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Der ehrwürdige Koran und die Morale

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Fürwahr, dieser Koran leitet zum Richtigsten und bringt den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft, daß ihnen großer Lohn werden soll,.“ (Sure 17:09)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

„O ihr Leute! Es ist bereits eine ermahnende Lehre zu euch gekommen von eurem Herrn und ein Heilmittel für das, was in den Herzen ist, und Rechtleitung und Barmherzigkeit für die den Glauben Verinnerlichenden.“ (Sûra 10:57).

Einige Dinge geben uns Auftrieb, weil sie unsere Herzen berühren. Allâh der Hocherhabene weiß, was uns verletzt oder was bewirkt, dass wir uns niedergeschlagen fühlen. Für all unsere Krankheiten gibt es Heilung. Der Qurân ist eine derartige Quelle der Heilung.

Wie kann der Qurân eine Heilung sein? Der Qurân besteht aus den vollkommenen, ewigen Worten Allâhs. Wenn wir einen Brief von jemandem erhalten, den wir lieben, dann besänftigen sich unsere Herzen beim Lesen von dessen Worten – weil wir ihn lieben. Wenn es jemand ist, den wir respektieren, dann nehmen wir dessen Worte besonders ernst und wissen, dass er das Beste für uns will. Wenn es jemand ist, nach dem wir uns sehnen, dann lesen wir dessen Worte immer wieder und suchen in ihnen Zuflucht, bis wir ihn sehen. Stell dir nun vor, dass der Qurân aus Allâhs Worten besteht, die an dich gerichtet sind! Stell dir die Sehnsucht des Herzens, nach dessen Allerliebsten, nach dessen Herrn vor! Aus eigener Erfahrung lese ich immer im Qurân, wenn ich von einem schlechten Traum erschüttert werde und mein Herz Angst und Unbehagen verspürt. Das beruhigt mich immer. Gleiches gilt, wenn ich traurig bin. Wenn der Qurân in unsere Herzen dringt, gibt es etwas, das jegliches weltliche Negative fortnimmt.

Der Qurân bringt uns auch zum Wesentlichen zurück. Wir lesen, dass Allâh Einer ist und dass Er alles besitzt und der Herr der Welten ist – wie könnten wir dann, wenn wir Ungerechtigkeit sehen, jemals denken, dass Menschen ohne die Erlaubnis Allâhs handeln? Wir lesen von den Prüfungen derer, die vor uns lebten, wie sie standhaft blieben und Allâh der Hocherhabene mit ihnen war – wie könnten wir aufgeben? Wir lesen, dass Er für den, der Ihm vertraut, dessen Genüge sein wird und alle Bittgebete beantwortet – wie könnten wir dann verzweifeln? Wenn wir daran erinnert werden, dass es einen Tag der Auferstehung gibt, und wir nur unsere guten Taten mitnehmen können, wie klein wären dann unsere weltlichen Bedürfnisse?

Damit der Qurân eine Quelle der Heilung für uns ist, müssen wir ihn mit diesem Verständnis lesen und mit der Absicht, Rechtleitung zu erlangen. Scheich Asch-Scha‘râwî zitierte in seiner Qurân-Exegese eine schöne Aussage von Imâm Dscha‘far as-Sâdiq, der seiner Meinung nach am meisten über die Geheimnisse des Qurân wusste:

„Ich wundere mich über denjenigen, der von Angst geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„»Unsere Genüge ist Allâh und was für ein vorzüglicher beschützender Sachwalter!« So kehrten sie mit Gnade von Allâh und Gunstbezeigung zurück, kein Übel hat sie getroffen…“ (Sûra 3:173-174).

Und ich wundere mich über denjenigen, der von Traurigkeit geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„…»Es gibt keine Gottheit außer Dir! Gepriesen seiest Du ob Deiner Erhabenheit über jeden Mangel! Ich war wahrhaftig der Ungerechten einer!« Da erhörten Wir ihn und erretteten ihn aus dem Kummer. Und auf diese Weise erretten Wir die den Glauben Verinnerlichenden.“ (Sûra 21:87-88).

