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Früchte des Glauben

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Diejenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, die leitet ihr Herr durch ihren Glauben recht. Zu ihren Füßen werden (dereinst) Bäche fließen, in den Gärten der Wonne.“ (Sure 10:09)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Der Islâm versteht die Beziehung zwischen Mensch und Gott als eine direkte, persönliche Beziehung, d.h. ohne Vermittler. Die Propheten sind lediglich Verkünder der göttlichen Botschaft. Jeder Mensch ist somit dazu verpflichtet, seine eigene Wahl zu treffen und die unmittelbare Verantwortung dafür vor Gott zu tragen. Weil Gott den Menschen geschaffen und ihm seine Gnade, seine Versorgung und seinen Schutz gewährt hat, muss der Mensch Ihn alleine anbeten und verehren. Der Mensch muss die absolute Hingabe gegenüber seinem Herrn verwirklichen.

Auf diese Art und Weise steht der Mensch dem Schöpfer (Rein und Erhaben ist Er) ganz nah: „Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, so bin Ich nahe; Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft. So sollen sie nun auf Mich hören und an Mich glauben, auf dass sie besonnen handeln mögen.“ (Sûra 2:186) „Euer Herr sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiss, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen.““ (Sûra 40:60) Bitten und Bittgebete werden hier ausdrücklich als Äquivalent der Dienerschaft und der Anbetungshandlungen erklärt. Dem treuen Diener gegenüber ist Allâh vollkommen gnädig und barmherzig.

Glaube (Imân) besteht nicht nur aus Worten, sondern auch aus Taten. Er ist einerseits das Vertrauen auf Allâh, den Glauben an ihn, an Seine Propheten und an die Botschaft, die diese Propheten vermittelten. Andererseits ist der Imân auch der Inhalt dieser göttlichen Botschaft. Der Imân im praktischen Sinne umfasst die religiösen Handlungen, sowie auch alle Tätigkeiten, die das religiöse Leben des Muslims bestimmen.

Dieses umfassende Verständnis vom Glauben kann durch folgende Aussagen des Propheten Muhammad Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erklärt werden:

Anas berichtete, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gesagt hat: „Wer die folgenden drei Eigenschaften verinnerlicht hat, der hat die Süße des Glaubens gefunden: wem Allâh und sein Gesandter lieber sind als alles Andere; wer eine Person nur um Allâhs Willen liebt; und wer es verabscheut, zum Unglauben zurückzukehren, wie er es verabscheut, in die Hölle geworfen zu werden.“ (Al-Buchârî)

In einem anderen Hadîth heißt es: „Derjenige kostet den Geschmack des Glaubens, der allein mit Allâh als Herrn, dem Islâm als Religion und mit Muhammad als Propheten zufrieden ist.“ Er sagte auch: „Der Glaube ist es, denjenigen zu lieben, der Allâh liebt, denjenigen zu hassen, der Allâh hasst, die eigene Zunge unermüdlich die Namen Allâhs wiederholen zu lassen, und den Menschen das zu wünschen, was man sich selbst wünscht, und zu verabscheuen, dass ihnen widerfährt, was man selbst verabscheut.“

Das Prinzip der Loyalität und Ablehnung ist ein wichtiger Teil des Imân, wenn es Allâh zuliebe empfunden wird.

Die Bedeutung des Imân kann man daran ermessen, dass er sowohl zu den Bestandteilen der Anbetungshandlungen als auch zu den Grundsätzen der islâmischen Ideologie gehört. Ibn ´Umar berichtet wiederum, dass der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gesagt hat: „Der Islâm basiert auf fünferlei: Dem Glaubensbekenntnis, dass es nichts Verehrungswürdiges außer Allâh gibt, und dass Muhammad der Gesandte Allâhs ist, dem genauen Verrichten des Gebets, der Abgabe der Zakâ, der Haddsch sowie dem Fasten im Monat Ramadân.“

Das Glaubensbekenntnis ist, wie wir hier gesehen haben, die erste Pflicht im Islâm. Nur durch die Schahâda kann man in den Islâm eintreten, ohne sie gibt es keinen Zugang zum Islâm. Die Stufen des islâmischen Glaubens werden in einem Teil eines Hadîth, der von ´Umar berichtet wird, folgendermaßen ausgeführt: „Eines Tages befand sich der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gerade in Gesellschaft einiger Leute, als ein Mann herbeikam und fragte: „Was ist der Islâm?“ Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erwiderte: „Islâm ist, allein Allâh zu dienen und ihm nichts beizugesellen, das Gebet genau zu verrichten, die vorgeschriebene Zakâ zu entrichten und das Fasten im Monat Ramadân einzuhalten.“ Dann fragte der Mann: „Und was ist der Glaube (Îmân)?“ Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete: „Der Glaube bedeutet, an Allâh, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag zu glauben“ Daraufhin fragte der Mann: „Und was ist die vorbildliche Verehrung (Ihsân)?“ Diese Frage beantwortete der  Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit den Worten: „Ihsân bedeutet, dass du Allâh so dienst, als würdest du Ihn sehen, denn auch wenn du Ihn nicht siehst, so wisse, dass Er dich sieht.“ Der Mann fragte: „Wann ist die Stunde (des Gerichts)?“ Der  Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete: „Darüber weiß der Befragte nicht mehr als der Fragende selbst!“ Schließlich fragte der Mann: „Was sind ihre Vorzeichen?“ Und der  Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete „Sie naht, wenn die Sklavin ihre Herrin gebärt und wenn die barfüßigen Viehhirten einander in der Höhe ihrer Gebäude zu überbieten suchen. Es gibt fünf Dinge, über die einzig Allâh Bescheid weiß.“ Daraufhin rezitierte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Allein bei Allâh ist das Wissen um die Stunde …“ (Sûra 31:34) Anschließend ging der Mann weg, und der Prophet fragte seine Gefährten: „Wisst ihr, wer der Mann war?“ „Allâh und sein Prophet wissen es am besten.“ sagten sie. So entgegnete ihnen der Gesandte Allâhs: „Das war Dschibrîl (Gabriel), der gekommen ist, um euch in eurer Religion zu unterweisen.“

