westlichen Intellektuellen, welcher Religion sie auch anhängen mögen, hat auch er vom Islâm eine beeindruckende Menge falscher Vorstellungen.“

Wir haben gesehen, inwieweit sich der Islâm mit der Wissenschaft verbindet. Wir haben auch festgestellt, wie umfangreich und vielschichtig diese Verbindung ist. Jedoch muss jedes Wissen – was den Einheitlichkeitscharakter dieses Wertsystems unterstreicht – auf die Instanz zurückgeführt werden, die alles kontrolliert und dem Menschen Selbstkontrolle empfiehlt; Lesen, Lernen, Wissen und Forschen müssen alle im Namen Gottes durchgeführt werden. Das ist der erste Befehl der islâmischen Offenbarung, der Befehl, den wir im ersten Satz bzw. Wort dieser Offenbarung finden, das bzw. den Muhammad  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  erhalten hatte:

„Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, Der (das Schreiben) mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste.“ (Sûra 96:1-5)

Das mag klarstellen, inwieweit dieses Wertsystem Einheitlichkeit aufweist, die jede Tat auf Gott zuruckführt. Diese Eigenschaft bezieht sich auf alle menschlichen Aktivitäten, die – wenn die Absicht bei dem Menschen besteht, sie im Namen Gottes zu tun – als eine Art Verehrung Gottes, als Gottesdienst betrachtet wird. So kann der Bauer im Namen Gottes seinen Pflug in die Erde ziehen, der Lehrer seinen Unterricht geben, der Architekt sein Projektuntenehmen, der Arzt seine Operation machen usw.

Die Totalität des islâmischen Wertsystems, die wir an seinem Verhältnis mit dem Wissen bzw. der Wissenschaft festgestellt haben, bezieht sich analog auf alle anderen Aspekten des Lebens.

Die qurânische Offenbarung insbesondere spiegelt diese Einheit und Totalität ausdrücklich wider, die sich nicht auf Muhammads Zeit oder auf den Raum der arabischen Halbinsel bechränken. Zudem erkennt der Qurân die ihm vorausgegangenen Schriften an, die nach ihm alle der,,Urschrift”, der ,,auf einer wohlbehüteten Tafel.” (Sûra 85:22)entstammen, und die die Gesandten des einzigen Gottes den Menschen überbracht haben:

Bevor man irgendein Gefäß füllen kann, muss man es zunächst leeren. Das Herz ist ein Gefäß. Und wie jedes andere Gefäß, muss das Herz auch geleert werden – bevor es gefüllt werden kann. Man sollte niemals darauf hoffen, das Herz mit Allâh füllen zu können, solange das Gefäß voller Dinge neben dem Hocherhabenen ist!

Das Herz zu leeren bedeutet nicht, nicht zu lieben. Ganz im Gegenteil! Wahre Liebe, wie Allâh sie von uns verlangt, ist am reinsten, wenn sie nicht auf einer falschen Bindung beruht. Das Verfahren, das Herz zuerst zu leeren, ist in der ersten Hälfte des Glaubensbekenntnisses zu finden. Man muss beachten, dass das Glaubensbekenntnis mit einer entscheidenden Negierung beginnt, einer wichtigen Leerung. Bevor wir erhoffen können, wahren Monotheismus zu erlangen, bevor wir bestätigen können, an einen Eins-seienden Herrn zu glauben, bestätigen wir zunächst, dass es keinen “Ilâh“ (nichts Verehrungswürdiges) gibt. Ein “Ilâh“ ist ein Verehrungsobjekt. Dennoch ist es unerlässlich zu verstehen, dass ein „Ilâh“ nicht nur etwas ist, was verehrt wird. Ein „Ilâh“ ist etwas, um das sich unser ganzes Leben dreht, dem wir gehorchen und das uns äußerst wichtig ist – mehr als alles andere.

Einige Menschen verehren andere Menschen. Und viele verehren sich selbst, ihre eigenen Gelüste und Launen, wie es im Qurân beschrieben wird. Allâh der Hocherhabene sagt: „Was meinst du wohl zu jemandem, der sich als seinen Gott seine Neigung genommen hat, den Allâh trotz (seines) Wissens hat in die Irre gehen lassen und dem Er das Gehör und das Herz versiegelt und auf dessen Augenlicht eine Hülle gelegt hat? Wer könnte ihn nach Allâh rechtleiten? Bedenkt ihr denn nicht?“ (Sûra 45:23).

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Die Religion, die Allah für die Menschen auserwählt hat, ist der Islam, da dieser am ehsten ihren Temperament entspricht. Allah machte Seine Religion für die Menschen sehr leicht. Sie entfernt alle Einschränkungen und Bürden, weil das für den Menschen mühsam ist. Sie lehrt die Menschen, immer Allahes Wohlgefallen zu suchen, sich Ihm anzuvertrauen und das von Ihm vorherbestimmte Schicksal zu akzeptieren, denn Er ist unendlich barmherzig, gütig und vergebend; Er erschafft alles für die Gerechten mit einem Zweck; Er ist Allmächtig.

Der Glauben an Allah, Dem Eigentümer aller Geschöpfe und Urheber aller stattfindenden Geschehnisse, die stattfinden, bedeutet den Ängsten, Sorgen und Mühsalen des menschlichen Lebens ein Ende zu bereiten. Für jemanden, der nach Seiner Religion lebt ist die Erleichterung und Schönheit, die sie ihm verschafft das Wichtigste. Darüber hinaus hat Allah alle Seine Gebote und Anordnungen dem Naturell der Menschen angemessen und keine Härte wird aus ihnen resultieren.

Allah erklärt im Quran, dass die Religion leicht ist und dass Er die Dinge für jene, die ihrer Religion folgen, leichter machen will:

Und Wir werden dich auf den leichtesten Weg bringen.

… Er hat euch erwählt und hat euch in der Religion nichts Schweres auferlegt, der Religion eueres Vaters Abraham. …

Im Licht der Verse lädt uns unser Prophet in Anlehnung an unsere Religion ein, folgendes zu erklären: „Religion ist Erleichterung“

Die Praktiken und Überzeugungen, die von den Menschen als Mühsal betrachtet werden, sind durch Polytheisten, Atheisten oder von jenen Personen, die andere von der Religion entfernen weitergegeben, in die Religionen übernommen und als wären sie ein Teil der wirklichen Religion. Andere wieder haben die Religion betreffend, eine prahlerische Haltung eingenommen. Sie sind der Meinung, dass es allgemein mehr akzeptiert wird, wenn sie schwierigere Dinge ausführen und sich selbst frömmer zeigen. Unser Prophet (s.a.w.s.) befahl den Muslimen um ihm herum, die Religion „leichter“ zu machen. Demnach sollen rechte Muslime seinen Geboten folgen und nicht unter den Folgen, die Dinge zu verkomplizieren, leiden.