Und ich wundere mich über denjenigen, der von Verrat und Betrug durch Menschen geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„»… Ich überlasse meine Angelegenheit Allâh. Allâh ist wahrhaftig hinsichtlich der anbetend Dienenden allsehend.« So bewahrte Allâh ihn vor den Schlechtigkeiten dessen, was sie an Ränken geschmiedet hatten, und die Leute Pharaos suchte das Schlechte der Pein heim.“ (Sûra 40:44-45).

Und ich wundere mich über denjenigen, der von einer Krankheit geplagt ist und nicht zu folgenden Worten Allâhs flieht:

„… »Mir ist wahrhaftig das Schädliche widerfahren, und Du bist der Barmherzigste der Barmherzigen.« Da erhörten Wir ihn und nahmen das, was auf ihm an Schädlichem lag, von ihm hinweg und gaben ihm seine Angehörigen und mit ihnen die gleiche Anzahl – aus Barmherzigkeit von Uns und als Ermahnung für die anbetend Dienenden.“ (Sûra 21:83-84).

Wenn wir dies lesen und spüren, dass wir weit vom Qurân entfernt sind und dass es unsere Herzen nicht berührt, dann sollten wir uns anstrengen, ihn zu lesen, bis die Worte in unsere Herzen dringen. Fleht Allâh an, dass der Qurân euer Herz berührt! Wir müssen uns bewusst sein, dass der Qurân die Wahrheit ist – wenn Allâh uns sagt, dass der Qurân eine Heilung für die Herzen ist, dann ist er dies gewiss. Wir müssen Gewissheit haben. Wir sollten auch unsere Beziehung zum Offenbarungsbuch Allâhs verbessern, indem wir versuchen, es zu verstehen. Wir sollten uns Exegesen anhören und Exegese-Bücher lesen, wenn wir Zugang dazu haben. Im Zeitalter des Internets dürfte es keine Ausrede geben. Die erstaunliche Exegese-Reihe der kurzen Qurân-Sûren von Imâm Suhaib ist besonders zu empfehlen.

 Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Das Lob gebührt Allâh, der sein Buch mit dem Lobe begann, indem Er sagte: „(Alles) Lob gehört Allâh, dem Herrn der Welten, dem All- erbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tag des Gerichts.“ (Sûra 1:1-3) Und der Erhabene sagte: „(Alles) Lob gehört Allâh, Der das Buch (als Offenbarung) auf Seinen Diener herabgesandt und daran nichts Krummes gemacht hat, (ein Buch,) das richtig ist, damit er vor harter Gewalt von Ihm aus warne und den Gläubigen, die rechtschaffene Werke tun, verkünde, dass es für sie schönen Lohn geben wird -, auf immer darin zu verbleiben -, und (damit er) diejenigen warne, die sagen: „Allâh hat Sich Kinder genommen.“ Sie haben kein Wissen davon, und auch nicht ihre Väter. Welch schwerwiegendes Wort kommt aus ihren Mündern heraus. Sie sagen nichts als Lüge.“ (Sûra 18:1-5)

 Allâh sagt: „(Alles) Lob gehört Allâh, Dem gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und (alles) Lob gehört Ihm im Jenseits. Er ist der Allweise und Allkundige.“ (Sûra 34:1) So gebührt Ihm das Lob zu Anfang und am Ende, was bedeutet: In Bezug auf alles, was Er erschaffen hat und wird, Er ist der zu Lobende wegen all dieser Dinge, so wie der Prophet (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagte: „O Allâh unser Herr, dir gebührt das Lob, soviel wie die Himmel enthalten und soviel wie die Erde enthält und soviel das enthält, was du danach noch willst.“ (Muslim (476), Abû Dâwûd (846) und Ibn Mâdscha (878)) Deswegen geben sich die Paradiesbewohner mit jedem Atemzug Seiner Lobpreisung und Lobsagung hin, weil sie die Gewaltigkeit Seiner Gaben, die Vollkommenheit Seiner Macht, die Gewaltigkeit Seiner Herrschaft und die ununterbrochenen Gaben zu sehen bekommen. So sagte Allâh, der Erhabene:

„Diejenigen aber, die glauben und rechtschaffene Werke tun, leitet ihr Herr wegen ihres Glaubens recht. Unter ihnen werden Flüsse strömen in den Gärten der Wonne. Ihr Ausruf darin wird sein: „Preis sei Dir, o Allâh!“ und ihr Gruß darin: „Friede!“ und ihr abschließender Ausruf: „(Alles) Lob gehört Allâh, dem Herrn der Weltenbewohner!““ (Sûra 10:9-10)

Und das Lob gebührt demjenigen, der die Gesandten entsandte „als Verkünder froher Botschaft und als Überbringer von Warnungen, damit die Menschen nach den Gesandten kein Beweismittel gegen Allâh haben.“ (Sûra 4:165)

Deren letzter war der arabische makkanische des Lesens unkundiger Prophet, der die Menschen zum deutlichsten Weg leitete. Er entsandte ihn (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) für all Seine Geschöpfe, zu den Menschen und den Dschinn, vom Beginn seiner Berufung bis zum Tage der Auferstehung, so wie Allâh es beschrieb: „Sag: O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allâhs an euch alle, Dem die Herrschaft der Himmel und der Erde gehört. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er macht lebendig und lässt sterben. So glaubt an Allâh und Seinen Gesandten, den schriftunkundigen Propheten, der an Allâh und Seine Worte glaubt, und folgt ihm, auf dass ihr rechtgeleitet sein möget!“ (Sûra 7:158)

Jeden, den dieser Qurân erreicht, sei er Araber oder nicht, schwarz oder rot, Mensch oder Dschinn, so ist er für ihn ein Warner. Deswegen sagte Allâh: „Wer aber von den Gruppierungen ihn verleugnet, dessen Verabredung(sort) ist das (Höllen)feuer.“ (Sûra 11:17) Wer also unter denen, die wir erwähnten, den Qurân verleugnet, dem wird das Feuer versprochen, wie es wortwörtlich im Qurân zu lesen ist. Allâh sagte auch: „Lasse Mich (allein) mit denjenigen, die diese Aussage für Lüge erklären; Wir werden sie stufenweise (dem Verderben) näherbringen, von wo sie nicht wissen. Und Ich gewähre ihnen Aufschub. (Aber) gewiss, Meine List ist fest.“ (Sûra 68:44,45)

Der Gesandte Allâhs sagte: „Ich wurde zu den Roten und Schwarzen entsandt“

Er ist der Gesandte Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zu allen, die zur Verantwortung gezogen werden: den Menschen und den Dschinn, um ihnen zu berichten, was ihm Allâh von diesem Buch offenbarte, „…Es ist fürwahr ein wehrhaftes Buch, an das das Falsche weder von vorn noch von hinten herankommt, eine Offenbarung von einem Allweisen und Lobenswürdigen.“ (Sûra 41:41-42)

Er lehrt die Menschen darin, dass Allâh – der Erhabene – die Menschen dazu auffordert, ihn mit Verstand zu studieren. Er sagte: „Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qurân nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Allâh, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden.“ (Sûra 4:82) Und der Erhabene sagte: (Dies ist) ein gesegnetes Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit sie über seine Zeichen nachsinnen und damit diejenigen bedenken, die Verstand besitzen.“ (Sûra 38:29) Und der Erhabene sagte: „Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qurân nach? Oder sind an (diesen) Herzen deren Verriegelungen (angebracht)?“ (Sûra 47:24)

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!