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Es ist kein Zufall, dass viele Aussagen des heiligen Qurâns und des Propheten  den Glauben mit den verschiedenen Arten des Gottesdienstes verbinden. So finden wir die Verrichtung des Gebets im Qurân als Teil des Glaubens im folgenden Zusammenhang bezeichnet: Allâh der Erhabene sagt: „Die Toren unter den Menschen werden sagen: “Was hat sie von der Gebetsrichtung, die sie (bisher) einhielten, abgebracht?” Sag: Allah gehört der Osten und der Westen. Er leitet, wen Er will, auf einen geraden Weg. Und so haben Wir euch zu einer Gemeinschaft der Mitte gemacht, damit ihr Zeugen über die (anderen) Menschen seiet und damit der Gesandte über euch Zeuge sei. Wir hatten die Gebetsrichtung, die du einhieltest, nur bestimmt, um zu wissen, wer dem Gesandten folgt und wer sich auf den Fersen umkehrt. Und es ist wahrlich schwer außer für diejenigen, die Allah rechtgeleitet hat. Aber Allah läßt nicht zu, daß euer Glaube verloren geht. Allah ist zu den Menschen wahrlich Gnädig, Barmherzig.“ (Sûra 2:142-143)

Diese Verse beziehen sich auf jene Gebete, die Muslime in frühislâmischer Zeit in Richtung Jerusalem verrichtet hatten, bevor die Gebetsrichtung nach Makka geändert wurde, die Verrichtung des Gebets wird hier also als Imân bezeichnet. Auch das Fasten muss mit dem Imân verbunden sein. Der prophetische Hadîth lautet zudem: „Wer im Monat Ramadân aus Glauben und der Hoffnung auf Allâhs Lohn fastet, dem werden seine vergangenen Verfehlungen verziehen.“ (Al-Buchârî)

Auch die Entrichtung der Zakâ (Pflichtabgabe) ist wie das Gebet und das Fasten ein Teil des Glaubens, denn Allâh sagt in Seinem heiligen Buch: „Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein), als Anhänger des rechten Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten; das ist die Religion des rechten Verhaltens.“ (Sûra 98:5).

Im Qurân werden die Glaubensgrundsätze in vielen Versen dargestellt, z.B. im folgenden Vers aus der Sûra Al-Baqara: „Nicht darin besteht die Güte, dass ihr eure Gesichter gegen Osten oder Westen wendet. Güte ist vielmehr, dass man an Allah, den Jüngsten Tag, die Engel, die Bücher und die Propheten glaubt und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – der Verwandtschaft, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und für (den Loskauf von) Sklaven hergibt, das Gebet verrichtet und die Abgabe entrichtet; und diejenigen, die ihre Verpflichtung einhalten, wenn sie eine eingegangen sind, und diejenigen, die standhaft bleiben in Not, Leid und in Kriegszeiten, das sind diejenigen, die wahrhaftig sind, und das sind die Gottesfürchtigen.“ (Sûra 2:177)

Der Glaube umfasst so viele Dinge im Leben des Muslims, die den Gesamtrahmen seiner Denk- und Handlungsweise bestimmen. Was hier erwähnt wurde, ist das Wesentliche dessen, was Imân (Glaube) im islamischen Sinne heißt, denn es gibt viele andere Elemente, die auch zum Imân gehören. Abû Huraira  berichtet, dass der Prophet  gesagt hat: „Der Glaube besteht aus mehr als siebzig Stufen. Die höchste ist das Bekenntnis, dass es nichts Verehrungswürdiges außer Allâh gibt, und dass Muhammad sein Knecht und Gesandter ist. Die Schamhaftigkeit ist ebenfalls eine Stufe des Glaubens.“ (Al-Buchârî)

Zu den islamischen Glaubensgrundsätzen gehört auch, dass der Muslim der Überzeugung ist, dass dieses unendliche Universum weder von sich aus besteht, noch von sich aus ohne göttliche Kontrolle oder Leitung funktioniert. Im islamischen Glauben gibt es keinen Platz für den blinden Zufall, für die irregeführten und widersprüchlichen Wunschvorstellungen mancher Menschen. Stattdessen lehrt der Islâm, dass das Universum beständigen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, wie es der heilige Qurân im Folgenden erklärt: „…Erwarten sie denn (für sich) etwas anderes als die Gesetzmäßigkeit (, nach) der (an den) Früheren (verfahren wurde)? Du wirst in Allahs Gesetzmäßigkeit keine Änderung finden, und du wirst in Allahs Gesetzmäßigkeit keine Abwandlung finden.” (Sûra 35:43). Dieser Glaube veranlasst somit die Muslime dazu, alles zu verwerfen, was Allâhs Gesetzmäßigkeiten (Sunna) widerspricht, oder dem Tauhîd entgegenwirkt: z.B. Aberglaube, Mythen, Wahrsagerei (genaugenommen offenkundiges Lügen, nicht Wahrsagen), Magie, Zauberformeln und Amulette, Omen usw. Dieser Glaube verwirft auch alles, was die Menschen voneinander trennt und was einige Menschengruppen gegenüber anderen diskriminiert.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Der Weg zum Fortschritt der Nationen

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ Wetteifert denn miteinander um die Vergebung eures Herrn und um das Paradies, dessen Größe gleich der Größe des Himmels und der Erde ist. (Es ist für) jene bereitet, die an Allah und Seine Gesandten glauben. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will. Und Allah verfügt über die große Huld.“ (Sure 57:21)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Der Qurân hat aus der unwissenden arabischen Nation die beste Nation für die Menschen gemacht. Allâh hat den Arabern durch den Qurân eine Ehre erwiesen, und so haben sie die Herrschaft über die ganze Welt erlangt, weil sie vom Qurân so stark beeinflusst wurden, dass sie sich an dessen Wortlaut und Gebote halten konnten.

Der Gesandte Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hat seine edlen Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) durch den Qurân erzogen, und so sind deren gläubige Persönlichkeiten in ihren besten Formen gebildet. In keiner Zeit und bei keiner Menschengruppe war der Qurân so einflussreich im Verhalten der Menschen wie in dem Verhalten und den Charakterzügen der Gefährten des Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken).

Aus dem Qurân und seiner Beschreibung für diesen in allen Epochen der langen Menschheitsgeschichte beispiellosen und einzigartigen Typus können wir einige Aspekte und Eigenschaften dieser gläubigen Persönlichkeit erfahren; dazu gehört unter Anderem Folgendes:

Der Vernünftige ist derjenige, der seine Interessen gut kennt und nach deren Realisierung strebt. Als man die Heuchler dazu aufforderte zu glauben wie die Leute – also die Gefährten – geglaubt haben, sagten sie: „… Sollen wir denn glauben, wie die Toren glauben?“ (Sûra 2:13). Sie bezeichneten die Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) als Toren. Der Tor ist derjenige Mensch, der die eigenen Interessen nicht kennt und folglich nicht versucht, sie zu realisieren. Allâh hat ihnen dann wie folgt geantwortet: „Sind es denn nicht wahrhaftig sie, die die Toren sind?“ Aber sie wissen nicht.“ (Sûra 2:13). Dies bedeutet, dass die Torheit sich nur auf die Heuchler beschränkt. Es bedeutet auch, dass die Gefährten als vernünftig zu beschreiben sind, dass sich die Vernunft sogar auf sie beschränkt.

Die gläubige Persönlichkeit stiftet kein Unheil. Als man die Heuchler dazu aufforderte, mit dem Unheilstiften auf der Erde aufzuhören, sagten sie: „Wir sind ja einzig und allein die Ordnung Schaffenden.“ (Sûra 2:11). Sie beschränkten das Schaffen von Ordnung auf sich selbst und verdrehten dadurch die Wahrheit und begingen somit zwei Sünden: das Unheilstiften auf der Erde und ihre Überzeugung, dass sie Ordnung Schaffende sind, so dass ihnen die Rückkehr zur Wahrheit erschwert ist, denn wer auf der Erde wissentlich Unheil stiftet, der ist der Abkehr näher als die Heuchler. Allâh antwortet ihnen, indem Er das Unheilstiften auf sie beschränkt: „Sind es denn wahrhaftig nicht sie, die die Lasterhaften sind?! Aber sie haben kein Gespür.“ (Sûra 2:12). Dies bedeutet, dass sich das Schaffen von Ordnung auf die Gläubigen beschränkt, und das sind die Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und diejenigen, die ihrem Vorbild bis zum Jüngsten Tag folgen.

Der Glaube hat diese gläubige Persönlichkeit innerlich verbessert, und darüber hinaus ist sie auch nach außen hin rechtschaffen; sie glaubt an das Unsichtbare, verrichtet das rituelle Gebet, entrichtet die Zakâ, gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und verrichtet andere gute und rechtschaffene Werke. All diese Eigenschaften machten sie zur besten Persönlichkeit auf der Erde. Allâh der Erhabene sagt: „Ihr seid die beste Umma, die für die Menschen hervorgebracht wurde; ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allâh …“ (Sûra 3:110).

Sie hat sich vor Allâhs Strafe geschützt, indem sie Seinen Geboten folgt und das von Ihm Verbotene meidet. Das zeigte sich klar bei den Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken), über die Allâh der Erhabene sagt: „… und Er verpflichtete sie zum Wort der Demut in Ehrfurcht gegenüber Allâh, und sie hatten mehr Anrecht darauf und waren dessen würdig …“ (Sûra 48:26).

Dem Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) genau folgen:

Diese Persönlichkeit stellt sich nur auf die Seite des Gesandten Allâhs (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und sie stellt sich nur auf die Seite der Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Sie folgt ihrem Vorbild hinsichtlich ihres Folgens ihres Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken). Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und wer dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klar geworden ist, und einem anderen Weg als dem der den Glauben Verinnerlichenden folgt, den kehren Wir zu dem er sich zugekehrt hat, und Wir setzen ihn der Hölle aus, und sie ist ein schlimmer Bestimmungsort!“ (Sûra 4:115). Allâh der Erhabene sagt ferner: „Die ersten Vorausgeeilten von den Auswanderern und den Helfenden und diejenigen, die ihnen durch Wohlverhalten folgen – Allâh hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm …“ (Sûra 9:100). Die Vorauseilung bedeutet hier – wie einige Qurân-Exegeten sagten – die Vorauseilung hinsichtlich des Glaubens und der Befolgung von Allâhs Geboten. Denen, die ihnen [den Auswanderern und Helfenden] folgen, machte Allâh es zur Bedingung, dass sie ihnen auf beste Weise in ihren Worten und Taten folgen sollen, und nicht auch in ihren Fehlern, denn sie sind nicht unfehlbar.

Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und diejenigen, die sagen: »Unser Herr, schenke uns an unseren Gattinnen und unseren Nachkommen Augentrost, und mache uns für die in Ehrfurcht gegenüber Allâh Demütigen zu einem Vorbild!«“ (Sûra 25:74), das heißt: Hilf uns, denjenigen vor uns zu folgen, sodass wir zum Vorbild für die Anderen nach uns werden können! Allâh der Erhabene sagte nicht in diesem Qurân-Vers „Vorbilder“, also im Plural, und zwar als Hinweis darauf, dass ihr Weg derselbe und ihre Vorgehensweise dieselbe ist, so dass es in der Wirklichkeit nur ein einziges Vorbild ist. Allâh der Allmächtige und Majestätische sagt: „Und dass dieser Mein Weg gerade ist. So folgt ihm! Und folgt nicht den Pfaden, denn sie trennen euch von Seinem Weg! …“ (Sûra 6:153).

Allâh der Hocherhabene sagt: „Und diejenigen, die Islâmleugner sind, sagen denen, die den Glauben verinnerlichen: »Wenn er etwas Gutes wäre, wären sie uns damit nicht zuvorgekommen!«“ (Sûra 46:11). Von allen Menschen sind die Gefährten des Propheten (Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) zweifellos diejenigen, die sich am schnellsten zur Güte beeilten und die jeder Güte am würdigsten sind. Deswegen sollen sich alle, die nach ihnen kommen, sie zum Vorbild nehmen.

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Die Tore und Zugänge des Satans sind die Charaktereigenschaften des Menschen, und das sind recht viele, aber wir werden nur auf die großen Tore hinweisen, denen viele Anhänger des Satans verfallen sind.

Zu den größten Zugängen des Satans gehören der Zorn und die Begierden. Denn der Zorn ist der Dämon des Geistes, und wenn der Geist schwach wird, greifen ihn die Anhänger des Satans an, und immer wenn der Mensch zornig wird, macht ihn der Satan zu seinem Spielball.

Zu den großen Toren des Satans gehören ebenfalls der Neid und die Gier. Die Gier macht den gierigen Menschen blind und taub. Die Tore des Satans nimmt man durch das innere Licht des Herzens wahr, und wenn dieses durch den Neid und die Gier geschwächt wird, erkennt man die Zugänge des Satans nicht, und dann hat der Satan seine Chance und verschönert dem Gierigen alles, was ihn zu seinen Begierden führt, auch wenn es verwerflich und ungeheuerlich ist.

Was aber die Gefährlichkeit der Gier angeht, so sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Zwei hungrige Wölfe in einer Herde Schafe können keinen größeren Schaden anrichten als den, den die Gier nach Vermögen und Ansehen in der Religion des Menschen anrichten kann.“ (Überliefert von At-Tirmidhî, und von ihm als akzeptabel und authentisch eingestuft, sowie von Ahmad, An-Nasâî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den großen Zugängen des Satans gehört ferner die Übersättigung, auch wenn sie durch völlig erlaubte Mittel erfolgt, denn die Übersättigung stärkt die Begierden und diese sind die Waffen des Satans.

Zu seinen großen Toren gehören auch die Hast und die fehlende Vergewisserung. Dazu sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Eile ist vom Satan, und Bedenken ist von Allâh dem Erhabenen.“ (Überliefert von At-Tirmidhî in einem anderen Wortlaut, und von Az-Zarqânî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den weiteren großen Zugängen des Satans gehören der Geiz und die Furcht vor Armut, denn dies hält vom Ausgeben und Spenden zurück und führt zur übertriebenen Sparsamkeit, zum Horten und letztendlich zur qualvollen Strafe.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!

Unsere Pflicht den Märtyrern und deren Familien gegenüber

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Und nun zum Thema:

Das Gesetz Allahs Des Majestäten erfordert, dass Allah von Seinen anbetend Dienern diejenigen auserwählt, die Er will, indem Er ihre Rangstufen erhöht, ihnen gegenüber großzügig ist und ihnen von Seinen Barmherzigkeiten und Gaben verleiht.

Zweifelsohne ist der Märtyrertod die höchste Rangstufe der Auserwählung, die Allah Der Erhabene einem anbetend Dienern verleiht.

Der Gepriesene sagt:

„Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denjenigen von den Propheten, den Wahrheitsliebenden, den Märtyrern und den Rechtschaffenen zusammensein, denen Allah Gunst erwiesen hat. Welch gute Gefährten jene sind!“ (Sure 4:69)

Er sagt weiter:

„damit Allah diejenigen, die glauben, kennt und (damit) Er sich von euch (Blut)zeugen nimmt.“ (Sure 3:140)

Allah Der Erhabene zeichnet die Märtyrer zahlreiche Vorzüge aus, wie etwa:

Die Ehre ihres Ranges bzw. ihrer Stufe und ihre großartige Belohnung.

Die Erhabene sagt:

„Und die Zeugen vor ihrem Herrn. Sie erhalten ihren Lohn und ihr Licht.“ (Sure 57:19)

So wie großartig ist diese Ehre und wie groß ist dieser Lohn und wie ihnen das Licht vorauseilt. Masrouq (Allah erbarme Sich seiner!) sagte: „Diese Rangstufe ist nur für die Märtyrer.

Was auch die Großartigkeit dieser Ehre und Rangstufe beweist, dass der Prophert (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) nach dem Märtyrertod auf Allahs Weg strebte, um sich diese höhe Rangstufe zu erfreuen.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele liegt, ich wünsche mir, dass ich auf Allahs Weg getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt, dann getötet, dann wiederbelebt  werde!“ Dies belegt die Großartigkeit der Belehong, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellt, wie z. B. die Märtyrer sind bei ihrem Herrn lebendig und werden versorgt, ein Leben ist aber unserem Leben nicht ähnlich, vielmehr übertrifft das Begreifen der Menschen, darüberhinaus bleiben die Märtyrer im Geständnis der Umma lebendig und lebt ihre Erinnerung im Laufe der Zeiten und Jahre.

Der Erhabene sagt:

„Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig, aber ihr nehmt es nicht wahr.“ (Sure 2:154).

Dschabir Ibn Abdillah (möge Allah auf ihnen beiden Wohlgefallen finden!) sagte: „Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) ging bei mir vorbei und sagte mir: „O Dschabir, warum siehst du so niedergeschlagen aus?“ Ich sagte: „O Allahsgesandter, mein Vater ist als Märtyrer getötet und hat hinter ihm Kinder und Schuld hinterlassen.“ Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Würde ich dir eine frohe Botschaft über den Ausgang deines Vaters mitteilen?“ Ich sagte: „Ja, o Gesandter Allahs!“ Er sagte: „Allah spricht zu keinem menschlichen Wesen zu, es sei denn hinter einem Vorhang, Allah machte deinen Vater aber wieder lebendig und sprach zu ihm direkt – das heißt ohne Vermittler oder Vorhang – indem Er sagte: „O Mein anbetend Diener, wünsch dir einen Wunsch, und  Ich lass es verwirklicht werden!“ da sagte dein Vater: „O mein Herr, mach mich wieder lebendig, auf dass ich auf deinen Weg nochmal getötet werde!“ Der Majestäte sagte: „Ich habe es so vorbestimmt, dass sie ins Diesseits zurückkehren.“ Dann wurde dieser Quranvers geoffenbart

„Und meine ja nicht, diejenigen, die auf Allahs Weg getötet worden sind, seien (wirklich) tot. Nein! Vielmehr sind sie lebendig bei ihrem Herrn und werden versorgt.“ (Sure 3:169)

Zu den Vorzügen gehört auch, was der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) von den großartigen Gaben Allahs Des Majestäten für die Märtyrer kündigte, indem der Prophet (Allah segne ihn und schneke ihm Wohlergehen!) sagte: „Der Märtyrer erhält von Allah sechs Vorzügen, nämlich, er wird bei seinem ersten Blutschwal vorgegeben, er sieht seinen Platz im Paradies, er wird von der Grabenqual gerettet, er wird vor dem größten Schreken geschützt, er zieht sich den Glauben an, er verheiratet sich mit Huris mit großen schönen Augen und er hat Fürsprache für siebzig Personen seiner Verwandten hat.“

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte auch: „Bei dem, in dessen Hand meine Seele legt, kommt jeder, der auf Allahs Weg getötet wird, – und Allah weiß es am besten, wer auf Seinen Weg getötet wird – am Tag der Auferstehung, während seine Farbe wie das Blut und sein Geruch wie der Moschus ist.“

Wir betonen hier also, dass diese großartige Rangstufe, die Allah Der Majestäte für die Märtyrer bereitstellte, nur der wahre Märtyrer erhält, denn es gibt einen wahren Märtyrer, es gibt aber auch Toter des Unwahren.

Der wahre Märtyrer ist derjenige, der seinen Heimat gegen jeden Überfallenden verteidigt und seine Seele dafür ausgibt, um auf Allahs Weg das Land zu schützen und die Bürger zu hüten, denn die Heimat und die Menschenwürde sind in derselben Rangstufe der Seele, der Religion und des Vermögens, sie gehören also zu den allgemeinen Hauptzielen der Scharia, auf deren Bewahren unsere Religion betont.

Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer wird während Verteidigung seines Vermögens getötet, ist Märtyrer, und wer wird während Verteidigung seiner Familie, seines Bluts oder seiner Religion getötet, ist Märtyrer.“

Ein Mann kam zum Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) und sagte: „O Allahsgesandter, wie verhalte ich mich, wenn ein Mann zu mir kommt und sich mein Vermögen aneignen möchte?“ Er erwiderte: „Gib ihm dein Vermögen nicht!“ Da sagte der Mann: „Wie wäre es, wenn er mich bekämft?“ Der Prophet erwiderte: „Bekämpfe ihn!“ Da fragte der Mann: „Wie würde es denn sein, wenn er mich tötet?“ Da beantwortete der Prophet: „In diesem Falle bist du Märtyrer.“ Dann fragte der Mann weiter: „Wie wäre es, wenn ich ihn töte?“ Der Prophet sagte: „Er geht dann ins Höllenfeuer.“

Was aber den Toten des Unwahren betrifft, der das Blut unschuldiger Menschen vergießt, die Bürger des Heimatlandes erschreckt, deren Sicherheit bedroht, Korruption und Chaos im Land zu verbreiten versucht und die sicheren Menschen durch Selbstmordaktionen und terroristische Bombenattentaten terrorisiert, die weder von der Religion anerkannt noch von einem Geist angenommen werden, wird nicht als Märtyrer angesehen, und was das betrifft, dass man ihn als Märtyrer bezeichnet, ist falsche Behauptung und Verzerrung des Wortes über seine Positionen.

Es ist nicht verborgen, dass eine der Pflichten eines Muslims darin besteht, seinem Land loyal und liebevoll zu sein und ihn mit all seinen Worten und Taten zu schützen und zu verteidigen, und dass die Liebe der Heimat zum Glauben gehört, sowie dass dies durch den islamischen Glauben und die Sunna unterstützt wird; vielmehr sind darüer die Inhaber der gesunden Veranlagung und des richtigen Verstandes einig.

Das ägyptische Fatwa-Amt hat viele Fatwas herausgegeben, die solche Taten als terorristisch bezeichnen, und dass es sich um eine Form des Selbstmords handelt, die eine der größten Sünden bei Allah darstellt, denn wer dies tut, ist unwissend und unterstellt sich selbst im Tod. Der Gepriesene sagt  „Und tötet euch nicht selbst (gegenseitig).“ (Sure 4:29)Unser Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer sich selbst mit einem Eisenstück tötet, der geht ins Höllenfeuer während das Eisenstück in seinem Bauch liegt und bleibt im Höllenfeuer ewig.“Imam An-Nawawi gliedert für diesen Hadith ein Kapitel in seiner Erklärung für Sahih Muslim mit dem Titel „Das schwere Verbot des Selbstmordes, sowie wer sich selbst mit etwas tötet, der wird damit im Höllenfeuer gequält“Solche Menschen betrifft das Worte Des Erhabenen: „Soll denn derjenige, dem sein böses Tun ausgeschmückt wird und der es dann für schön befindet.“ (Sure 35:8)Wir bestätigen hier, dass diejenigen, die solche Selbstmordtaten durchführen, den extremen Richtungen mit deren Meinungen folgen, die die Gesellschaft für ungläubig und das Blut der Bürger für erlaubt halten.
Die Verwendung von Mitteln zum Bomben, zur Zerstörung, zum Vandalismus, zum Mord und zum Selbstmord ist von der Scharia her verboten, und es besteht darin keine Meinungsverschiedenheit, da dies alles gegen die Bestimmungen der Scharia verstößt, die vorschreibt, dass die Seele, die Heimat und das Vermögen bewahrt werden müssen, sowie dass die Zerstörung des Menschen durch sich selbst, die Verlust seiner Seele oder der Angriff auf das Leben der Anderen und die Verderbnis auf der Erde sind von der Scharia her verboten.Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Man ist immer noch im Rahmen seiner Religion, sofern man kein verbotenes Blut gegossen hat.“

Ich bitte Allah für mich und für euch um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!
Um die großen Ziele zu erreichen und die großen Zwecken in diesem Leben zu erhalten, sind Opfer erforderlich, die den Zielen, der Ehre und dem Adel der Ziele angemessen sind, und auf der Spitze der Opfer kommt Selbst- und Geisaufopferung auf dem Weg Allahs zur Verteidigung des Heimatlandes, dessen Ehre und Würde.

Wenn wir an den Tag des Märtyrers erinnern, erinnern wir uns auch an diejenigen, deren Geister zu Allah aufgestiegen sind und Sein Wohlgefallen gewonnen haben nämlich die Helden der Streitkräfte und Polizei aber auch die anderen ehrenhaften Patrioten, die sich mit den Kräften gegen den Terrorismus und das Übel kämpfen.

Diese Märtyrer sind die wahren Märtyrer und es gibt gewahltigen Unterschied zwischen der Wahrheit und der Behauptung, denn diese Helden sind diejenigen, die den Geist der Würde, Ritterlichkeit, des Stolzes und der Anständigkeit wiederbelebt und Ägypten ihren Rang und ihren Respekt bewahrt haben.

Die Beschützer des Heimatlandes machen sich immer noch dem brutalen schwarzen Terrorismus, und den geirrten und irrenden Takfir-Gruppen gegnüber, und wir sind sicher und zuversichtlich, dass Allah Der Erhabene ihnen den Sieg verleiht.

Wir wünschen uns den Märtyrertod auf dem Wege Allahs und der Heimat, warum nicht?! Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Wohlergehen!) sagte: „Wer Allah wahrhaftig um den Märtyrertod bittet, den läßt Allah die Rangstufe der Märtyrer erfreuen, selbst wenn er in seinem Bett stirbt.“

So lasst uns alle zusammenstehen, um es vor der Verderbnis, vor der Arglist und vor dem Hass zu verteidigen. O Allah verleihe uns die Ehre des Märtyrertodes auf Deinem Weg und lass uns zu Deinen aufrichtigen anbetend Dienern gehören und schütze unsere Länder vor jedem Übel!

Die Morale und ihr Einfluss auf Fortschritt der Nationen

Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten, Dem in Seiner ehrwürdigen Schrift sagt:

“ „Sprich: „“Wahrlich, mich hat mein Herr auf einen geraden Weg geleitet – zu dem rechten Glauben, dem Glauben Abrahams, des Aufrechten. Und er war keiner der Götzendiener.““.“ (Sure 06:161)

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist:

Und nun zum Thema:

Einer der wichtigsten Aspekte im Leben eines Muslims ist die Erlangung eines hohen moralischen Niveaus. Seit Beginn des Islâm befasste sich der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken haupt- sächlich damit, die Muslime zu lehren und (dahingehend) zu disziplinieren, dass sie die besten Manieren und Charaktermerkmale besitzen würden. Sein Privatleben und sein Verhalten spiegelten seine ihm von Allâh offenbarten Lehren wider. Im edlen Qurân beschreibt Allâh den Propheten Muhammad mit den Worten: „Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.“ (Sûra 68:4)

Das hohe Niveau des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken machte ihn zu einem Vorbild für alle Muslime. Der Gesandte Allâhs Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte zu betonen, wie wichtig gute Manieren für die Muslime sind. Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Der beste unter euch ist derjenige mit den besten Manieren.“ (Al-Buchârî, Muslim) In einer anderen authentischen Überlieferung sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlgefallen schenken : „Das schwerste Gewicht, das am Tag des Gerichts in die Waage des Gläubigen gelegt wird, wird das gute Verhalten sein. Und Allâh verabscheut denjenigen, der schlechte Worte benutzt.“ (Al-Baihaqî)

Jemand fragte den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, welche Tat einen Mann ins Paradies bringen würde, er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken antwortete: „Gottesfurcht (Frömmigkeit) und gutes Benehmen.“

n anderen Erzählungen unterschied der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken die Muslime aufgrund ihres Verhaltens; der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Der vollkommenste unter den Muslimen im Glauben ist derjenige mit dem vorzüglichsten Verhalten. Und die besten von euch sind diejenigen, die ihre Frauen am besten behandeln.“ (Ahmad)

Er Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erklärte auch, dass die Menschen aufgrund ihrer guten Manieren verschiedene Stufen im Paradies erlangen können, indem er sagte: „Der liebste Mensch und derjenige, der mir am Tag der Auferstehung am nächsten sein wird, ist derjenige mit dem besten Benehmen.“

Im Folgenden sollten wir über die Moral im Islâm sprechen und wie sie sich von anderen moralischen Systemen unserer Zeit unterscheidet.

Im Gegensatz zu anderen Systemen wird das moralische System des Islâm von einer göttlichen Quelle hergeleitet. Diese göttliche Quelle ist die Offenbarung Allâhs. Daher kann dieses System nicht geändert oder manipuliert werden, um es an unsere Wünsche anzupassen. Es gilt unabhängig von Ort und Zeit. Dieses System wurde seit tausenden von Jahren nicht geändert, es kann heute nicht geändert werden und wird niemals geändert werden, bis zum Tage des Jüngsten Gerichts. Niemand darf das System abändern, selbst wenn die ganze Welt dies tun wollte. Was in der Vergangenheit als Moral betrachtet wurde, wird über alle Zeiten als gute Moral erhalten bleiben.

 Was umgekehrt in der Vergangenheit als schlecht galt, wird für immer so bleiben, selbst wenn die Gesellschaft es als Norm betrachtet. Das moralische System wird nicht von kulturellen Normen beeinflusst, denn Allâh ist derjenige, der bestimmt (und weiß), was akzeptabel ist und was nicht.

Der edle Qurân ist in dieser Hinsicht sehr detailliert und erwähnt deutlich die Wichtigkeit guten Benehmens, ebenso wie er die Wichtigkeit des Glaubens, des Gottesdienstes und all unserer alltäglichen Angelegenheiten erwähnt.

Der ehrwürdige Qurân nennt wiederholt mehrere sittlich gute Taten, wie zum Beispiel:

– Die Behandlung der Eltern auf die beste Art und Weise

– Nett zu sein zu den Verwandten und Nachbarn

– Die Fürsorge für Waisen und Bedürftige

– Ehrlich zu sein

– Immer eine aufrichtige Absicht zu haben

– Versprechen zu erfüllen

– Die faire Behandlung aller Menschen

Der edle Qurân geht sogar so weit, uns beizubringen, wie wir gehen sollen. Allâh sagt: „Halte das rechte Maß in deinem Gang und dämpfe deine Stimme, denn die widerwärtigste der Stimmen ist wahrlich die Stimme der Esel.“ (Sûra 3:19)

Weiterhin sagt Allâh: „Die Diener des Allerbarmers sind diejenigen, die maßvoll auf der Erde umhergehen und die, wenn die Toren sie ansprechen, sagen: „Frieden!““ (Sûra 25:63)

Sogar von den angemessen Anstandsregeln beim Besuch anderer Personen berichtet der edle Qurân. Allâh sagt: „O die ihr glaubt, betretet nicht andere Häuser, die nicht eure (eigenen) Häuser sind, bis ihr euch bemerkbar gemacht und ihre Bewohner begrüßt habt. Das ist besser für euch, auf dass ihr bedenken möget!“ (Sûra 24:27)

Der Qurân lehrt uns ebenfalls, wie wir uns bei Versammlungen zu verhalten haben. Allâh sagt: „O die ihr glaubt, wenn zu euch gesagt wird: „Macht Platz!“ in den Versammlungen!, dann schafft Platz, so schafft auch Allâh euch Platz. Und wenn gesagt wird: „Erhebt euch!“, dann erhebt euch eben, so erhöht auch Allâh diejenigen von euch, die glauben, und diejenigen, denen das Wissen gegeben worden ist, um Rangstufen. Und Allâh ist dessen, was ihr tut, Kundig.“ (Sûra 58:11)

Wenn wir die Reden und Taten des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken tatsächlich praktizieren würden, würden wir merken, dass einige Lektionen bezüglich des Essens, Trinkens, sich Kleidens, Schlafens, für die Reise, das Grüßen, das Einholen einer Erlaubnis, sogar für das Niesen, Gähnen und anderen scheinbar belanglosen Taten, gelernt werden müssen.

Im Gegensatz zu anderen ethischen Systemen ist das moralische System des Islâm ein sehr detailliertes und vollkommenes Paket. Der Islâm spricht alle Aspekte des menschlichen Lebens an, egal wie unbedeutend ein Aspekt auch erscheinen mag. Er ist ein komplettes Paket – es fehlt nichts, was ergänzt werden müsste, noch hat es Mängel, die behoben werden müssten.

Die islâmische Religion leitet unsere Moralvorstellungen, sei es in Bezug auf das Individuum, die Gemeinschaft, sowie in Bezug auf die Muslime und die Nicht-Muslime. Sie gibt uns auch eine Anleitung dafür, wie man mit Herrschern umgeht und wie man Gelehrte respektiert und ehrt. Der Islâm lehrt uns ferner, wie man sich in Zeiten des Friedens und des Krieges verhält.

Sogar der Umgang mit Tieren wird uns beigebracht. Der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Fürchte Allâh bei der Behandlung von Tieren: kümmert euch um sie, haltet sie gesund, egal ob ihr auf ihnen reitet oder sie wegen ihres Fleisches aufzieht.“ (Ahmad)

In einer anderen Überlieferung sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Wenn ihr ein Tier schlachtet, schlachtet es auf die beste Art und Weise. Ihr sollt erst euer Messer schärfen und das Tier beruhigen.“ (Muslim)

Einmal fragten die Gefährten den Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Werden wir dafür belohnt, wenn wir Tiere gut behandeln? Er sagte: Ja, natürlich werdet ihr für jedes lebendige Wesen belohnt, wenn ihr es gut behandelt.“ (Al-Buchârî, Muslim)

Kein anderes ethisches System kann an das des Islâm heranreichen und nur Allâh kann – dank seiner unendlichen Weisheit – solch ein System erschaffen, das die Menschen lehrt, wie sie in jedem Moment ihres Lebens vorzugehen haben.

Dies ist so, weil der Islâm kein von Menschenhand geschaffenes System ist; es ist die Religion Allâhs. Er hat sie vollkommen und umfassend gemacht. Kein Mensch hat je, kann je oder wird je ein System erschaffen, das so perfekt ist.

Wenn du also ein erfolgreiches und glückliches Leben führen willst, dann wende den Islâm in deinem Leben an und du wirst wunderbare Resultate erzielen

Ich bitte Allah für euch und für mich um Vergebung!

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Alles Lob gebührt Allah, Herrn der Welten!

Ich bezeuge, dass es keinen Gott da außer Allah ohne Teilhaber gibt, und ich bezeuge, dass unser Prophet Muhammad Sein anbetend Diener und Gesandter ist.

Brüder im Isalm:

Die Tore und Zugänge des Satans sind die Charaktereigenschaften des Menschen, und das sind recht viele, aber wir werden nur auf die großen Tore hinweisen, denen viele Anhänger des Satans verfallen sind.

Zu den größten Zugängen des Satans gehören der Zorn und die Begierden. Denn der Zorn ist der Dämon des Geistes, und wenn der Geist schwach wird, greifen ihn die Anhänger des Satans an, und immer wenn der Mensch zornig wird, macht ihn der Satan zu seinem Spielball.

Zu den großen Toren des Satans gehören ebenfalls der Neid und die Gier. Die Gier macht den gierigen Menschen blind und taub. Die Tore des Satans nimmt man durch das innere Licht des Herzens wahr, und wenn dieses durch den Neid und die Gier geschwächt wird, erkennt man die Zugänge des Satans nicht, und dann hat der Satan seine Chance und verschönert dem Gierigen alles, was ihn zu seinen Begierden führt, auch wenn es verwerflich und ungeheuerlich ist.

Was aber die Gefährlichkeit der Gier angeht, so sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Zwei hungrige Wölfe in einer Herde Schafe können keinen größeren Schaden anrichten als den, den die Gier nach Vermögen und Ansehen in der Religion des Menschen anrichten kann.“ (Überliefert von At-Tirmidhî, und von ihm als akzeptabel und authentisch eingestuft, sowie von Ahmad, An-Nasâî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den großen Zugängen des Satans gehört ferner die Übersättigung, auch wenn sie durch völlig erlaubte Mittel erfolgt, denn die Übersättigung stärkt die Begierden und diese sind die Waffen des Satans.

Zu seinen großen Toren gehören auch die Hast und die fehlende Vergewisserung. Dazu sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: „Eile ist vom Satan, und Bedenken ist von Allâh dem Erhabenen.“ (Überliefert von At-Tirmidhî in einem anderen Wortlaut, und von Az-Zarqânî und Al-Albânî als authentisch eingestuft).

Zu den weiteren großen Zugängen des Satans gehören der Geiz und die Furcht vor Armut, denn dies hält vom Ausgeben und Spenden zurück und führt zur übertriebenen Sparsamkeit, zum Horten und letztendlich zur qualvollen Strafe.

O Allah, lass uns die Sicherheit in unseren Staaten erfreun und leihe unseren Geschäftsführern den Erfolg und bewahre unsere Heimatsländer vor Tyrannei und Verderbnis!